Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

E6 D&D

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Benjamin:

--- Zitat von: Arldwulf am 30.10.2011 | 14:16 ---Natürlich nicht. Aber die Fähigkeiten des Helden machen die Art der Geschichte aus.

--- Ende Zitat ---

Mehr die Art der Problemlösung. Wann ist ein Straßensamurai heldenhaft?


--- Zitat von: Naldantis am 30.10.2011 | 18:13 ---Nein, aber den erfolgreichen Helden (im Unterschied zum toten Möchtegern-Helden).

--- Ende Zitat ---

S.o., heldenhaftes Handeln ist Spielerinput. Das hat mit Powerlevel oder Balancing erstmal nichts zu tun.
Zum Beispiel benötigt ein Spieler keine Fertigkeiten oder Zauber, um gute Pläne zu entwickeln oder "richtige" Entscheidungen zu treffen.

6:

--- Zitat von: 1of3 am  1.11.2011 | 08:34 ---Lass mich raten, die tauchen ein, zwei Abenteuer später auf? >;D

--- Ende Zitat ---
Sogar 3 Abenteuer später ;)

Naldantis:

--- Zitat von: Benjamin am  1.11.2011 | 08:47 ---S.o., heldenhaftes Handeln ist Spielerinput. Das hat mit Powerlevel oder Balancing erstmal nichts zu tun.
Zum Beispiel benötigt ein Spieler keine Fertigkeiten oder Zauber, um gute Pläne zu entwickeln oder "richtige" Entscheidungen zu treffen.

--- Ende Zitat ---

Es ist die Entscheidung des Spielers, daß sich sein Charakter jetzt so heldenhaft (a.k.a. unvernünftig, leichtfertig, risikofreudig, zugunsten einer bestimmten Seite) verhalten würde, korrekt.
Der beste Plan nutzt nix, wenn er nach ein bis drei Schritten mit "oh, können wir ja nicht", "schade, haben wir nicht", "Gute Idee, können wir uns aber nicht leisten" oder "Mist, das überleben wir nicht" in eine Sackgasse läuft.
  

Naldantis:

--- Zitat von: Luxferre am  1.11.2011 | 07:37 ---Bist Du sicher, dass der durschnittliche Kleinkriminelle ein Stufe 5 Magier oder Kämpfer ist?  8] Oder als Stufe 3 Magier ein Schreibtischdödel? *

--- Ende Zitat ---

Wenn ich die Skills sehe, und die Masse der vorgeschlagenen Abenteuer, dann ja.


--- Zitat ---Dagegen Drachen aufzufahren (komplett anderes Ende der Skala, nämlich CR locker gen 20) ist auch "etwas" am Thema vorbei, wie ich finde. In Extremen lässt sich bei diesem Thema schlicht nicht ordentlich und sachgerecht diskutieren ;)

--- Ende Zitat ---

Aber das ist genau die Bandbreite, für die D&D3 angelegt ist...
...jedenfalls spielt man länger in Level >20 als in <7.
Drum empfinde die Kastration der oberen 3/4 der bespielten Level als so eine debile Idee - es wäre ja etwas anderes, wenn all die anderen Fantasysysteme, unter denen viele dezidierte Low-Power- / Low-Magic-Systeme sind, nie entwickelt und vermarktet worden wären.

Ist so, als würde man planan, eine Gruppe von Dorfgören zu spielen, die verschwunden Ziegen suchen und dem Brownie die Milch bringen, und dann als Regelwerk Exhalted auswählen - wozu tut man sowas?

Arldwulf:

--- Zitat von: Benjamin am  1.11.2011 | 08:47 ---Mehr die Art der Problemlösung. Wann ist ein Straßensamurai heldenhaft?

--- Ende Zitat ---

Die Art der Problemlösung ist natürlich der wesentliche Kern der Geschichte. Muss ja keine Heldengeschichte sein. Ja, Protagonist ist dafür ein besseres Wort. Halt derjenige der die Handlung trägt, egal in welche Richtung sie geht.

Aber egal wie man es nennt, die Grundproblematik bleibt: Auch mit der Beschränkung auf die ersten paar Stufen bieten die unterschiedlichen Klassen bereits ein sehr unterschiedliches Spiel. Das steckt im System drin, in D&D nach einem Spiel ohne Superhelden (oder von mir aus auch Superprotagonisten) zu suchen ist letztlich der falsche Ansatz.

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