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[Serie] Breaking Bad
Teylen:
--- Zitat von: Dreamdealer am 25.09.2013 | 13:25 ---Sonntag/Montag ist´s zu Ende, noch irgendwer, der sich nervös auf den Fingernägeln rumbeisst?
--- Ende Zitat ---
Breaking Bad belastet meine Fingernägel nicht.
Aber mal schauen wie es endet.
Bisher fand ich die Serie nicht unbedingt im besonderen Ausmass gut.
Halt okay. Das sie ein Ende nimmt war für mich einer der Gründe dran zu bleiben.
Saffron:
Ich fand zwar die letzten paar Folgen nicht so toll, aber die Serie hat für mich schon viele richtig coole Momente gehabt. Auch die Veraänderungen, die die beiden Hauptfiguren durchmachen, finde ich grandios. Deshalb fiebere ich auch dem Ende entgegen. Man weiß, das Ganze kann nur in einer Katastrophe enden, aber man kann einfach nicht wegschauen. >;D
Thorgest:
Die vorletzte Folge war schwach...davor die Folge wäre auch ein würdiges Ende gewesen...wehe die letzte Folge knallt nicht! :/
Aber ansonsten ist das eine hammergeile Serie! Hab sie verschlungen...schade das es so endgültig aus ist :(
Dreamdealer:
Als "Beste Serie EVAR TM" würde ich BB auch nicht betiteln, denn dafür gab es doch so den ein oder anderen Hänger.
Aber ihrem Titel macht sie alle Ehre, die Verwandlung von Walter White zu Heisenberg fand ich schon sehr interessant.
Besonders gefallen haben mir immer diese FastForwards am Anfang der Serie (besonders zu nennen, der Teddy im Pool).
Bin mal gespannt wie Walter White untergeht und wen er alles mit nimmt, ich habe nicht die Befürchtung, dass das Finale
nicht rockt.
First Orko:
Ich kann sogar nachvollziehen, warum viele an dieser Serie nicht so richtig viel Spass haben. Letztlich ist Breaking Bad eine Trägodie (die sogar mit Motiven der klassischen Tragödie spielt, siehe den Aufbau der Folge von "Ozymandias" ), die ein deutlich unbehagliches Gefühl erzeugt und keine wirklichen Ankerpunkte wie zbsp. durchgängige Sympathieträger hat, wie sie in andere Serien üblicherweise zu finden sind. Außerdem wird sehr viel mit ungewöhnlichen Strukturen gearbeitet, seien es Themen der Folgen, sei es Aufbau einer Folge oder ungewöhnliche Kamerawinkel (die legendären POV-Shots, die mitnichten nur Selbstzweck sind!) und das nimmt dem Zuschauer einen gewissen Teil an Sicherheit, den man sich üblicherweise von einer Serie erwartet.
Die Charakterentwicklung finde ich hier so nachvollziehbar wie in keiner anderen Serie bisher und - nebenbei - von allen Beteiligten wirklich gut gespielt. Sogar die Holly-"Schauspielerin" trug schon ihren Teil dazu bei, wenn auch eher unbewusst ;)
Dazu kommt die brilliante Filmweise der perfekt aufeinander abgestimmten Szenen, die Rückbezüge und Zusammenhänge die sich teilweise über mehrere Staffeln(!) hinweg erstrecken, eine genial ausgewählte musikalischne Kulisse, die immer wiederkehrenden komischen Momente (ich sage nur "The Fly") die auf mich eigentlich nie aufgesetzt wirkten und eben das ganz große Thema, dass sich zum einen durch alle Staffeln zieht zum anderen auch im Meth-Kochen selbst wiederfindet und von Walter in einer der allerersten Szenen sogar gesagt wird:
--- Zitat ---Chemistry is [...] the study of change
--- Ende Zitat ---
Genau darum gehts in Breaking Bad und das hätte man -meiner Meinung nach- nicht besser inszenieren können.
Mir fällt einfach keine andere Serie ein, die mich so sehr mitgerissen, aufgewühlt, überrascht, verärgert und letztlich auch begeistert hat. Aber gut - dafür tue ich mich zT sehr schwer mit "The Walking Dead", dass mich nie SO sehr faszinieren konnte wie viele andere.
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