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[Der dunkle Kristall] Was kann man in der Welt spielen?

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Jed Clayton:
Letztes Jahr hatte ich kurz nach meinem Spieltest für das Fraggles-Rollenspiel und meinen Notizen für Muppets usw. auch noch die Idee, etwas mit einer weiteren klassischen Jim-Henson-Kreation zu machen: der Welt aus Der dunkle Kristall, dem Puppentrickfilm von 1982.

Ich habe von anderen Leuten aus meiner Generation und vor allem von anderen Henson-Fans gehört, dass sie das für eine echt gute Welt halten.

Das Problem ist nur, wenn ich es mir so recht überlege: Letzten Endes fehlt mir wirklich der entscheidende kleine Funke, um mich inspiriert genug zu fühlen, ausgerechnet in diesem Setting ein Abenteuer leiten zu wollen. Ich habe mit der Welt aus dem Spielfilm, die in dem Film an sich natürlich großartig, dramatisch und geradezu perfekt erscheint, das gleiche Problem, das ich mit vielen Settings aus Filmen und TV-Serien (z.B. Flash Gordon, Buck Rogers, Willow, Die Jugger u.a.) immer habe: Was soll ich die Charaktere dort erleben lassen? Eignet es sich für fortgesetztes Spiel oder ist es für immer für einen spleenigen einmaligen One-Shot reserviert?

Ich mag den dunklen Kristall als einen der großen prägenden Fantasy-Filme meiner Kindheit, aber was will ich letztlich in dieser Welt (die im Drehbuch und anderen Unterlagen übrigens den Namen "Thra" trägt)?

Dazu suche ich noch nach Anregungen. Gerade nach der Story des Films kann ich mir kaum irgendeine lohnenswerte Geschichte vorstellen. Schließlich sind die Skekse (Skeksis) am Ende des Films definitiv verschwunden bzw. wieder mit den Urus verschmolzen und diese verlassen danach die Welt, damit sie offenbar von dem Gelflingpaar neu bevölkert werden kann/soll. Damit beginnt eine Art neues Paradies, ein pastoraler Urzustand.

Ich befürchte auch, im Vergleich zu anderen Fantasy-Settings auf der Stelle zu treten oder einfach nicht genügend Völker/Rassen dafür zu haben:

die Ur-Skeks: Spaltung in Urus und Skekse
die Podlinge
die Gelflinge
die Garthim (Maschinenkrieger)
... ansonsten gibt es noch Aughra, die ebenso wie Yoda zu einer unbekannten Spezies gehört
Fizzgig bzw. andere halbintelligente Tiere

Ein:
Ich könnte mir durchaus eine Welterkundungskampagne vorstellen, in dem eine Sippe von Gelflingen in die Welt hinauszieht und allerlei seltsamer Kreaturen und Gefahren begegnet.

Jed Clayton:

--- Zitat von: Ein am 15.07.2011 | 07:52 ---Ich könnte mir durchaus eine Welterkundungskampagne vorstellen, in dem eine Sippe von Gelflingen in die Welt hinauszieht und allerlei seltsamer Kreaturen und Gefahren begegnet.

--- Ende Zitat ---

Das scheint auch eine nette Idee zu sein. Das Faszinierendste an Der dunkle Kristall war für mich schon immer die Konstruktion einer Fantasy-Welt ganz ohne Menschen (...was ja auch das Neue an dem Kinofilm war--es ist kein einziger Mensch zu sehen, im Gegensatz zu Labyrinth, Fraggle Rock und den Muppets-Filmen).

Die kurze Dark-Crystal-Comicserie von Tokyopop USA erzählte ja ein Prequel, mehrere hundert Jahre vor der Filmhandlung, als noch mehr Gelflinge auf der Welt lebten.

Im November kommt eine weitere Comic-Bearbeitung, an der Archaia Comics schon seit langem arbeitet. Mal sehen, wie die so wird!

Tudor the Traveller:
Ideen (klassisch):

Ein Skeks hat "überlebt" und will alles rückgängig machen.

Zeitsprung: Die Gelflinge haben die Skekse ersetzt und eine eigene Ausrottungskampagne gestartet (das Volk müsste man u.U. neu dazudichten; ein bislang unbekanntes Volk)

Jed Clayton:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am 15.07.2011 | 14:14 ---Ideen (klassisch):

Ein Skeks hat "überlebt" und will alles rückgängig machen.

Zeitsprung: Die Gelflinge haben die Skekse ersetzt und eine eigene Ausrottungskampagne gestartet (das Volk müsste man u.U. neu dazudichten; ein bislang unbekanntes Volk)


--- Ende Zitat ---

Hmm, auch gut. Das kommt vorläufig mal in meine Notizensammlung. Danke.

Es könnte auch noch alte Lagerhallen oder Werkstätten mit abgestellten, halb funktionierenden Garthim geben. Der Film lässt übrigens offen, inwieweit die Garthim mechanisch und inwieweit sie organisch sind. Man kann darüber spekulieren. Brian Froud hat auch geschrieben, sie seien eine von den Skeksen gezüchtete neue Lebensform.

Die Skekse selbst schienen zum Teil auch hochspezialisierte Kulturberufe in ihrer Gesellschaft gehabt zu haben: da gab es den Ritualmeister, den Schwertmeister, den Garthim-Meister (Konstrukteur?), den Kammerherrn. Jeder scheint etwas Spezielles zu können.

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