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[Science-Fiction] Weltraum-Kolonisation
Thot:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 10.08.2011 | 07:41 ---Wie kommst du auf kostenlos? Finden, Erkundung und Analyse erzeugen Kosten und dann kommt erst noch die Erschließung. Und die Einrichtung von Anlagen ist auch nicht unbedingt günstig. Dazu kommen eventuelle Steuern und Genehmigungen...
--- Ende Zitat ---
Das alles sind Kosten, die sich in Bruchteilen des Preises einer Immobilie auf einem schon besiedelten Planeten bemessen. Es sei denn, Steuern und Genehmigungen sind so entworfen, um Kolonisation unattraktiv zu machen, aber warum sollte jemand das tun?
Thot:
--- Zitat von: Dark_Tigger am 10.08.2011 | 10:47 ---Öhm weil wie im anderen Thread besprochen der InterSTELARE! handel mit, Rohstoffen und Lebensmitteln eher nur mittelmäßig Sinn macht? [...]
--- Ende Zitat ---
Das hängt stark von den Gegebenheiten im jeweiligen Universum ab. Wie teuer und schnell ist FTL, gibt es von-Neumann-Maschinen, die die benötigte Infrastruktur selbstständig vor Ort aufbauen, etc.
Wenn es natürlich kein FTL gibt, dann gibt es ohnehin keine Chance für interstellare Kolonien im eigentlichen Sinne des Wortes. Eher schon Weltraumkolonien vom O'Neill-Typ oder als Stanford-Torus, also im Wesentlichen Raumstationen.
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: Thot am 10.08.2011 | 10:48 ---Das alles sind Kosten, die sich in Bruchteilen des Preises einer Immobilie auf einem schon besiedelten Planeten bemessen.
--- Ende Zitat ---
Naja, das sagst du jetzt so. Aber du stellst ja auch selbst fest:
--- Zitat von: Thot am 10.08.2011 | 10:52 ---Das hängt stark von den Gegebenheiten im jeweiligen Universum ab.
--- Ende Zitat ---
Thot:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 10.08.2011 | 10:55 ---Naja, das sagst du jetzt so. Aber du stellst ja auch selbst fest:
--- Ende Zitat ---
Da schreibe ich aber über ein anderes "das". ;)
Feuersänger:
Zum Beispiel hängt das davon ab, wieviel ein Raumschiff kostet, und wovon die Dinger bezahlt werden sollen. Da haben wir heute einfach keine echten Erfahrungswerte, weil unsere Launcher nicht in Serie produziert werden und unser einziges "Raumschiff", die ISS, quasi ein Prototyp ist und nichtmal einen Antrieb hat.
Einigermaßen plausibel mag aber die Größenordnung von, im heutigen Maßstab, 1 Million Dollar pro Tonne Leermasse sein. Dabei orientiere ich mich grob an heutigen Flugzeugpreisen. Man kann heute sogenannte Very Light Jets mit 1,5 - 3 Tonnen Leermasse für etwa diesen Betrag kaufen, und es sind weltweit ca. 3500 davon im Einsatz. Vermutlich hauptsächlich Lufttaxis, kleine Firmenjets und Spielzeuge reicher Privatpersonen.
Nichtsdestotrotz, auch wenn man das linear skaliert, gehen die Kosten schnell in astronomische Höhen. Die müssen sich ja irgendwie amortisieren, wenn es private bzw. unternehmerische Raumfahrt geben soll. Geht das nicht, bleibt nur die staatliche Finanzierung, aber auch die braucht irgendein Warum.
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