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[Erzählt mir von] Finsterland

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Blizzard:
Erstmal vielen,vielen Dank für deine Geduld und deine ausführlichen Antworten. :d

Vorab: Einiges von dem, was du mir jetzt so in Kürze erzählt & beantwortet hast, hätte dem Schnellstarter(und nicht nur dem; anderes Thema) richtig gut zu Gesicht gestanden. ;)

Kampf&Spezialmanöver sind mir jetzt weitestgehend klar...ist denn der Einsatz eines Spezialmanövers (im Kampf) eine Aktion bzw. Reaktion? Oder ist das einfach nur eine Art Bonus oder besonderes Talent, das der Charakter eben besitzt und daher "einfach so" dazu gehört(also nicht als Aktion oder Reaktion gesehen wird)?

Dann:
--- Zitat von: finsterland am 27.05.2016 | 10:12 ---
Ich mag Patzer nicht, aber hier sind die dazugehörigen Erweiterungsregeln:
http://www.finsterland.net/images/files/S22-Patzer.pdf
--- Ende Zitat ---
Ob du Patzer magst oder nicht ist aber keine Antwort auf meine Frage. ;) Aber sie scheinen wohl kein offizieller Bestandteil des Spiels zu sein, wenn sie erst in Erweiterungsregeln auftauchen.


--- Zitat --- Zaubern kann prinzipiell jeder, allerdings würde ich das bei der Einsteigerrunde noch weglassen. Die genauen Regeln dafür sind im Almanach der Zauberkunst. Das ist ein bisschen fitzelig.
--- Ende Zitat ---
Aha. Interessant. Dann frage ich mich allerdings: Wenn die Zauberei so fitzelig ist...warum ist dann einer der Charaktere aus dem Schnellstarter ein Magier?


--- Zitat ---Das ist so gemeint:
Die Zahl der Erfolge ist der Mindestschaden, den jeder Würfel gibt.
--- Ende Zitat ---
Ja aber wieso dann überhaupt noch (den Schaden) mit 2W6 (aus)würfeln? Sorry, aber diese Art der Schadensregelung halte ich einfach nur für unnötig kompliziert. Da ist doch 2W6+Anzahl Erfolge=Summe Schaden viel einfacher zu rechnen.


--- Zitat ---Das war ursprünglich so, aber wir haben das zur Beschleunigung und zur Beruhigung der Einsteiger rausgenommen. Man kann es so spielen, wenn man will.
--- Ende Zitat ---
Zur Beschleunigung? Hm, meinetwegen. Aber zur Beruhigung???
Jetzt mal schauen, wie es läuft. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass wir nach dieser Regelung spielen. Und relativ sicher ohne Kampfkarten.

EDIT: ganz vergessen: Wie funktionieren denn die Todespunkte? Die sind ja ein elementarer/wichtiger Bestandteil des Systems und der Charaktere. Bei den Beispielcharakteren aus dem Q(uick)S(tart)G(uide) werden die aber mit keinem Wort erwähnt. Warum?

finsterland:

--- Zitat von: Blizzard am 27.05.2016 | 17:45 ---Erstmal vielen,vielen Dank für deine Geduld und deine ausführlichen Antworten. :d

Vorab: Einiges von dem, was du mir jetzt so in Kürze erzählt & beantwortet hast, hätte dem Schnellstarter(und nicht nur dem; anderes Thema) richtig gut zu Gesicht gestanden. ;)

--- Ende Zitat ---

Der Quickstarter hat jetzt auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und er musste so knapp wie möglich sein. Heute würden wir vieles anders machen. Aber ich mag die Würfel-Ersatztabelle.


--- Zitat von: Blizzard am 27.05.2016 | 17:45 ---Kampf&Spezialmanöver sind mir jetzt weitestgehend klar...ist denn der Einsatz eines Spezialmanövers (im Kampf) eine Aktion bzw. Reaktion? Oder ist das einfach nur eine Art Bonus oder besonderes Talent, das der Charakter eben besitzt und daher "einfach so" dazu gehört(also nicht als Aktion oder Reaktion gesehen wird)?

