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[Pathfinder]Hilfe für einen Krieger Level 1 gesucht

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Samael:

--- Zitat von: Feuersänger am 18.07.2011 | 12:59 ---(Dabei stelle ich gerade fest, dass die Spiked Chain in PF generft wurde. So ein Schwachsinn. Ohne Reach ist die vollkommen uninteressant.)

--- Ende Zitat ---

Ich gehe davon aus, dass die bei Paizo das auch gemerkt und deswegen den Meteor Hammer eingeführt haben.

Skele-Surtur:

--- Zitat von: Feuersänger am 18.07.2011 | 12:45 --- und hat etwas bessere Crit-Werte, das ist auch nicht so wichtig,

--- Ende Zitat ---
Das ist eine interessante Aussage. Ich habe gerade die Krit.Werte, insbesondere die Threadrange eigentlich immer als das interessanteste an einer Waffe nach der Reach betrachtet. Der Waffenschaden ist im Regelfall ja relativ egal, nur wie oft man krittet und wie hart der Krit trifft hat auch meiner Erfahrung nach einen beträchtlichen Einfluss auf das Kampfgeschehen.

Abgesehen davon gibt es IMHO genau einen Grund, mit einem Bastardschwert zu kämpfen und für den braucht man noch eine Stufe als Exotic Weapon Master, wobei ich nicht weiß, ob der bei PF sein Equivalent gefunden hat.

Feuersänger:

--- Zitat von: Surtur am 18.07.2011 | 19:29 ---Das ist eine interessante Aussage. Ich habe gerade die Krit.Werte, insbesondere die Threadrange eigentlich immer als das interessanteste an einer Waffe nach der Reach betrachtet.
--- Ende Zitat ---

Rein mathematisch betrachtet lässt sich der durch Crits verursachte Extraschaden leicht berechnen. Bei den Standardwerten 20/x3 oder 19-20/x2 sind das jeweils 10%. Natürlich sind die x3-Werte seltener aber befriedigender, aber stellen in der Praxis oft Overkill dar. Wenn der Gegner noch 20HP hat, ist es völlig wurscht ob dein Treffer jetzt 25 oder 75 Schaden macht. Entsprechend Murphys Gesetz landet man derartige Crits vorzugsweise gegen Gegner mit niedrigen HP, aber das ist freilich nicht wissenschaftlich haltbar. Wahr ist aber auf jeden Fall, dass Crits einfach nicht verlässlich sind.

Hinzu kommt noch, zumindest bei 3.5, dass so grob gegriffen die Hälfte des Gegnermixes - insbesondere Untote, Elementare und Konstrukte - immun gegen Crits sind. Wenn das bei PF nicht grundlegend anders ist, reduziert sich der Extraschaden bei einer typischen Waffe über die Zeit von 10% auf ca. 5%. Und der Schadensvorteil, den beispielsweise ein Langschwert dank besserer Threatrange gegenüber einem Streitkolben hat, entsprechend auf 2,5%. Und von diese 2,5% teilen sich dann nochmal in "nützliche" und "überflüssige" Crits auf (s.o.) - unterm Strich macht in vielleicht 1,5% der Fälle der Crit einen wirklichen Unterschied. Das ist nur noch "Noise in the system".

Darum sind mir Threatranges inzwischen relativ egal. Ich würde keinesfalls wegen einer besseren Critchance einen EWP-Feat kaufen.

Skele-Surtur:
Vielleicht ist meine Wahrnehmung da eine Andere, weil ich so lange SL war und meine Spieler nicht gegen Krits immun waren...  >;D

Feuersänger:
Hmja klar, da kommt dann natürlich noch als weiterer Fakt hinzu: jeder Mechanismus, der auf zufälliger Basis extreme Ergebnisse erzeugen kann, wirkt sich langfristig zuungunsten der Spieler aus. Oder verkürzt wieder mal: Luck is the enemy. Wobei das bei 3.X ja noch nichtmal so schlimm ist, weil Crits da ja "nur" Schaden machen. Und als weiteren Safeguard gibt es ja noch aus gutem Grund den Bestätigungswurf. Wenn man da erstmal aus dem Gröbsten raus ist, dass einen ein einziger Treffer nicht mehr oneshotten kann, sind Crits i.d.R. auch nicht mehr so tragisch.
Richtig beschissen ist das bei anderen Systemen wie z.B. Runequest oder Warhammer, wo ein einzelner Treffer einen Charakter nicht nur töten, sondern ebenso leicht auf ewig verkrüppeln kann.

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