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[Science-Fiction] Weltraum-Kolonisation
Thot:
--- Zitat von: Dark_Tigger am 9.08.2011 | 11:20 ---[...]
Ach ja und mit Gewinnen war eher so in der vierten/fünften Generation zu rechnen.
[...]
--- Ende Zitat ---
Wieso das eigentlich? Eine praktisch kostenlose (!) Immobilie von großer Fläche lässt sich ganz sicher in wenigen Jahren in etwas profitables verwandeln, sei es nun im Bergbau, der Landwirtschaft oder was auch immer.
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: Thot am 10.08.2011 | 05:55 ---Wieso das eigentlich? Eine praktisch kostenlose (!) Immobilie von großer Fläche lässt sich ganz sicher in wenigen Jahren in etwas profitables verwandeln, sei es nun im Bergbau, der Landwirtschaft oder was auch immer.
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Wie kommst du auf kostenlos? Finden, Erkundung und Analyse erzeugen Kosten und dann kommt erst noch die Erschließung. Und die Einrichtung von Anlagen ist auch nicht unbedingt günstig. Dazu kommen eventuelle Steuern und Genehmigungen...
@Feuersänger: Ich teile dein Bauchgefühl. Aber dafür müssten sich die Menschen weltweit konstruktiv koordinieren und in eine Gesamtabhängigkeit treten, also quasi eine vereinigte Erde. Bis dahin könnte es über große Unternehmen gehen, die das quasi in kleinerem Maßstab machen, aber da stellt sich die Frage ob man das will (so ähnlich wie das Öl aus dem Osten zu uns fließt, könnte man ja auch Wasser von hier nach XY verkaufen). Ist ja jetzt schon eine zweischneidige Sache mit den Großkonzernen.
Feuersänger:
Was das betrifft, hätte ich da größeres Vertrauen in umsichtig gelenkte Staatskonzerne. Als Beispiel fällt mir Norwegens Statoil ein, welcher die Ölreserven des Landes verwaltet. Die Gewinne werden nicht an Aktionäre ausgeschüttet, sondern fließen in einen staatlichen Ölfonds. Solange sie diesen nicht verzocken (und sie sind sehr vorsichtig damit), haben sie quasi für jeden Norweger eine Gratis-Lebensversicherung.
Tudor the Traveller:
Hmm, das klingt gut. Allerdings schließen sich "umsichtig" und "staatlich" schon beinahe aus. Zumindest hierzulande. Leider. Ich werde mir aber mal diese Statoil anschauen, da bin ich jetzt neugierig.
Nochmal zur Ausgangsfrage: hinsichtlich der Kolonisierung / Unabhängigkeit / Wirtschaftlichkeit etc. hängt es wie gesagt mE sehr davon ab, wer was warum kolonisiert. Wer -> Finanzierung. Ein Staat? Ein Konzern? Eine Privatperson? Da wird die Finanzierung sicherlich jedesmal etwas anders aussehen. Was? Da spielt die nutzbare Infrastruktur bzw. das Gelände eine wichtige Rolle. Ein nahegelegener Mond aus Gestein mit niedriger Gravitation und dünner Atmosphäre muss sicherlich anders angegangen werden als z.B. ein Planet, der vollständig mit Wasser bedeckt ist. Auch Transportwege spielen da eine wichtige Rolle; wie gut ist der Planet zu erreichen und mit welchem Aufwand kann man das verbessern? Und schließlich warum: was ist der Hauptgrund für die Erschließung? Neuer Lebensraum? Ressourcen? Lage?
Dark_Tigger:
--- Zitat von: Thot am 10.08.2011 | 05:55 ---Wieso das eigentlich? Eine praktisch kostenlose (!) Immobilie von großer Fläche lässt sich ganz sicher in wenigen Jahren in etwas profitables verwandeln, sei es nun im Bergbau, der Landwirtschaft oder was auch immer.
--- Ende Zitat ---
Öhm weil wie im anderen Thread besprochen der InterSTELARE! handel mit, Rohstoffen und Lebensmitteln eher nur mittelmäßig Sinn macht? Zumal aus dem Gravitations Brunnen heraus transportiert werden müsste. Und der Lokale handel wirft einfach nicht genug ab, um sich zu rentieren. Da muss erst mal eine Sinnige Infrastruktur und eine HighTech Gesellschafft her.
Und bis die da ist musst du in so eine Kolonie halt endlos reinbuttern.
Kolonisten, Landwirtschafftliches Gerät, Produktionstechnik, eine funktionsfähige Verwaltung, Medizin.....
Ich denke die Liste ließe sich noch fortsetzen.
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