--- Ende Zitat ---

Es ist eben ein Bonus oder eine Variante. Wenn ich das "Entwaffnen"-Spezialmanöver verwende, mache ich eine Angriff-Aktion. Diese hat dann diesen Zusatzeffekt. Verwende ich das "Sprinten"-Spezialmanöver, bekomme ich zwei Würfel mehr und den erleichterten kritischen Erfolg beim Sprinten.
Wird eine eigene Aktion, Reaktion oder Bewegung verwendet, ist das beim Manöver vermerkt. (Auch da sind wir mit der Nomenklatur genauer geworden.


--- Zitat von: Blizzard am 27.05.2016 | 17:45 ---Aha. Interessant. Dann frage ich mich allerdings: Wenn die Zauberei so fitzelig ist...warum ist dann einer der Charaktere aus dem Schnellstarter ein Magier?

--- Ende Zitat ---

Magie mit Spezialmanövern ist einfach. Im Almanach kam dann die Freie Magie ohne Spezialmanöver dazu. Da kann man dann im Wesentlichen alles mögliche machen, und das ist recht umständlich. Der Magier aus dem Quickstarter hat ein Magie-Spezialmanöver und ist damit recht einfach zu spielen.


--- Zitat von: Blizzard am 27.05.2016 | 17:45 ---Ja aber wieso dann überhaupt noch (den Schaden) mit 2W6 (aus)würfeln? Sorry, aber diese Art der Schadensregelung halte ich einfach nur für unnötig kompliziert. Da ist doch 2W6+Anzahl Erfolge=Summe Schaden viel einfacher zu rechnen.

--- Ende Zitat ---

Die W6 sind ein Legacy-Issue. Sinnvoller wäre wohl, den Schaden einfach aus den Erfolgen abzuleiten und gut ist. Allerdings würde das den Zufallseffekt wegnehmen, den manche Leute ganz gern haben.
Dein Vorschlag dreht den Schaden ziemlich stark nach oben. Da müsste man Lebenspunkte und Schutz entsprechend erhöhen, sonst frisst das die Charaktere sehr zügig. (Jeder Charakter müsste 6 LP mehr bekommen und der Schutz müsste um ein Drittel erhöht werden, jetzt mal überschlagsmäßig.)


--- Zitat von: Blizzard am 27.05.2016 | 17:45 ---Zur Beschleunigung? Hm, meinetwegen. Aber zur Beruhigung???
Jetzt mal schauen, wie es läuft. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass wir nach dieser Regelung spielen. Und relativ sicher ohne Kampfkarten.

--- Ende Zitat ---

Beruhigung deshalb, weil erstaunlich viele Leute, die noch nie Rollenspiele probiert haben, bei den ganzen kleinen Zahlen sofort die Panik kriegen. Ich hab's nicht geglaubt, aber da ist unsereiner wohl betriebsblind. Irgendwann war ja sogar geplant, überhaupt keine Zahlen auf die W10 zu tun und nur mit Farben zu arbeiten. (rot -> Misserfolg, grün -> Erfolg, dunkelgrün -> Kritischenchance). Da wären dann auf den Charakterbögen auch nur aufgedruckte Würfel zum Ausmalen gewesen.
Wir haben's dann aus Kostengründen nicht gemacht.

