Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Mundane Klassen aufbohren, aber wie?
Feuersänger:
Ja, der Ansatz ist gerade heute Abend schon aufgetaucht, aber drohte schon wieder im Chaff unterzugehen.
Also: ich stimme zu, dass ein "Kämpfer" zumindest die Möglichkeit haben sollte, als Anführer zu fungieren und auch die Gruppe nach Außen vertreten zu können. In Core kann das ein Paladin recht gut (dank Diplo-Skill, hohem Cha und ein paar Zaubern), aber ein Fighter nicht; selbst wenn er Cha nicht dumpt fehlen im dazu die Skills und jegliche Synergien.
Und mal wieder Tome of Battle -- sorry wenn's nach Echo klingt, aber das ToB _hat_ die meisten Fighter-Defizite schon gelöst:
sowohl Crusader als auch Warblade haben z.B. Diplomacy als Class Skill. Damit sind sie erstens als Face geeignet, zweitens wäre das z.B. auch der Skill für eine aufstachelnde Rede an die NSC-Truppen. Darüber hinaus sind beide Klassen schon Out-of-the-Box mit Führungsqualitäten ausgestattet (der Crusader ein wenig mehr). Diese lassen sich durch Kombination mit Bardenleveln nochmal steigern (per Song of the White Raven-Feat), die Synergien sind sehr gut.
Will man den Fighter als Klasse erhalten, wären da "Pakete" durchaus eine Möglichkeit. Aber bitte nicht den Archetypen-Wust von Pathfinder.
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: Erdgeist am 21.09.2011 | 00:12 --- Aus den literarischen und cinematischen Vorbildern sind es doch gerade die starken Kämpfer, die als Held die Massen mobilisieren, Truppen anführen und mit verwegenen Aktionen vorangehen.
--- Ende Zitat ---
Ja, danke. Das war etwas, was mir die ganze Zeit im Hinterkopf herumspukte aber nicht heraus wollte. In Film und Fernsehen sind es eigentlich immer die Krieger, die den großen Helden (TM) darstellen. Nicht die Zauberer...
Face-Skills sind das eine. Aber man muss auch aufpassen, dass weniger soziale Builds damit nicht torpediert werden. Mein persönlicher "Iconic" Fighter ist Caramon Majere aus der Drachenlanze. Der representiert imo den klassischen D&D-Fighter perfekt. Und der ist zwar sympathisch aber eben nicht "diplomatisch".
Die Taktik-Schiene fände ich zum anderen auch sehr gut. Vielleicht in Verbindung mit Favored Terrain. Und entsprechende Boni, die an die Gefährten in der Nähe weitergegeben werden o.ä.
@Archetypen: Ich finde die ganz gut, nur leider werden es gerade zu viele und damit zu unübersichtlich. Das Archetypensystem entspricht mehr dem Kit-System aus alten AD&D Zeiten und ist imo passender als Prestigeklassen, v.a. weil sie bereits auf Level 1 gelten. Mit Prestigeklassen bin ich nie warm geworden, die erschienen mir immer zu sehr angeflanscht.
Brakiri:
Wie ich schonmal schrieb, könnte eine Lockerung der Skill-Beschränkungen helfen.
Damit kann jeder seinen Fighter anders skillen, ohne die Fighter-Identität zu verlieren.
Solltet ihr doch ein paar "mystische" Fähigkeiten einbauen wollen, könntet ihr euch vielleicht ein paar Sachen vom Psychic Warrior abgucken, und die entsprechend anpassen.
Das würde vom "Ki-Pool"-Ansatz passen.
Die Idee von Felix gefällt mir auch sehr gut, mit den Bloodlines. Damit könnte man z.B. harte Schuppen entwickeln, und so einen NA-Bonus bekommen, oder eine Breath Weapon usw. usf.
--- Zitat von: Feuersänger am 20.09.2011 | 18:19 ---@Brakiri: du hast gesagt, ihr hättet die "Cross class geschichte" abgeschafft.
