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D&D Next
Arldwulf:
Ein bisschen mehr wird es sicher werden, waren ja auch die Editionen zuvor.
Selganor [n/a]:
Die Aussage "nur den xten Aufguss der 4 langweiligsten und meistkopierten Fantasy-Archetypen beinhaltet" stammt von dir.
In der aktuellen Playtest-Version sind drin:
Seit Maerz:
- Dwarf (Hill- und Mountain-)
- Elf (High- und Wood-)
- Halfling (Lightfoot und Stout)
- Human
und seit Juni:
- Gnome (Forest- und Rock-)
- Half-Elf
- Half-Orc
An Klassen:
- Barbarian
- Cleric
- Druid
- Fighter
- Monk
- Paladin
- Ranger
- Rogue
- Wizard
Es ist zwar noch nicht raus ob alle davon auch im "Grundbuch" drin sein werden aber die sind schonmal da...
Robert:
@ Selganor: Mir schon bekannt, ich hab mich auf die von Grubentroll zitierte Aussage "Alles weitere ist Zusatzmaterial" bezogen und mein mangelndes Interesse an einem Basisbuch mit den 4 genannten Rassen/Klassen und sonst nichts bekundet.
Bin eh gespannt, auf welche Weise die Wizards uns diesmal das Geld aus der Tasche ziehen vom möglichst vollständigen Kauf der gesamten Produktreihe überzeugen wollen.
Wieder der klassische Dreisatz(Spieler, DM, Monster), eine Beginnerbox + Erweiterungen, ein dickes Buch(wie Pathfinder), Martial/Arcane,Divine/whatever Heroes, oder ein völlig neues Konzept?
Momentan steht D&D Next auf meiner Prioritätenliste noch hinter Shadowrun 5 und das muss ich schon nicht unbedingt in der ersten Auflage haben ::)
Grubentroll:
--- Zitat von: Robert am 9.07.2013 | 12:47 --- wer sollte denn heute noch Geld für "4 Hansel latschen durch einen Dungeon, klatschen Monster und klauen ihr Zeug" ausgeben?
--- Ende Zitat ---
Die Leute geben alle 5 bis 7 Jahre wieder Geld aus für ein Computerspiel, wo ein kleiner Junge in grünem Outfit immer wieder das gleiche tolle Schwert findet, um die gleiche Prinzessin zu befreien. Zwischendurch geht's immer wieder durch den Wassertempel, den Waldtempel, den Feuertempel, usw.
Würde man das ganze in die Zukunft versetzen, und das ganze Open World, dann wäre es kein "Legend of Zelda" mehr.
Ich verstehe deinen Anspruch, was anderes spielen zu wollen, als wie oben erwähntes "4 Hansel latschen durch einen Dungeon, klatschen Monster und klauen ihr Zeug" (so hab ich das als 2nd ed Mensch allerdings nie gespielt. Bei uns kamen in 5 Jahren Kampagne sage und schreibe 3 Dungeons vor. Und die waren eher klein.).
Aber D&D ist eben nach meiner Definition diese paar Rassen und Klassen. Aus Gründen der "Edgyness" "Freaks" wie Dragonborn und Tieflinge da reinzubringen in diese Grundausstattung ist Kontraproduktiv, weil ich (und ich nehme an, der typische D&D-Käufer auch nicht, sonst würde die 5E da nicht so zurückrudern) sowas im Grundregelwerk nicht brauche.
Weil es nicht "mein D&D" ist. Weil die Settings die ich mit D&D verbinde eben mit diesen Annahmen über bestimmte Rassen und Klassen funktionieren.
Wie gesagt, in optionalen Regelwerken und Settingbänden gerne andere Rassen und Klassen.
IM PHB1 finde ich es Quark.
Thandbar:
Das ist vermutlich so ähnlich, wie wenn langjährige Fans es ihren Lieblingsbands nicht verzeihen können, wenn diese mit ihrem neuen Album komplett den Stil wechseln.
Es ist wohl eine Frage der Rollenspielsozialisation. Ich bin mit Planescape dazugekommen, weshalb ich kein Problem mit schrägen Rassen im Grundregelwerk habe, mich aber freue, wenn das Große Rad wieder da ist.
Insgesamt hat D&DNext schon das Problem, dass die in Ehren ergraute Fan-Basis zwar sehr feinnervig auf jede Innovation reagiert, ein Fehlen von Alleinstellungsmerkmalen die Leute aber weder von Pathfinder weglocken wird noch neue Käuferschichten aufschließt.
So gerät die Entwicklung der neuen Edition fast schon zum sozialen Experiment: Wie viel an Neuem kann man sich erlauben, ohne die Alten zu verschrecken?
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