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[Pathfinder]: Punkte Kaufsystem unausgewogen?

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ElfenLied:
Einfach den Spielern von allem unterhalb von T3 abraten, da diese selbst dann noch suboptimal sind, wenn man T1-2 rausnimmt.

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: diogenes am 10.07.2011 | 16:44 ---Zu nerfen halte ich (fast) immer für den falschen Ansatz. Wenn ich schwächere Caster will, dann spiele ich lieber ein System (und eine Welt) in der Magie(r) weniger mächtig ist(sind).

--- Ende Zitat ---

Tja, aber mundane Klassen kann man nicht beliebig hochziehen. Irgendwann muss man dann auf magische oder halbmagische Zusatzfähigkeiten zurückgreifen. Aber ein Krieger, der über magische Fähigkeiten verfügt, ist eben auch nicht das, was die meisten wollen (imo).

EDIT: Die Mächtigkeit der Magie muss ja gar nicht mal so sehr gesenkt werden (wie gesagt, Grad 8 und 9 sind schon extrem mächtig). Aber die Caster ziehen einen großen Teil ihrer Macht aus ihrer Flexibilität. Nicht, dass sie mächtige Zauber können, sondern dass sie sich die beliebig zusammenstellen können.

Feuersänger:

--- Zitat von: diogenes am 10.07.2011 | 16:37 ---Ein Magier ist eben ein Magier und ein Kämpfer eben nicht.
--- Ende Zitat ---

Siehst du, genau das ist für mich der absolute Dealbreaker. Ich sehe es absolut nicht ein, warum Magier mächtiger sein sollen als Kämpfer, einfach weil "A wizard did it". Magier sind eine Kernklasse ohne Zugangsvoraussetzungen. Aus gleichen Anforderungen sollte auch die gleiche Mächtigkeit resultieren.


--- Zitat ---- Alle spielen auf einem Tier oder vielleicht zweien.

- Akzeptieren und weitermachen. Setzt voraus, dass SL und Spieler sich über die Unterschiede im Klaren sind und damit leben können.

--- Ende Zitat ---

Beides richtig. Wie du schon sagst, bedingt das aber das Bewusstsein, _dass_ die Klassen stark unterschiedlich mächtig sind. Wenn sich alle darüber im klaren sind, schön. Aber leider gibt es nach meiner Erfahrung viel zu viele Spieler/SLs, die immer noch glauben, dass die Klassen gleichwertig seien. Oder noch besser, die den Fighter für overpowered halten. :o
Ich selber favorisiere übrigens den oberen Ansatz: alle spielen möglichst gleichwertige Klassen. In 3.5 ist für mich der Sweet Spot bei Tier 3, also Klassen wie Bard, Warblade, Faktotum.

Übrigens:
Magier zur Spezialisierung zu "zwingen" macht sie nicht schwächer. Im Gegenteil. Es gilt als suboptimal, einen Generalisten zu spielen, in PF noch mehr als in 3.5. Durch geschickte Auswahl der gebannten Schulen vergibt man sich nur sehr wenig.

Wir krebsen gerade in den Startlöchern zu einer neuen 3.5 Kampagne, bei der auch der Schwerpunkt auf Tier 3 liegen wird. Ich habe dennoch mit leichten Bauchschmerzen einen Kleriker abgenickt, weil es auf Tier 3 leider keine vernünftige Heilerklasse gibt.

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: Feuersänger am 10.07.2011 | 17:18 ---Übrigens:
Magier zur Spezialisierung zu "zwingen" macht sie nicht schwächer. Im Gegenteil. Es gilt als suboptimal, einen Generalisten zu spielen, in PF noch mehr als in 3.5. Durch geschickte Auswahl der gebannten Schulen vergibt man sich nur sehr wenig.

--- Ende Zitat ---

Da hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich meine nicht die Spezialisten, die die Regeln vorsehen. Ich meine, dass man Magieanwendern generell die Spruchauswahl stark einengt, sich alle Caster also auf einen Magiebereich spezialisieren, vielleicht über Zauberketten. Ein anderer Ansatz wäre z.B. dass Magier ausschließlich eine Schule beherrschen. Setzt natürlich voraus, dass die Schulen gleichwertig sind, d.h. die müssten auch grundlegend umgebaut werden.

Man könnte auch die Zauberanzahl, auf die sie zugriff haben, deckeln. Also nur noch so und so viele Zauber, die sie lernen können.

diogenes:

--- Zitat von: Feuersänger am 10.07.2011 | 17:18 ---Siehst du, genau das ist für mich der absolute Dealbreaker. Ich sehe es absolut nicht ein, warum Magier mächtiger sein sollen als Kämpfer, einfach weil "A wizard did it". Magier sind eine Kernklasse ohne Zugangsvoraussetzungen. Aus gleichen Anforderungen sollte auch die gleiche Mächtigkeit resultieren.

--- Ende Zitat ---

Das ist eine Geschmacksfrage, denke ich. We can agree to disagree ;)


--- Zitat ---Wie du schon sagst, bedingt das aber das Bewusstsein, _dass_ die Klassen stark unterschiedlich mächtig sind. Wenn sich alle darüber im klaren sind, schön. Aber leider gibt es nach meiner Erfahrung viel zu viele Spieler/SLs, die immer noch glauben, dass die Klassen gleichwertig seien. Oder noch besser, die den Fighter für overpowered halten.
--- Ende Zitat ---

Stimmt, bekannt muss das sein/werden. Aber ich bin ohnehin der Meinung, dass dieses ewige XYZ ist overpowered Geblubber selten viel Inhalt hat. In den meisten Fällen stellte sich das bei mir/uns immer als loophole, Regelunkenntnis oder eben einen in der Situation sehr gut angepassten Charakter heraus.

Man muss sich eben vorher darüber verständigen, welches Spielerlebnis die Gruppe will und dazu gehört auch, sich anzuschauen, was die Charaktere im Laufe des Spiels so können und ob sich zwei auf die Füße treten.

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