Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[Pathfinder] Ultimate Combat
Jed Clayton:
--- Zitat von: Guennarr am 18.09.2011 | 13:14 ---Der Gunslinger ist nicht so schlimm, wie es der Name vermuten lässt. Die bereits durchgesickerten Archetypen-Namen im Blog bzw. das, was man im Band inzwischen nachlesen kann, zeigen, dass die Klasse einige unterschiedliche Bereiche abdeckt und sie wird auf deutsch definitiv nicht Revolverheld o.ä. heißen! ;)
Da die anderen beiden Klassen Samurai und Ninja Abwandlungen bestehender Klassen sind und auch so fleißig weitere Archetypen für andere martialische Klassen geliefert werden, findet sich für manche andere Klasse brauchbares im Band.
--- Ende Zitat ---
Das finde ich auch gut. Wenn ich mich da nach Bonbonladen-Art bedienen kann, um neue Optionen und Fähigkeiten für den Kämpfer, den Schurken und andere auszusuchen, wird das irgendwann noch interessant.
Ninja und Samurai finde ich auch stark, aber die passen im Moment gar nicht in das Flair und die geografische Gegend in unserer Spielrunde. Ich habe vor Jahren schon mal versucht, RuneQuest Japan zu spielen - und auch mal das sehr ausführliche Rollenspiel Sengoku - aber Ostasien kam in meiner damaligen Runde nicht an. Witzigerweise versucht nun ja Pathfinder wieder alles in einen Spiel abzudecken: Europa, Afrika, Amerika, Karibik und Asien. Ich bin schon gespannt auf den ersten Vudra-Band, weil dann auch das indische Flair mit aufgenommen sein wird.
Samael:
--- Zitat von: Guennarr am 18.09.2011 | 13:10 ---Dem wage ich zu widersprechen: Es gab ein Wettrüsten zwischen immer dickeren Rüstungen und immer durchschlagkräftigeren Feuerwaffen, dem letztlich die Gerüsteten unterlagen, da sie sich in ihren Rüstungen kaum noch bewegen konnten.
Bei der Vorbereitung auf die Übersetzung von Ultimate Combat, das auf deutsch wahrscheinlich Ausbauregeln II - Kampf heißen wird, hatten wir uns sehr intensiv mit Feuerwaffen beschäftigt. Dabei wurde u.a. darauf hingewiesen, welches Gewicht historische Arkebusen- und Musketenmunition hatte, gerade um auch schwerste Rüstungen zu durchschlagen.
Ich will hier keine weitere Historikerdiskussion anfackeln, in der Wissen aus unterschiedlichsten Bänden (jeweils in Teilen richtig) ausgetauscht wird, aber in einem Punkt dürften sich alle Autoren einig sein: Der Grund für das Verschwinden der Rüstungen ist die Feuerwaffe.
--- Ende Zitat ---
Ja, aber trozdem konnte Plattenrüstung jeweils kontemporäre Kugeln aus Feuerwaffen ablenken / abwehren. Ich habe in der Dresdner Rüstkammer selber Brustharnische gesehen, die Dellen von Pistolenkugeln hatten.
Zudem gibts bei PF/D&D ja erstens magisch verstärkte Rüstung und dann noch Drachenschuppen / Eisengolemplatten, die noch weit höhere Armor Boni als Plattenrüstung haben. Auch dagegen sind Feuerwaffen touch attacks.
Eine Lederrüstung wird einem Schwerthieb von einem 6m großen Riesen sicher auch keinenen nennenswerten Schutz entgegensetzen, trotdem ist das kein touch attack.
kalgani:
jetzt brauche ich gerade mal ne regelkunde:
...within the first range increment...
heißt bei einer waffe mit 10 ft (3m) range doch innerhalb der ersten 10 ft (3m), oder?
kalgani:
das war gestern abend wohl schon zu spät für mich ::)
aber bei den "Early Firearms" hat keine der Büchsen über 20ft Range und bei 40ft Range inkl dem erste increment (12m)
ist es denke ich schon ok das man die Touch attack nutzt.
bei den neueren feuerwaffen kann man drüber diskutieren, ob es sinn macht diesen eine 5-fache range increment
zuzugestehen bevor die normale AC gilt. vor allen wenn man die 50ft range der rifle sich anschaut!
Tudor the Traveller:
Ich habe mir das UC noch nicht wirklich angesehen. Aber wenn es wirklich so simpel gemacht wurde, dass Feuerwaffen auf Ranged Touch funktionieren, pflichte ich Samael bei. Das ist Murks! Es würde bedeuten, dass auch hochmoderne Werkstoffe (Panzerglas, Kevlar...) nicht schützen würden.
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