Daher wird nichts subtrahiert, gerade mal die Lebenspunkte beim Schaden.

finsterland:
Tod-Punkte sind eine Absicherung gegen plötzlich sterbende Charaktere. Es ist das "Aus den Trümmern wieder Aufstehen und Dreck Abputzen".
Im Wesentlichen bedeutet das, dass man hin ist, wenn man mehr als Stärke-Lebenspunkte unter 0 ist. Man muss dann bis zum Ende der Szene (meist ein Kampf) aussetzen. Dann verliert man einen Tod-Punkt und ist mit einem Lebenspunkt wieder da. Manche Organisationen tun dann irgendwas mit dem Tod-Punkt und bekommen Zusatzeffekte.
Würde man einen Tod-Punkt verlieren, darf man einen W6 würfeln. Bei einer 4+ verliert man ihn doch nicht. Man bekommt trotzdem die Heilung.

Wenn ein Gegner Tod-Punkte hat, sind das gewissermaßen zusätzliche Lebenspunkte. Fällt ein Gegner auf 0 Lebenspunkte oder weniger ist er tot. Hat er aber einen Tod-Punkt, bekommt er bei seiner nächsten Runde seine Lebenspunkte zurück. Das verhindert, dass besonders glückliche Charaktere Gegner one-shotten.

finsterland:
Weil ich's grad noch sehe:
Man kann jede Fähigkeit verwenden, auch wenn man 0 darin hat. Allerdings muss man dann nur anhand der effektiven Eigenschaft würfeln. Das ist eher wenig erfolgversprechend.
Hat man allerdings 0 Würfel, kann man immerhin einen W10 werfen. Mit einer 10 hat man einen normalen Erfolg, der allerdings nie kritisch sein kann.

Blizzard:

--- Zitat von: finsterland am 27.05.2016 | 18:09 ---Die W6 sind ein Legacy-Issue.
--- Ende Zitat ---
Legacy-Issue?


--- Zitat ---Dein Vorschlag dreht den Schaden ziemlich stark nach oben. Da müsste man Lebenspunkte und Schutz entsprechend erhöhen, sonst frisst das die Charaktere sehr zügig. (Jeder Charakter müsste 6 LP mehr bekommen und der Schutz müsste um ein Drittel erhöht werden, jetzt mal überschlagsmäßig.)
--- Ende Zitat ---

Tut er das (wirklich)? Ich möchte dazu nochmals das Beispiel aus dem QSG (Seite 4) aufgreifen:
1. Marianne greift einen Schläger an. Der Spieler von Marianne würfelt mit 7 Würfeln: 8,5,10,3,2,6,8. Sind 3 E(r)F(olge), aber wegen des Spezial-Manövers von Marianne sind es 5 EF.
2. Schläger versucht zu parieren. Der SL würfelt mit 3 Würfeln: 7,4,4.
3.Der Angriff geht durch,Spieler von Marianne würfelt Schaden mit 2W6: 4 und 1. Da aber Angriff mit 5 EF sind das 10 Punkte Schaden.

Bei meiner Variante würde das Ganze wie folgt aussehen:
1. Marianne greift den Schläger an und erzielt 5 EF.
2.Schläger versucht zu parieren, erzielt 1 EF.
3. Erzielte EF werden gegeneinander aufgerechnet, damit bleiben 4 EF vom Angriff übrig.
4. Angriff geht durch, Schaden von Marianne: 2W6 gewürfelt: 4 und 1.
Nach meinen Überlegungen hätten wir dann für den Schaden:Summe aus 2W6=5+4 Erfolge aus dem Angriff=9. Das wäre sogar 1 Schadenspunkt weniger als in der normalen oder RAW-Variante -und wie ich finde auch einfacher zu berechnen.
Ich denke das mit dem erhöhten Schaden ist genau andersrum der Fall, nämlich in der herkömmlichen Variante. Wenn ich einen Angriff mit 3 EF habe(Spezialmanöver mal außen vor gelassen) und dann mit 2W6 : 1,1 würfle, dann ergibt das in der herkömmlichen Variante 6 Schaden, in meiner Variante aber nur 5.

@Todespunkte: Wie viele hat man? Wenn man einen verliert, kann man den zurückgewinnen? Oder regenerieren sich Todespunkte zu einem gewissen Zeitpunkt?

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