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Alternative Fertigkeitenliste

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Kardohan:

--- Zitat von: Skeeve am 22.01.2012 | 11:51 ---Oder bin ich gerade zu feinkörnig für SW?

--- Ende Zitat ---

JA!!! ;)

Es hält dich natürlich keiner davon ab für dein Setting eine Barden und aufbauend Meisterbarden-Profession zu entwickeln, aber bedenke...

"Expertentalente stehen für viele Jahre der Ausbildung, daher sind die Voraussetzungen recht hoch. Spieler dürfen Expertentalente auch noch nach Charaktererschaffung erwerben, sollten aber im Spielgeschehen darauf hinarbeiten, indem sie in Abenteuerpausen trainieren."
-- SWGER S.56

SW steht für Action, nicht aber für die "aufregenden Abenteuer auf der Schulbank".
Mal davon abgesehen kennt SW auch keine kleinteiligen Lernzeiten für Talente und Fertigkeiten. Man kann ein solches Talent zwar handwedelnd zwischen den Abenteuern erlernen, aber das sollte nicht zur Regel werden.

"Expertentalente sind nicht notwendig, um einen Magier, einen Dieb, einen Priester, einen Krieger darzustellen. Expertentalente entsprechen eher den höheren Weihen, die solche Charakterarchetypen durch lange, harte Ausbildung und Erfahrung erhalten haben."
-- SWGER S.273

Um einen Barden darzustellen, benötigt man kein Barden Expertentalent, sondern nur wenn man einen sehr guten (ausgebildeten) Barden darstellen will.

Ein Meisterbarde (Profi-Barden sind sie alle, schließlich leben sie von ihrer Profession!) ist ja nix anderes als ein ausgebildeter Barde mit langer Berufserfahrung, sprich es ist nur eine Angabe, daß der die Fertigkeiten eines Barden verfeinert hat. Der Satz seiner Fertigkeiten ist aber derselbe. Wie wolltest du sie dann im Expertentalent abbilden? Über die Erhöhung des Bonus auf ihre Proben?

Meisterbarden würde ich einfach als Titel für solche Barden reservieren, die gewisse Talente und Fertigkeitsgrenzen erworben haben. Fluffeffekte in der Spielwelt könnten dann die Erlaubnis zum Eröffnen einer Sängerschule sein bzw. ein Sitz im Sängerrat, oder so was...

Lass es mit den aufbauenden Expertentalenten. Das ist Quatsch! Einfach +2 geben, ein paar kleiner Effekte mit rein und gut ist! Die Expertenboni sind untereinander eh nicht additiv und letztlich gilt immer noch der Grundsatz "zu straffen, wo zu straffen ist".

Wenn ein solches "Meistertalent" nix wesentlich neues und anderes liefert, läßt man es weg... Weniger ist hier definitiv mehr! Edgecreeping dieser Art muss nun wirklich nicht sein!

Sphärenwanderer:
@Skeeve: Ich habe so ein Talent im Wilden Rakshazar eingeführt, vielleicht hilft dir das:

Expertentalent: Rhapsode
Voraussetzungen: Anfänger, Verstand W6+, Willenskraft W6+, Überreden W8+
Die Rhapsoden, die wandernden Legendensänger Rakshazars, vermögen durch den Klang ihrer Musik die Herzen ihrer Freunde zu stärken und die von Fremden zu gewinnen. Durch eine gelungene Probe auf Überreden und einen Vortrag, der mindestens zehn Minuten dauert, steigt entweder das Charisma des Rhapsoden gegenüber allen Zuhörern um 2 Punkte, oder alle Mumm- und Willenskraft-Würfe der Zuhörer erhalten für die nächsten 10 Minuten einen Bonus von +1.
Diese Effekte betreffen alle Zuhörer in der mittleren Schablone, bei großer Umgebungslautstärke nur die kleine. Falls die Zuhörer unwillig sind, dem Rhapsoden eine Chance zu geben, ist die Überreden-Probe eine vergleichende Probe gegen den Verstand der entsprechenden Zuhörer.

Kardohan:
@ Sphärenwanderer: Danke fürs Teilen dieses Expertentalentes aus deiner Conversion.

Aber letztlich geht es hier um die Frage, ob Skeeve ähnlich wie bei den Erweiterten Talenten (Rundumschlag, Block etc), auch bei Expertentalenten sowas machen kann bzw. sollte.

