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Rhylthar:

--- Zitat ---Wobei ich wirklich nicht verstehe warum man bei ADD wirklich massenhaft Zeugs für Planescape rausbrachte und danach gar nicht mehr ...
--- Ende Zitat ---
Antwort ist einfach/kann einfach sein: TSR.

Sollte bekannt sein, dass die nicht immer sonderlich wirtschaftlich gearbeitet haben. Ich gehe fest davon aus, so cool ich persönlich Planescape finde, dass hier Geld verpulvert wurde.

Wisdom-of-Wombats:
Dark Sun hat mir sehr gut gefallen, bis damals das Revised Setting für AD&D 2nd Edition erschienen ist. Andererseits hatte ich auch immer das Gefühl, dass die T$R'ler nicht wussten, was sie mit dem Setting machen sollten.

Slayn:

--- Zitat von: Murder-of-Crows am 28.05.2014 | 18:03 ---Erläutert das doch mal näher. Du bleibst sehr im Allgemeinen.

--- Ende Zitat ---

Hm.... ok.
Es gibt bestimmte Aussagen darüber welche "Best Practices" man zu berücksichtigen hat wenn man eine RSP-Linie pflegt. Darunter fallen auch Annahmen wie "Ein Splat Book kauft potentiell jeder in der Gruppe, ein Abenteuer nur der jeweilige SL". Das sind Weisheiten nach denen die ganze 3E und 4E Linie jeweils ausgerichtet waren, also schnell viel Material an Spieler (nicht SL) zu bringen und später, quasi als EoL (End of Life) Produkte einer Linie erst Abenteuer und Kampagnen anzugehen.

Wenn man genau hinsieht waren alle Editionen und Sub-Editionen extrem schnelllebig, innerhalb von 3 Jahren ausgebrannt und man hat es bei WotC nicht geschafft die Art von Evergreens zu erstellen den man als Backbone für eine erfolgreiche Linie haben möchte, auch wenn diese teils Loss Seller sein müssten.

Konkret bedeutet es das man seine eigenen MaFo Ergebnisse mal kritisch beäugt und auch mal mit der Konkurrenz abgleicht anstatt nur In-House zu bleiben. Auch wenn eine große Anzahl an SLs von sich behauptet mehr DiY zu betreiben und z.B. vorgefertigte Abenteuer und Settingmaterial nicht zu brauchen, sind das aber genau die Sachen welche Follow-Up Sales am laufen halten und das Interesse an einer Marke stützen. Genau das wurde in 3E, 3.5E, 4E und Essentials (also 4.5E) sehr stark übergangen und unterschätzt.

--- Zitat von: Murder-of-Crows am 28.05.2014 | 18:06 ---Aktionäre machen gar keine Vorgaben. Das machen Vorstände.
--- Ende Zitat ---

Natürlich. Aber das ist eine Detailtiefe auf die man hier nicht unbedingt eingehen muss, gerade wenn anzunehmen ist das etliche Mitleser mit den Unterschieden nicht vertraut sind.


--- Zitat von: Murder-of-Crows am 28.05.2014 | 20:36 ---Dark Sun hat mir sehr gut gefallen, bis damals das Revised Setting für AD&D 2nd Edition erschienen ist. Andererseits hatte ich auch immer das Gefühl, dass die T$R'ler nicht wussten, was sie mit dem Setting machen sollten.
--- Ende Zitat ---

Ich denke konzeptionell war man früher nicht so weit und hat daher Dinge in Source Books ausgelagert die man heute direkt bespielen würde. Athas/Dark Sun als Setting wurde ja vom Plot her aufgelöst und würde eigentlich einen hervorragenden Adventure Path nebst ein paar Tie-In Sachen abgeben.

kalgani:
Athas bietet genug selbstständiges um als eigenes Setting beworben zu werden.
Allein die ganz anderes gestalteten Rassen bergen schon mehr konzeptionellen Unterschied als die meisten Standard-EDO-Settings untereinander.

Ich freu mich auf alle Fälle auf hoffentlich möglichst viele neue, gute Settingbücher.
Bin mal gespannt ob die Mehrfachangriffe imme rnoch drin sind und ob ich mich mit denen wieder anfreunden könnte.
Glaube es ehrlich gesagt nicht, dazu gefallen mir dort die 4E / 13th age Lösungen viel zu sehr.

Rhylthar:

--- Zitat ---
--- Zitat ---Zitat von: Visionär am Gestern um 16:02

Schnellschuss: Sind vielleicht viele publizierte Abenteuer (obwohl sie sich nicht so gut verkaufen wie splatbooks) notwendig, um den Verkauf der anderen Bücher zu stützen und zu boosten (und begründen damit den Erfolg von Pathfinder, Das Schwarze Auge und auch Dungeon Crawl Classics RPG)?
--- Ende Zitat ---


Abenteuer, Kampagnen und Settingmaterial.

Auch wenn jeder halbwegs fähige SL von sich behauptet diese Dinge nicht zu benötigen, so sind sie zufällig doch genau das was den Erfolg eines Rollenspiels/einer Edition bisher so ausgemacht hat.
--- Ende Zitat ---
by Slayn

Mal aus dem anderen Thread kopiert, weil auch passend für hier.

Es wird ja häufiger gesagt, dass bestimmte Bücher in einer Spielrunde nur ein, maximal zweimal gekauft werden, wenn es keine Splatbooks sind. Gerade Abenteuer/Kampagnen oder auch Settings.
Dabei ist für mich die Lösung doch nicht ganz so schwierig und wird ja auch durchaus praktiziert: Player´s Guides. Zum Setting, zum Abenteuer, zur Kampagne.

Man kann zu Paizo rüberschielen oder einfach mal in alten DRAGONS blättern. Da gab es sehr oft spezielle Passagen für Spieler, gemünzt auf ein Setting oder auf einen der damaligen APs. Lassen wir die Qualität der Abenteuer mal aussen vor, aber ein Player´s Guide to RttToEE oder CotSQ wäre durchaus hilfreich wie sinnvoll gewesen. Natürlich nicht zu detailliert, falls man als SL noch selbst kreativ werden will/muss, aber als Anhaltspunkt.

Einzige "Gefahr":
Gleiche Informationen tauchen in zwei Bänden auf, was evtl. wieder als Geldschneiderei angesehen wird.

Bsp.:
Abenteuerreihe/Kampagne in Cormyr.

Bücher:
a) Cormyr-Regionalband
b) Abenteuer-/Kampagnenband
c) Player´s Guide to Cormyr

a) und c) könnten gleiche Infos enthalten. Oder man "zwingt" den SL dazu, auch den Player´s Guide zu kaufen.

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