Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
E6 D&D
Archoangel:
Ein gutes RPG versteht es verschiedene Spielstile zu unterstützen. Leider gibt es mMn seit spätestens AD&D keine wirklich guten Rollenspiele mehr. 3.X wird von mir seit Erscheinen bespielt - mal mehr, mal weniger. Und meines Erachtens ist die sinnvoll spielbare Bandbreite im bereich bis Stufe 12 zu sehen, Hauptaugenmerk auf 3-9. Von daher ist E6 für mich nicht so unvorstellbar (wie es scheinbar für andere ist). E7 oder E8 ist für mich persönlich wohl tauglicher, aber das ist Geschmackssache. Und zum Thema Werkzeug und so: warum spielt ihr dann nicht 4E? Die ist gerade für die hohen Stufen viel viel besser ausgelegt, als jegliche Vorgängeredition. Selbst Pathfinder wird vom System (mMn) ab spätestens Stufe 15 nur noch peinlich ...
Benjamin:
--- Zitat von: Naldantis am 30.10.2011 | 18:27 ---Wenn man eine Gruppe hat, die dauerhaft auf so niedrigem Niveau agieren mag, dann sollte man kein RPG raussuchen, welches auf dem Cover Drachen im Angriff oder Magier inmitten Armeen von selbstbeschworenen Untoten zeigt.
--- Ende Zitat ---
Das Argument ist nicht haltbar. Was hindert denn den niederstufigen SC daran, sich einige Haudegen anzuheuern, eine Ballista zu kaufen und so auf Drachenjagd zu gehen? Wieso muss der SC das mit dem Schwert ausfechten können, und was hat das mit dem Cover zu tun?
--- Zitat von: Naldantis am 1.11.2011 | 13:31 ---Der beste Plan nutzt nix, wenn er nach ein bis drei Schritten mit "oh, können wir ja nicht", "schade, haben wir nicht", "Gute Idee, können wir uns aber nicht leisten" oder "Mist, das überleben wir nicht" in eine Sackgasse läuft.
--- Ende Zitat ---
Wo bleibt der Plan B? Wieso muss ein SC alles sofort und/oder selbst machen können? Wieso soll das in einem Fantasy-Spiel anders laufen als in der SF oder bei Cthulhu? Ich habe das Gefühl, dass Dein Horizont hier etwas beschränkt ist bzw. Du keine langen Kampagnen spielst, sondern Abenteuerpfade von der Stange, in denen man die passenden Items vor die Nase gelegt bekommt. Ganz ohne das abwerten zu wollen.
--- Zitat von: Arldwulf am 1.11.2011 | 14:10 ---Das steckt im System drin, in D&D nach einem Spiel ohne Superhelden (oder von mir aus auch Superprotagonisten) zu suchen ist letztlich der falsche Ansatz.
--- Ende Zitat ---
Ich denke, es geht eher um ein Spiel ohne Halbgötter. Wo würde man denn Conan und seine Gang einordnen?
Naldantis:
--- Zitat von: Archoangel am 1.11.2011 | 15:24 ---Ein gutes RPG versteht es verschiedene Spielstile zu unterstützen.
--- Ende Zitat ---
Nein, es gibt hier (außer in wenigen Ausnahmefällen) keine 'guten' und 'schlechten' Spiele, sondern nur falsche Erwartungen - will ich Ziegenhirten spielen brauche ich ein anderes Werkzeug als wenn ich Mitglieder der Gerechtigkeitsliga geben möchte, für Söldner im Durchschlagsmanöver in Mittelamerika andere wie für Raumpiraten, für Combat-Action andere als für Intrigenspiel oder Aufbaustrathegie.
Versucht man mehreres unter einen Deckel zu kriegen, so erhält man zwei halbe Sachen.
--- Zitat ---Und zum Thema Werkzeug und so: warum spielt ihr dann nicht 4E? Die ist gerade für die hohen Stufen viel viel besser ausgelegt, als jegliche Vorgängeredition.
--- Ende Zitat ---
Warum sollte man ein Tabletop spielen, wenn man kein CoSim-Zocker ist?
Kampf ist nur ein Aspekt im Spiel, und meist nichtmal der wichtigste.
...un für etwas anderes ist D&D4 nun definitiv nicht ausgelegt (was nciht ausschließ, das man es dazu nutzen könnte).
Benjamin:
--- Zitat von: Naldantis am 1.11.2011 | 18:07 ---Warum sollte man ein Tabletop spielen, wenn man kein CoSim-Zocker ist?
--- Ende Zitat ---
Entschuldige, aber 4E hat mit einem CoSim wirklich so gut wie gar nichts zu tun.
Naldantis:
--- Zitat von: Benjamin am 1.11.2011 | 17:17 ---Das Argument ist nicht haltbar. Was hindert denn den niederstufigen SC daran, sich einige Haudegen anzuheuern, eine Ballista zu kaufen und so auf Drachenjagd zu gehen? Wieso muss der SC das mit dem Schwert ausfechten können, und was hat das mit dem Cover zu tun?
--- Ende Zitat ---
Der Punkt "Schade, das können wir uns nicht leisten"!
Ich habe der Einfachheit halber mal das Cover als Synonym für Einleitung, Beschreibung, Flufftexte, Artwork, etc. genommen, das dem Spieler einen schnellen Eindruck verschaffen soll, worum es bei dem Spiel geht.
--- Zitat ---Wo bleibt der Plan B? Wieso muss ein SC alles sofort und/oder selbst machen können? Wieso soll das in einem Fantasy-Spiel anders laufen als in der SF oder bei Cthulhu? Ich habe das Gefühl, dass Dein Horizont hier etwas beschränkt ist bzw. Du keine langen Kampagnen spielst, sondern Abenteuerpfade von der Stange, in denen man die passenden Items vor die Nase gelegt bekommt. Ganz ohne das abwerten zu wollen.
--- Ende Zitat ---
Genau das machen in der Regel LEVELs (Aufsteige, etc.) und gutes Ressourcenmanagement - aber genau das sollten ja solche Variationen der Regeln verhindern.
Es läuft bei dem Fantasy-Spiel ebenso wie bei einem CP-Spiel ("wir können uns keine ID leisten, mit der wir durch die Vordertür reinkommen") oder SF-Runde ("Wir können nicht über die Planetenoberfläche weg, die Lebensformen überleben wir nicht") oder Horror ("das Ritual wäre die Lösung, aber wir können es nciht und uns fehlen Jahre an Magieerfahrung, um es zu erlernen").
...im Übrigen haben viele Probleme die Tendenz, zu schnell zu eskalieren bzw. sich aufzulösen, bevor die Charaktere auf deren Größe wachsen können
--- Zitat ---Ich denke, es geht eher um ein Spiel ohne Halbgötter. Wo würde man denn Conan und seine Gang einordnen?
--- Ende Zitat ---
Bei Marvel oder Champions sind nicht umsonst die Asgard auch Superhelden...
....und auch die Aufgaben des Herkules durchaus abenteuertauglich.
Conan hinges schon sehr davon ab, welches Buch man in welchen System umsetzten würde, aber die Filme in D&D3 gingen bestimmt gut im unteren bis mittleren Level zu machen.
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