Und da ist meine Meinung eben, das man es nicht machen sollte. Das ginge an der Zielsetzung der Expertentalente vorbei!

Sphärenwanderer:
Das ist auch meine Meinung bei einem generischen Fantasysetting.  :)

Skeeve:

--- Zitat von: Kardohan am 22.01.2012 | 13:02 ---JA!!! ;)

Es hält dich natürlich keiner davon ab für dein Setting eine Barden und aufbauend Meisterbarden-Profession zu entwickeln, aber bedenke...

"Expertentalente stehen für viele Jahre der Ausbildung, daher sind die Voraussetzungen recht hoch. Spieler dürfen Expertentalente auch noch nach Charaktererschaffung erwerben, sollten aber im Spielgeschehen darauf hinarbeiten, indem sie in Abenteuerpausen trainieren."
-- SWGER S.56

--- Ende Zitat ---

Nun gut, wenn ich gerade 'ne feinkörnige Phase habe.... ;-)

Das mit den "für viele Jahre der Ausbildung" habe ich entweder nie gelesen oder nie so bewusst wahrgenommen. Die Beschreibungen der einzelnen Talente war immer interessanter als die Beschreibung der Gruppe zu der das jeweilige Talent gehört. Wenigstens habe ich schon im Hinterkopf das die Hintergrundtalente eigentlich nur für die Charaktererschaffung da sind. Aber das mit den Expertentalenten... und für meine Charaktererschaffung, nämlich die NSCs, ist es eh relativ egal.

Das mit den recht hohen Voraussetzungen... Bei der ersten Charaktererschaffung haben die Spieler mit drei von vier Charakteren (auf Anfänger-Rang) schon vier Experten-Talente 'verbraucht':

Gelehrter & Zauberer
Heilige Kriegerin
Auserwählte

Rein von den Werten her hätte der Krieger (der vierte Charakter) auch statt "Kräftig" das Experten-Talent "Akrobat" nehmen können.  Von daher und von einer Jahrzehnte langen (A)D&D-Prägung her, herrscht in der gesamten Gruppe wohl so ein Gefühl von "Charaktere mit 0 XP kommen gerade von der Schulbank"  und die Experten-Talente kommen jedenfalls mir nicht so Experten-mäßig vor.



--- Zitat von: Kardohan am 22.01.2012 | 13:02 ---Ein Meisterbarde (Profi-Barden sind sie alle, schließlich leben sie von ihrer Profession!) ist ja nix anderes als ein ausgebildeter Barde mit langer Berufserfahrung, sprich es ist nur eine Angabe, daß der die Fertigkeiten eines Barden verfeinert hat. Der Satz seiner Fertigkeiten ist aber derselbe. Wie wolltest du sie dann im Expertentalent abbilden? Über die Erhöhung des Bonus auf ihre Proben?

--- Ende Zitat ---

Naja, wäre so was wie "Darbieten" eine Fertigkeit (auch) für nicht-magische Barden, dann hätte man den Profi-, Experten-, Meister-Barde schon fertig im Grundregelwerk stehen (bei den gleichnamigen legendären Talenten). Deswegen habe ich meine Beispiel-Talente (für den Fall das es keine  Darbieten-Fertigkeit gibt) auch so genannt.


--- Zitat von: Kardohan am 22.01.2012 | 13:02 ---"Expertentalente sind nicht notwendig, um einen Magier, einen Dieb, einen Priester, einen Krieger darzustellen. Expertentalente entsprechen eher den höheren Weihen, die solche Charakterarchetypen durch lange, harte Ausbildung und Erfahrung erhalten haben."
-- SWGER S.273

--- Ende Zitat ---

Stimmt, und für einen Meister-Magier, -Dieb, -Priester, -Krieger braucht man auch keine Experten-Talente, Da reicht das legendäre Talent "Meister" und die jeweilige "Klassen"-Fertigkeit. Ich nenne es mal "Klassen"-Fertigkeit, weil es die typische Fertigkeit der Klasse ist. Beim Magier und Kleriker die eine Fertigkeit zum mag. Hintergrund. Beim Dieb und Kämpfer wird es schwieriger, da würde ich eine Kombination aus mehreren Fertigkeiten als typisch ansehen und beim Barden ähnlich wie beim Dieb....

[Ah, mir ist gerade völlig unklar was ich mit dem letzten Absatz aussagen will, aber ich lasse ihn mal so stehen...]

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