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P&P vs. PCRPG

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Bluerps:
Ich denke auch, das das letztlich zwei verschiedene Dinge sind, die man nicht miteinander vergleichen kann, auch wenn es natürlich gewissen Parallelen gibt. Der Punkt ist, das es nicht ungewöhnlich ist wenn jemand P&P mag, aber kein CRPG, und umgekehrt.


Bluerps

Olager:
Naja, aber dann würde es doch Sinn machen, die beiden nicht völlig voneinander getrennten Arten Rollenspiel als Hobby zu betreiben etwas zusammen zu führen. Es gibt ja derlei Dinge auch schon ansatzweise. Zum Beispiel Tools, die es mir erleichtern, meinen DSA4.1 Charakter fürs P&P zu generieren. Und das macht am Rechner tatsächlich mehr Spaß und geht schneller, als wenn ich auf herkömmliche Weise generiere.

Jetzt müsste es halt noch PC RPGs geben, die etwas mehr den P&P Gedanken unterstützen und einfach mehr "Rolle im Rollenspiel" ermöglichen. Und vor allem sollte man in einer Gruppe spielen können. Sowas muss doch machbar sein.

Trichter:
Dafür gabs bei NWN ja auch entsprechende Server, wo besonders auf Rollenspiel wert gelegt wurde.
Das erfordert halt von den Spielern ein gewisses Maß an Disziplin.

Bluerps:
Theoretisch möglich ist sowas schon, ja. Ich kann mich auch vage daran erinnern, das das erste Vampire Spiel (VtM: Redemption) die Möglichkeit bot kleine Abenteuer zu bauen, die dann eine Gruppe von Spielern angehen konnte, und bei denen ein weiterer Spieler als eine Art Spielleiter fungierte.

Sowas ist dann aber der explizite Versuch, CRPGs dem P&P-RPG ähnlicher zu machen. Normalerweise ist das aber nicht das Ziel bei der Entwicklung eines CRPGs.


Bluerps

First Orko:

--- Zitat von: Sauron am  9.01.2012 | 13:24 ---Was ich seltsam finde ist ja, das ich Linearität bein Computerspielen toll finde, und beim P&P furchtbar. Schon seltsam.

--- Ende Zitat ---

Geht mir aber auch so. Das liegt aber wohl zT daran, wie man das Medium "Computerspiel" wahrnimmt. Für mich sind die besten Spiele interaktive Filme, in denen ich den Protagonisten durch einen Storyschlauch steuere und bestimmte Dinge "selbst mache" aber irgendwie immer klar ist, welche Dinge dazu gedacht sind und was eben nicht frei ist.
Max Payne fand ich zBsp großartig. Die Levels sind Schläuche, in denen man aber "frei" rumballern darf wie blöd. Dazu passend wird eine richtig coole Noir-Story erzählt. Passt.
Tomb Raider: Die Levels sind Schläuche, in denen man vorgefertigte Rätsel lösen muss, um weiterzukommen. Die Story...hmmnaja. Aber das Spielgefühl ist trotzdem wie in nem Indyfilm. Passt.

Jetzt gerade Skyrim angefangen und... najaaa bin schon sehr fasziniert davon. Aber auch nur, solange ich der Hauptquest folge. Sobald ich "einfach nur rumlaufe" und versuche, mir einzureden, dass ich jetzt "alles machen kann" wird da irgendwann mein Suspension of Disbelief angestoßen. Sei es durch freundliche NSCs denen man vorher fiese Dinge angetan hat, oder durch die Tatsache, dass die eigenen Aktionen kaum Konsequenzen haben oder lauter Kleinigkeiten.
Für Sandbox braucht es eben einen Mastermind, der einen Überblick darüber hat, wie die Welt funktioniert und vor allem, wie Menschen so reagieren. Meiner Meinung nach kann man so ein Spiel mit den derzeitigen Mitteln einfach nicht glaubhaft auf die Beine stellen - dafür hab ich dann eben PnP - DA will ich dann aber auch bitteschön meine Freiheiten! Weil es eben die technische Einschränkung nicht gibt.

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