Welche meinst du denn: dass man CC-Skills nur bis auf 1/2 level+1 steigern kann, oder dass ein CC-Rang 2 Skillpunkte kostet?
Oder sind gar bei euch alle Skills Klassenfertigkeiten für alle Charaktere?
--- Ende Zitat ---
Sorry für die späte Antwort:
Wir haben alle Skills gleich gemacht. Jeder bekommt seiner Klasse und Int entsprechend Skillpunkte wie im D&D 3.5, also (Basis+Int)*4 auf Stufe 1 und dann immer Basis+Int.
Es gibt keine Bonis, und kein "2 Punkte für einen Rank"-Gedöns und keine 1/2-Rank Beschränkung.
Ausserdem bekommen nicht-Int-Klassen mit nur 2 Skillpunkten in der Basis, 4 Skillpunkte anstatt 2.
Bei Magiern wäre es Overkill, weil sie auch so schon sehr mächtig sind.
Aber so kann auch der Magier die eine oder andere Stunde in der Turnhalle verbracht haben, oder mit seinem Diebeskumpel auf der Akademie rumklettern bzw. Nachts für etwas Spass aus der Akademie schleichen ;)
Und natürlich auch der Fighter spotten, schleichen oder im Söldnercamp am Lagerfeuer ein paar Bücher über Magie lesen(Knowledge Arcana).
Der Vorteil ist, dass die Spezi-Klassen ihre Nischen nicht weggenommen bekommen, aber gleichzeitig die Fighter und Magier nicht unbedingt rumstolpernde Klutze sein müssen, die nur stören.
LöwenHerz:
--- Zitat von: Surtur am 20.09.2011 | 21:05 ---Dem Kämpfer auch Strategie und/oder Face zuzugestehen halte ich für einen gangbaren weg. Das scheint mir auch recht plausibel.
--- Ende Zitat ---
Oder ihm die Talente für Manöver günstiger/schneller zukommen lassen wäre doch wenigstens im ursprünglichen Sinne der Klasse.
Warum sollte jeder Kämpfer auch gleichzeitig Stratege und/oder Gesicht der Gruppe sein? Das wäre mEn deutlich zuweit von der Idee des Kämpfers entfernt. Außerdem sind wir hier nicht bei DSA >;D
Kampfmanöver billiger oder schneller wäre meine favorisierte Wahl. Und eine Möglichkeit, das Kampfgeschehe durch besondere Bewegungsmanöver deutlicher zu dominieren. Damit könnte man sogar den zaubernden Klassen voraus sein, solange man dann die Taktik auf dem Kampfplatz auch gewinnbringend einzusetzen versteht.
Brakiri:
--- Zitat von: Luxferre am 21.09.2011 | 09:25 ---Oder ihm die Talente für Manöver günstiger/schneller zukommen lassen wäre doch wenigstens im ursprünglichen Sinne der Klasse.
Warum sollte jeder Kämpfer auch gleichzeitig Stratege und/oder Gesicht der Gruppe sein? Das wäre mEn deutlich zuweit von der Idee des Kämpfers entfernt. Außerdem sind wir hier nicht bei DSA >;D
Kampfmanöver billiger oder schneller wäre meine favorisierte Wahl. Und eine Möglichkeit, das Kampfgeschehe durch besondere Bewegungsmanöver deutlicher zu dominieren. Damit könnte man sogar den zaubernden Klassen voraus sein, solange man dann die Taktik auf dem Kampfplatz auch gewinnbringend einzusetzen versteht.
--- Ende Zitat ---
Kleine Frage am Rande:
Ist es das Ziel, die Klasse Fighter in der Tiefe zu verbessern, oder ihr mehr Breite zu geben?
Ich persönlich glaube, ein Fighter mit noch mehr Kampf-Fähigkeiten wird deshalb nicht spannender, da er weiterhin nur im Kampf nützlich ist, und sonst immernoch den sozialen Krüppel mit Rechtschreibschwäche spielt.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln