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[WoD] Grenzenloser Smalltalk

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--- Zitat von: Chrischie am 18.12.2013 | 15:10 ---Es hatte wirtschaftliche Gründe. Aber die nWoD wurde in Deutschland von den Vampir-Spieler massiv abgelehnt und unsachlich kritisiert. Seitdem kann ich die deutschen Vampir-Fans nicht mehr ernst nehmen.
--- Ende Zitat ---

Im Parallelthread zu den deutschen nWoD-Büchern läuft gerade eine Paralleldiskussion über die Gründe des Scheiterns der nWoD. Da ich den dortigen Thread nicht vollmüllen will, kommt kurz hier im Smalltalk meine Wahrnehmung.

Ich war zu der Zeit unfassbar heiß auf das neue Konzept. Gehenna hatte Vampire: The Masquerade abgeschlossen und nun wurde das neue große Ding angekündigt. Was GANZ NEUES! Voller cooler Ideen! Ein totaler Burner! Mann, war ich angefixt. Ich hab der Veröffentlichung so entgegengefiebert. Und dann das. Im Kern ein neues Editiönchen, das regelseitig vieles besser machte (war mir egal, da unsere Runde sich wunderbar mit V:tM inklusive Hausregelset arrangiert hatte), aber sonst ein dürrer Abklatsch des alten war. Komplett kalter Kaffee. Was für eine Scheiße. Da konnte ich echt NICHTS, wirklich rein GAR NICHTS von brauchen. Krass.

Die nWoD war für mich die größte Enttäuschung meines Rollenspielerlebens. Da wurden Erwartungen aufgebaut, die komplett enttäuscht wurden. Heilige Mutter Gottes, was war das für ein komplettes Desaster. Unsere Runde war entsetzt und hat dem faden Abziehbildchen nie den Hauch einer Chance gegeben.

Jahre später war mein Zorn dann so verraucht, dass ich mir die nWoD ein wenig näher angeschaut habe. Für Hunter gabs ein paar coole Ideen. Sonst fiel mir nur inhaltliches Ödland auf. Boah. Ne danke.

Teylen:
Ich glaube nicht das VtM durch die Live-Chroniken in Deutschland lebt oder lebte.
Schließlich setzen diese auf einem anderen Regelwerk auf als die P&P Runden und gerade in Deutschland hat man sich stark von der offiziellen Variation der LARP-Regeln abgewendet. So stark das die aktuelle Edition der LARP-Regeln zumindest zunächst nicht übersetzt werden wird. Respektive Spanien, Brasilien, Italien und Frankreich attraktivere Märkte darstellen.
Das heißt meiner Vermutung nach hat VtM überlebt weil die unterschiedlichen Tischrunden das Spiel weiterspielten, teilweise neue Spieler eingebunden haben, und weil es mit Online-Chroniken recht präsent war bzw. ist.

Wobei ich die Vorstellung das Personen von ihrem jeweils favorisierten Rollenspiel zu einem anderen - das man persönlich mag oder dem anderen vorzieht - wechseln sollen oder gar müssen allgemein, im besten Fall, recht merkwürdig finde.

Slayn:
Hast du gerade deine Antwort an Archoangel aus der anderen Diskussion hierher verschoben?
Wenn ja, macht der Bezug auf die Live Regeln nämlich null Sinn.

Und zum letzten Satz: Weil man Spieler finden will?

Teylen:
Ja, hab ich. Nachdem ich sah das es hier weitergeführt wurde und es drüben OT ist.

Hinsichtlich des finden von Spielern bringt es doch gerade nichts.
Das heißt weder der Versuch den Leuten einzureden das das was sie gerne spiele stinkt. Noch wenn man hingeht und den Leuten die einfach nur ihr Spiel spielen unterschiedliche Aspekte unterstellt, verschiedene Vorwürfe tätigt bis angreifend wird.
Einmal davon abgesehen das so ein missionieren in der Regel imho schlicht nicht funktioniert.

Archoangel:
Es ist ziemlich verwirrend eine Antwort zu verfassen und den Vorgängerpost nicht mehr zu finden ... nur so nebenbei bemerkt.

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