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P&P vs. PCRPG

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Ranor:
Sorry, aber der Thread ist ziemlich sinnlos, vor allem im "Allgemein"-Unterforum...

Gilgamesch:
Ich sehe da auch keinerlei wirkliche Vergleichsmöglichkeit. Ich spiele gerne P&P und ich spiele auch gerne gute PC-Rollenspiele. Und selbst wenn die settingtechnisch zusammenfallen (z.B. Dragon Age: Origins und Dragon Age RPG) sehe ich die eher komplementär als substitutiv. Wenn ich die Wahl habe zwischen meiner P&P-Runde und mich zuhause hinzusetzen und ein Videspiel zu spielen wähle ich natürlich die P&P-Runde aber das natürlich vor allem auch deshalb, weil die terminlich gebunden und nicht zeitlich nahezu völlig flexibel ist wie am PC zu spielen.

Benjamin:
Mount&Blade kommt für mich einem P&P noch am nächsten, da hier kein Plot gegeben ist, sondern der Spieler frei in einer Welt agiert, die auch selbständig funktioniert, ohne dass der SC anwesend ist.

Die Krone der PCRPGs wäre für mich ein Spiel mit den Freiheiten und Interaktionsmöglichkeiten von Mount&Blade und Skyrim.

Oberkampf:
Naja, Vergleiche dienen ja dazu, sich Unterschiede bewusst zu machen, und darum finde ich den Vergleich nicht schlecht.

PC-Spiele haben einige Vorzüge, die P&P meiner Meinung nach nicht hat - aber zum Teil auch garnicht anstrebt:

Heutige PC-RPGs bieten von der Grafik und Vertonung einfach eine (optisch + akustische) Illusion der Spielwelt, mit der man trotz zugängiger Bilder und leidlichem Schauspieltalent im P&P-RSP nicht erreichen kann.

Viele PC-Spiele sind für Spieler mit partizipationistischer Spielpräferenz ideal: es gibt eine spannende, gut inszenierte Geschichte zum mitverfolgen, die kleinere Abweichungen zulässt, aber oft nicht mehr. Diese Geschichten sind vielleicht keine hohe Literatur, aber gute, von Profis konzipierte Unterhaltungsware. Sowas ziehe ich jedem Partizipationismus/Illusionismus im P&P vor.

Hinsichtlich der Komplexität von Kampfsystem halte ich die PC-RPGs nicht unbedingt jedem P&P-System für überlegen, aber die Abwicklung des Kampfes verläuft eindeutig schneller und dank des neutralen Computers fairer und mit weniger Fehlern/Regelbrüchen.

Machtspielchen am Tisch kann es im PC-RPG nicht geben. wenn ein Charakter tot ist, ist er eben tot, und man läd neu oder belebt ihn wieder.

Dagegen hat das P&P ganz andere Stärken:

P&P bietet für Spieler und Spielleiter viel mehr Handlungsalternativen an.

Der Spielverlauf ist viel offener, die Rückbindung der Spielwelt an die Charaktere und damit die Spieler viel stärker.

Die Möglichkeit des Spielweltgestaltung entweder über den Charakter oder direkt über Player Empowerment gibt es im PC-RPG überhaupt nicht. Generell ist die Spielwelt relativ frei zugänglich, während man im PC-Spiel meistens einem Handlungsstrang folgen muss.

In PC-Spielen kann man nicht selbt schauspielern. Das wiegt die tolle Optik wieder auf.

ErikErikson:
Was ich seltsam finde ist ja, das ich Linearität bein Computerspielen toll finde, und beim P&P furchtbar. Schon seltsam.

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