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World War Z

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YY:

--- Zitat von: Uebelator am 21.10.2013 | 17:11 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Brad Pitt war UN-Berater (oder sowas) und mittlerweile ein freundlicher, netter Hausmann. Als Berater bei der UN lernt man wohl so ziemlich alles, was ein Action-Held braucht... Schiessen, Macheten-Amputationen mit anschließender Wundversorgung und und und...
--- Ende Zitat ---

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Schießen können ist für Amis zwar kein Automatismus, aber doch ziemlich plausibel. Wundversorgung ist jetzt auch kein Staatsgeheimnis...

Gerrys großer Vorteil ist es, dass er unter Stress meistens recht klar denkt - siehe z.B. bei der Flucht am Anfang, als er mitzählt, wie lange die Infektion dauert und sich später zählend an den Dachrand stellt, als er eine eigene Infektion vermutet.

Ja, er kommt stellenweise schon deutlich eher wie ein ehemaliger "Berater" einer Behörde mit drei Buchstaben rüber und nicht wie ein UN-Ermittler.

Trotzdem fand ich ihn noch recht gut gelungen - er macht noch mehr als genug Fehler (teils Klischee-Elemente) und kann meistens gerade genug, um sich noch mal durchzumogeln.


Ich hätte gerne mehr Filme mit richtig abgedrehten Preppern wie Burt Gummer aus Tremors  ;D
Und ich bin der Meinung, dass "Skillsets" wie die angesprochenen keine besondere Begründung brauchen - es sei denn, sie passen so gar nicht zum Charakter.

Thandbar:
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--- Zitat von: Agent_Orange am 21.10.2013 | 17:00 --- erfindet der Film eine Schwäche der Zombies, wie sie in dem Buch nicht angesprochen wird, und entwickelt daraus eine völlig neue und eigenständige Geschichte, die am Ende fast nur noch den Titel "World War Z" mit der Buchvorlage gemein hat
--- Ende Zitat ---

Die Fähigkeit der Zombies, auf sozusagen magische Weise tödliche Infektionen einfach so erkennen zu können - ein Zusatzsinn, der sich innerhalb der paar Sekunden ihrer Verwandlung offenbar einfach so herausbildet -, erinnerte mich an "Species", wo eine ähnliche Theorie angewendet wird, um zu erklären, warum Sil diabeteskranken Machos ihre Zunge durchs Hirn stößt: Ratten paaren sich auch nicht mit kranken Artgenossen! Ja, hm.

Die Analogie mit Raubtieren, die ebenfalls kranke Beute meiden würden, hinkt nicht nur deshalb, weil Raubtiere ja gerade erkrankte und geschwächte Beute reißen, sondern auch, weil es für Zombies bzw für den Virus keinen Sinn ergibt, nicht in alles reinzubeißen, was verdachtsweise ein Wirt sein könnte. Abgesehen davon, dass ein derart differenziertes Verhalten ein Merkmal für eine langfristige Evolution darstellt, während die Zombies ja offenbar ein recht spontan aufgetretenes Phänomen sind.

Es mag an mir liegen, aber der Fokus auf eine scheinbar "wissenschaftliche" Thematik, wie der Film ihn exerziert, ist im Zusammenhang mit so Ereignissen wie einer Zombie-Apokalypse irgendwie daneben.* Vor allen Dingen dann, wenn man das wie WWZ so halbherzig thematisiert.

*Die Methode, Vampirismus mit nem Virus zu erklären, finde ich auch irgendwie doof. 
   

Agent_Orange:
ACHTUNG! In dem Spoiler stehen spoiler-verdächtige Dinge! Nicht anklicken!!! Und wenn, dann auf eigene Gefahr!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


--- Zitat von: Thandbar am 21.10.2013 | 20:35 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Die Fähigkeit der Zombies, auf sozusagen magische Weise tödliche Infektionen einfach so erkennen zu können - ein Zusatzsinn, der sich innerhalb der paar Sekunden ihrer Verwandlung offenbar einfach so herausbildet -, erinnerte mich an "Species", wo eine ähnliche Theorie angewendet wird, um zu erklären, warum Sil diabeteskranken Machos ihre Zunge durchs Hirn stößt: Ratten paaren sich auch nicht mit kranken Artgenossen! Ja, hm.

Die Analogie mit Raubtieren, die ebenfalls kranke Beute meiden würden, hinkt nicht nur deshalb, weil Raubtiere ja gerade erkrankte und geschwächte Beute reißen, sondern auch, weil es für Zombies bzw für den Virus keinen Sinn ergibt, nicht in alles reinzubeißen, was verdachtsweise ein Wirt sein könnte. Abgesehen davon, dass ein derart differenziertes Verhalten ein Merkmal für eine langfristige Evolution darstellt, während die Zombies ja offenbar ein recht spontan aufgetretenes Phänomen sind.

Es mag an mir liegen, aber der Fokus auf eine scheinbar "wissenschaftliche" Thematik, wie der Film ihn exerziert, ist im Zusammenhang mit so Ereignissen wie einer Zombie-Apokalypse irgendwie daneben.* Vor allen Dingen dann, wenn man das wie WWZ so halbherzig thematisiert.

*Die Methode, Vampirismus mit nem Virus zu erklären, finde ich auch irgendwie doof. 
   

--- Ende Zitat ---

Dem schließe ich uneingeschränkt völlig an.

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