Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

Rollenspiel mit Karten

<< < (2/12) > >>

rollsomedice:
Ich rede aber von Karten als Grundmechanik anstelle der Würfel nicht wie bei Savage Worlds als Überbleibsel des vorhergehenden Regelwerks ( Deadlands) und Initiative-Mechanik.

Die Frag eist benutze ich Karten als Zufallsgenerator indem ichzwar weiß wofür welche Karte steht ich aber nicht weiß welche als nächstes kommt

Oder Benutze ich die Karten taktisch in dem ich weiß welche Karten ich habe und wofür sie Regelmechanisch stehen

YY:
Nach meinem Dafürhalten eindeutig letzteres.


Mit Karten als "reinem" Zufallsmechanismus habe ich noch keine brauchbare, intuitive und einigermaßen schnell umsetzbare Verknüpfung mit Charakterwerten etc. gesehen, die irgendeinen Vorteil gegenüber dem Würfeln gebracht hätte.

Für ein Erzählspiel ohne "klassische" Charakterwerte ist das freilich egal - daher auch meine Einschränkung von oben.

Bentley Silberschatten:
Dragonlance 5th Age mit dem Saga System benutzt auch Karten und das als Vollwertiges System.

Es funktioniert auch recht gut, sind halt keine Skat Karten sondern eigene mit Werten von 1-9 und 7 verschiedene Symbolen wovon 6 die Attribute darstellen. Das 7te ist ein Drache was Hauptsächlich als Fumble gewertet wird.
Zudem sind je 3 der Karten Weis, Schwarz oder Rot. Nach den Monden des Settings sowie der Gesinnung.
Außerdem ist je ein Bild einer Person abgebildet deren Charaktereigenschaften die man aus den Romanen kennen kann, können jeweils auch für die Szene Interpretiert werden.

Man hatte eine Hand die mit steigender Erfahrung größer wird. Aus diesen Karten konnte man wählen welche man für eine Probe spielt. Wenn man ein Trumpf gelegt hat, also das Symbol des getesteten Attributes, musste man eine Karte vom Nachziehstapel ziehen und diese mit drauf rechnen, wenn die wieder Trumpf war wiederholte sich dies. Natürlich bestand so auch die Gefahr Fumble zu ziehen.

Ich finde dieses System immer noch recht gut. Jedoch gabs auch Mängel. zb. keine Fertigkeiten und nur ganz selten einen Stufenaufstieg und dadurch hat sich eben nur die Hand um 1 erhöht und ein beliebiges Attribut.

Bei den Spielern habe ich leider den Effekt beobachten können das die Hand durch das erledigen weniger Dramatischer Aufgaben aufgebessert wurde. Will heißen man ist zb ins Wirtshaus gegangen um ne Runde Karten zu spielen, hat für die Probe ne 2 eingesetzt um die Chance zu bekommen beim Nachziehen ne bessere Karte zu erhalten.

Lichtbringer:
Also, obwohl ich Arkanakarten total klasse finde, bin ich eher skeptisch, was Karten als numerischer Zufallsmechanismus angeht.

Es dauert einfach sehr viel länger als würfeln und Mischen ist auch viel aufwendiger, wenn es wirklich vernünftig zufällig sein soll. Da wäre vielleicht die Regelung in Castle Falkenstein sinnvoll, wo man aus einer Kartenhand aussucht und das Nachziehen nicht direkt im Moment der Action passiert.

sir_paul:
Bezüglich Dragonlance 5th Age wurde es vor allem schräg sobald ein Spieler mal nur schlechte Karten auf der Hand hatte, dann wurde er immer übervorsichtig und traute sich nichts mehr zu...

Das System konnte bei uns nicht wirklich Punkten!

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln