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6:
Ich weiss das Thema ist eigentlich schon durch aber da muss ich kurz nochmal einhaken.

--- Zitat von: Gummibär am 20.07.2012 | 17:55 ---Missverständnis. Extrem wichtig für GAM ist die Spielbalance. Wenn ein System unterschiedlich effiziente Steigerungsmöglichkeiten anbietet, so spricht das gegen GAM. (Leider macht das jedes System mehr oder weniger.)Das war in 4E schon so.

--- Ende Zitat ---
Die Spielbalance ist für eine bestimmte Spielart im GAM wichtig. In anderen Spielarten ist sie dagegen völlig unerwünscht.
Irgendwo habe ich da mal der Vergleich zu einem  Wettkampf und zum Krieg dazu gelesen. Der hatte mir sehr gut gefallen.
Die eine Spielart ist mit einem Wettkampf vergleichbar. Zwei Parteien treten unter ähnlichen Spielbedingungen aufeinander und derjenige der seine mit dem Gegner ausbalancierten Fähigkeiten am besten einsetzt, gewinnt den Wettkampf. Dafür benötigt dieser Wettkampf eine balancierte Basis.
Die andere Spielart gleicht eher einem Krieg. Bei der Konfrontation zweier Parteien versucht jede Partei die Bedingungen der Konfrontation mit den vorhandenen Mitteln am besten so weit in die eigene Richtung zu verschieben, dass die eigentliche Konfrontation schon vor Beginn entschieden ist. Spielbalance würde dem Spielgefühl nur abträglich sein.

Noch ein kurzer Einschub zum Thema Schwierigkeitsgrad: Im alten D&D und in ziemlich vielen aktuellen D&D-Klonen hast Du das automatisch, da jeder Spieler seine Attribute auswürfeln muss. Damit hast Du sogar automatisch verschwindende Taktikoptionen mit drin. Und ja, in der zweiten Spielart ist das ein Feature und kein Bug!

tartex:

--- Zitat von: 6 am 21.07.2012 | 07:56 ---Irgendwo habe ich da mal der Vergleich zu einem  Wettkampf und zum Krieg dazu gelesen. Der hatte mir sehr gut gefallen.

--- Ende Zitat ---

Naja. Der Vergleich wurde inzwischen als Propaganda-Trick entlarvt.  ;) Also in den US-Foren ist keiner mehr gut darauf zu sprechen. Im Prinzip meint es: Old School ist Krieg, New School ist Sport.

Mein Problem ist, dass die "Krieg-Variante" vollkommen vom Gutdünken des SLs abhängig ist. Da wird Handwedeln als die gute, alte, intelligente und wahre Art des Rollenspiels glorifiziert. Der SL entscheidet, ob die Gegner auf die Tricks reinfallen, indem er bestimmt, welche Pläne klug und welche dumm sind.

Das kann in 2 Fällen gut klappen: 1. das Spiel bietet ein gutes, unterstützendes SIM-System dafür an. (Genreemulation ist für mich auch SIM). Dann ist es für Old Schooler, aber ja auch schon wieder Sport, halt auf strategischem Level. Oder 2. Die Spielleiterrechte werden New School verhandelt. So ein Hippiezeug ist aber auch nicht Krieg...

Holothuroid:

--- Zitat ---Also in den US-Foren ist keiner mehr gut darauf zu sprechen.
--- Ende Zitat ---

Echt? Wenn du zufällig Links dafür parat hast, würd ich sie gern lesen. Als ich zuletzt vor drei Intarwebz-Äonen nach dem Thema schaute, fand ich den Text zwar auch schon durchsichtig, aber generell war er noch voll der Hype.

Gummibär:
@ 6
Bloß spiele ich die 2. Spielart und bin für Spielbalance. Natürlich versucht man, Ort, Zeit und Waffen des Duells zu bestimmen, um dadurch möglichst viel Vorteil zu erlangen. Trotzdem möchte dabei und an der eigentlichen Auseinandersetzung jeder Spieler in gleichem Maße beitragen.

6:

--- Zitat von: Gummibär am 21.07.2012 | 08:45 ---@ 6
Bloß spiele ich die 2. Spielart und bin für Spielbalance. Natürlich versucht man, Ort, Zeit und Waffen des Duells zu bestimmen, um dadurch möglichst viel Vorteil zu erlangen. Trotzdem möchte dabei und an der eigentlichen Auseinandersetzung jeder Spieler in gleichem Maße beitragen.

--- Ende Zitat ---
Kein Thema. Jeder spielt wie er will. Mir ging es nur darum, dass im GAM Spielbalance eben nicht unbedingt essenziell ist. :)

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