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[WoD] Grenzenloser Smalltalk

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Wisdom-of-Wombats:

--- Zitat von: Archoangel am 20.01.2014 | 00:55 ---Die vier Optionen waren hahnebüchener Schrott

--- Ende Zitat ---

Also Deine Aussagen sind alle sehr emotional gefärbt ohne stichhaltige, logische Begründung, warum es hanebücherner ist, warum es Schrott ist etc.
Wenn man VtM auf die ersten Jahre reduziert, bevor der Power-Creep eingesetzt hat, war es genauso hintergrundlos wie VtR am Anfang. Erst mit den Jahren kamen Hintergrund und Metaplot dazu, bis man wie in Aventurien kaum noch Atmen konnte.

Archoangel:
Grufties waren die 80er - die 90er hatten ihre Gothics und die moderne brachte dann die Emos hervor. Da mag es Schnittmengen geben, aber nicht wirklich Übereinstimmung. Und der Anteil der Gothics an den Live-Spielern wird glaube ich doch überschätzt. Wenn man die RPG-ler weglässt, die auch gleichzeitig Gothics waren wird es da schon recht eng. Der Vorteil des Gothic-Booms für die Live-Chroniken war, dass man sehr schnell einen stimmungsvollen Spielort für die regulären Wochentermine hatte und somit die Monatsevent-Locations eben ein Highlight darstellen konnten, von den überregionalen Events kaum zu schweigen. Wobei es da auch schon seltsame Auswüchse gab ... ich sag nur: Infernal Desire - für diejenigen, die sich daran noch erinnern können. Aber gerade zum Beispiel der Ball der Vampire in HD war Jahrelang ein super Event für Spieler der halben Republik.  ... meine Güte ... bin ich wirklich schon so alt?

Wisdom-of-Wombats:

--- Zitat von: Wellentänzer am 20.01.2014 | 01:00 ---Mir ist ja echt schleierhaft, wie man als Spieler erst begeistert Vampire in der WoD spielt und dann mehr oder weniger nahtlos in die nWoD wechselt. Das passt doch vorne und hinten nicht.

--- Ende Zitat ---

Ach, das ist easy und war nicht ganz nahtlos.

Ich hatte Anfang der 2000er die WoD hinter mir gelassen, einigermaßen frustriert wegen LARP und weil ich mal was anderes machen wollte. Und da kam auch gerade D&D 3.0 und Star Wars D20 raus.
Also habe ich erstmal drei Jahre lang D&D und Star Wars geleitet, VtM noch halbherzig weiter gesammelt (mir fehlen tatsächlich gegen Ende zwei Bücher).
Dann kam 2004 die Nachricht: Gehenna. Flugs Buch gekauft und Gehenna Chronik gespielt. Dabei festgestellt, dass mich oWoD immer noch anödet.

Dann freudig auf August 2004 gewartet. Auf einem Con Danse de la Morte geleitet. Danach bis November 2004 eifrig Regeln studiert und Chronik ausgearbeitet. Am 1. November 2004 meine noch heute laufende Chronik begonnen.

Für mich hat VtR genau die Erfrischung gebracht, die ich gebraucht habe, um mich wieder mit der WoD zu beschäftigen. Die Regeln wurden von allen Spielern (alles alte Maskerade-Hase) als durch die Bank überlegen betrachtet. Die Clans und Covenants im Rahmen der Chronik mit Leben gefüllt und nach und nach eine Backstory enthüllt. Hat mich rundum glücklich gemacht. Ohne VtR hätte ich der WoD wohl endgültig den Rücken gekehrt.

Und heute stehe ich vor der Entscheidung, mit den Blood & Smoke Regeln noch mal was neues in der WoD anzufangen, oder lieber mit anderen Sachen wie Numenera, The Strange oder Fate Core weiterzumachen und die WoD nur noch ab und an mit meiner VtR Chronik zu besuchen, die dieses Jahr 10 jähriges Jubiläum hat.

Archoangel:

--- Zitat von: Murder-of-Crows am 20.01.2014 | 01:01 ---Also Deine Aussagen sind alle sehr emotional gefärbt ohne stichhaltige, logische Begründung, warum es hanebücherner ist, warum es Schrott ist etc.
Wenn man VtM auf die ersten Jahre reduziert, bevor der Power-Creep eingesetzt hat, war es genauso hintergrundlos wie VtR am Anfang. Erst mit den Jahren kamen Hintergrund und Metaplot dazu, bis man wie in Aventurien kaum noch Atmen konnte.

--- Ende Zitat ---

Och Du ... Wald und reinrufen und so ... ich antworte eigentlich nur auf dem bisher von dir vorgegeben Niveau - von Begründung jenseits persönlicher Meinung hast Du schließlich auch noch nichts hören lassen, da dachte ich - wenn sie Dir nicht wichtig sind kann ich auch einfach meine Meinung posten ohne darauf genauer eingehen zu müssen.

Als Sammler und besitzer der kompletten 1e von Vampire muss ich Dir leider auch widersprechen: hol`die Bücher von ´93 doch mal raus und schaue nach gaiolem Hintergrund. Klar - so ein Schrott wie Metaplot kam dann später auch noch hinzu und einiges wurde umgedichtet, aber gerade wenn ich an Diablerie: Mexiko denke und mir den Hintergrund dazu anlese - genial! Von Meleus und Helena will ich da gar nicht erst zu schwärmen anfangen, aber eben auch die Grey Death-Trilogie und Prince of the City - Romane die dann im Nachhinein als "nicht canonisch" degradiert wurden - hätte sich Requiem besser inspieren lassen, statt einfach nur "Ganz neu: jetzt ohne Plot, Hintergrund, Sinn und Verstand" zu propagieren. Sicher in Masquerade war nicht alles Gold was glänzte, aber Storytechnisch gabe s in Requiem zumindest so lange Blech, bis ich mir nichts mehr gekauft habe ... möglich, dass sich dies später geändert hat, aber mich haben sie dadurch als kaufkräftigen Kunden vergrault.

Silent:
Es ist ja egal ob zurecht oder zu unrecht:

Requiem ist in Deutschland schlichtweg auf ein Bollwerk gestoßen und man wollte ihm keine Chance geben. Ich persönlich sah meine Einschätzung von damals so: Das Regelsystem fand ich "objektiv" besser. Es war durchdachter und war halt nicht über mehre Jahre an Zusatzregelwerken zerwachsen. Die Struktur der Clans und der Bündnisse waren schön und wirkten auch recht nett...

Ich hatte mir sehr auf das neue Vampire gefreut und mir auch sofort beide Regelwerke gekauft, weil ich den Sinn dahinter sehr gut fand. Ich brauche den allgemeinen Regelteil nur einmal und für jede "Rasse" gibt es dann ein weiteres Buch.

Aber dennoch war ich enttäuscht.
Es war nicht mehr mein Vampire und daher sind die Bücher schnell in die Ecke des Schrankes verschwunden und ich hab erst Jahre später mal eine Vampirerunde aufgebaut. Dann aber auch nur ein "Vampire: the Undead", wo ich die Regeln, Clans und Diszis genommen hatte und eine Art Fürstentum Chronik aufgebaut habe.

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