Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
d20 modern OGL aber kein OGC?
Taschenschieber:
Ein SRD ist imho nur ein Regelwerk, aus dem alles entfernt wurde, was nicht genutzt werden darf - quasi als Service.
grumpy_hedgehog:
--- Zitat ---Kurz gesagt: Alles was im SRD nicht drin steht ist off-limit, auch wenn es im d20 Modern Buch steht.
--- Ende Zitat ---
Das dachte ich mir auch, aber ich hatte da wohl einen Denkfehler mit drin :P
Wenn ich mir zu dem was im SRD fehlt (Charaktererschaffung, Levelsystem) selber was ausdenke und ggf. ein paar Dinge abändere, kann ich ja reintheoretisch alles komplett veröffentlichen ohne, dass irgendjemand die von WotC veröffentlichten Bücher braucht. Einziger Haken ist ja, dass das ganze auch OGC ist und von anderen (auch von WotC) frei und kommerziell weiterverwendet werden darf. Was ja an sich nicht tragisch ist, weil ich andere Dinge, die "mein" Spiel dann ausmachen würden als PI deklarieren kann damit es keiner verwenden darf. Es sei denn er erwirbt von mir eine Lizenz.
Müsste das Ganze eigentlich auf englisch sein oder darf man das mittlerweile auch auf deutsch? Gibt bei d20 ja dieses Hin und Her. Aber wie ist es bei d20 modern? Es basiert ja auf d20.
Selganor [n/a]:
Da es bisher kein deutscher D&D 3.x-Lizenznehmer geschafft hat ein deutsches SRD abzusegnen ist ein deutsches SRD wohl im jurustischen Dschungel verschwunden.
Denn (zumindest so die letzten Erklaerungen der Lizenznehmer) das deutsche Urheberrecht macht das Ganze problematisch. Die Uebersetzungen der Begriffe sind Eigenleistungen von Amigo/Feder&Schwert und sie haben daran das Urheberrecht.
Solltest du also dieselben Begriffe verwenden beisst sich das damit, solltest du andere Begriffe verwenden ist es komplett inkompatibel zu allem was schon auf deutsch erschienen ist.
Klingt komisch... ist aber so...
(Und ist der Grund warum d20/OGL auf Deutsch nie so stark ziehen konnte wie auf englisch)
grumpy_hedgehog:
Ist es nicht so, dass sie die Rechte an der Übersetzung eines bestimmten Werkes haben? In diesem Fall ja D&D und nicht das d20 SRD.
Wenn man ein eigenständiges auf d20 basierendes Spiel mit Spielwelt entwickeln möchte, kann man ja auf die Übersetzung von Amigo/F&S pfeifen und eine eigene nehmen, oder? Kompatibel ist es ja trotzdem (zumindest teilweise), weil sich an den Regeln an sich nichts ändert (außer das was nicht im SRD steht). Nur die Begriffe lauten anders. Und die D&D Bücher braucht bei einem eigenständigen auf d20 basierenden Spiel ja auch kein Mensch. Alles was an Regeln gebraucht wird steht dann im Regelwerk.
Taschenschieber:
Die Übersetzung EINZELNER BEGRIFFE ist urheberrechtlich schützenswert? Meine Güte...
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