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Paizo CEO: Pathfinder verkauft mehr Bücher als D&D4

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LöwenHerz:

--- Zitat von: Der Narr (Hamf) am 30.06.2011 | 08:03 ---Ich habe den Eindruck (bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege), dass es für Pathfinder mehr Veröffentlichungen gibt. D.h. es sind weniger Kunden nötig, um die gleichen oder höhere Verkaufszahlen als D&D zu erreichen, wenn sich die Zahl nur auf die verkauften Bücher bezieht.

--- Ende Zitat ---

Da hast Du teilweise auch recht mit. Aber warum werden mehr Bücher veröffentlicht? Wird gemäß den Märkten dann wohl an der hohen Nachfrage liegen ;) Diese ist bekanntlich auch ein Indikator für ein gut laufendes Produkt. Wie man es dreht und wendet, es sieht gut aus für PAIZO (was nicht automatisch bedeutet, dass es schlecht aussieht für die 4E!).
Zudem beruft sich Lisa ja auch deutlich auf die ihr bekannten (vielen) Einzelhändler.

Chrischie:

--- Zitat von: 6 am 30.06.2011 | 08:03 ---Zuerstmal Glückwunsch an Paizo. :)
Ich glaube nicht, dass sie dann mit D&D5 Marktanteile zurückholen wollen. Ich gehe eher davon aus, dass sie ihre bisherigen Erfahrungen mit anderen Bereichen nutzen werden und gezielter die Brettspieler anzusprechen versuchen.

--- Ende Zitat ---

Auch möglich.

@Luxferre

Wo siehst du Gezeter?

Ein:
@Chrischie
Vermutlich bei mir. Letztlich wollte ich aber nur ausdrücken, dass PF und 4e zwei unterschiedliche Produkte sind, die zwei unterschiedliche Zielgruppen bedienen. 4e richtet sich viel stärker an Casual Gamers, Brettspieler und Tabletopper, während Paizo sich halt an Alt-3.x-er richtet. Diese Erweiterung der Zielgruppe war ja auch gewollt von Hasbro/WotC, da man sich zurecht erhofft, so neue Kunden zu gewinnen. Ich denke dieser Trend wird mit der 5e fortgeführt.

Von daher ist der Vergleich der Verkaufszahlen ähnlich sinnvoll, als würde man die Verkaufszahlen des SUV-Segments mit der des Sportcoupe-Segments vergleichen.

Samael:

--- Zitat von: Ein am 30.06.2011 | 09:02 ---@Chrischie
, während Paizo sich halt an Alt-3.x-er richtet.

--- Ende Zitat ---

Ja, sollte man denken. Anscheinend erschließt PF aber, ebenso wie D&D4, in nicht unerheblichem Maße neue Käufer. Siehe, wie bereits gesagt, Lisas Kommentar, dass sich PF Core besser verkauft als vor einem Jahr. Vielleicht liege ich falsch, aber ich vermute so ein Trend ist ungewöhnlich im Markt (wo bei Einführung einer neuen Edition gewöhnlich sehr viele Grundregelwerke verkauft werden und dann stetig weniger).


--- Zitat ---Von daher ist der Vergleich der Verkaufszahlen ähnlich sinnvoll, als würde man die Verkaufszahlen des SUV-Segments mit der des Sportcoupe-Segments vergleichen.

--- Ende Zitat ---

Ach, das ist doch Blödsinn. D&D war immer DAS Fantasy-Rollenspiel, Designphilosophie hin oder her. D&D4 hatte selbstverständlich denselben Anspruch. Jetzt ist es von einem OGL-Klon wenn nicht überholt, so zumindest eingeholt worden. Das ist rollenspielhistorisch einigermaßen sensationell.

Chrischie:
Ähm ich sehe das aber immer noch nicht als Gezeter.

Generell scheint sich die Kundschaft bei D&D arg zersplittert zu haben. Es gib die Leute die D&D4 und 3.75 spielen, welches wohl die größten Gruppen sind. Scheinbar gibt es aber auch einen starken Trend Richtung der alten Editionen. Selbst in Deutschland suchen die Leute wieder vermehrt AD&D-Produkte. WotC hat mit dem SRD die Möglichkeiten geschaffen und nun hat D&D kein einheitliches Gesicht mehr.

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