Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D Next
Mike:
--- Zitat von: Coldwyn am 28.01.2012 | 21:32 ---Muss man sein Hirn anstrengen? Absolut nicht.
--- Ende Zitat ---
Also wenn ich daran denke, dass einige Spieler an unseren 4E-Tischen oft über eine Stunde lang nur darüber nachgedacht haben, was sie als nächsten Zug machen werden, dann haben die durchaus ihr Hirn angestrengt. Das mag dem allgemeinen Spielspaß unvorstellbar abträglich gewesen sein, aber dass sie sich ihr Gehirn nicht nach der taktisch besten Alternative durchmartert hätten, kann man ihnen nicht vorwerfen.
chad vader:
--- Zitat von: Coldwyn am 28.01.2012 | 21:32 ---Das Slot-System stellt eine begrenzte, dafür mächtige Ressource einer schwächen, dafür endlosen Ressource gegenüber.
--- Ende Zitat ---
In wie fern sind Spellslots denn als Ressource begrenzter als Spellslots? 6-8 Stunden Bubu machen und all deine gripsfordernden Spellslots sind wieder da.
Merk ich gerade in Kingmaker ganz gut. 1-2 Encounter pro Tag und es gibt quasi kein Unterschied, ob Powers oder Sprüche verwendet werden. Einzig der Fluff ist etwas anders, also ob die Gruppe 5 min oder 24 h Pause macht. Am Spieltisch ist das meistens die gleiche Zeiteinheit, die entweder mit einem Satz weggebügelt oder vom SL mit einer Überraschungsbegegnung unterbrochen wird.
Wenn der SL eisenhartes Ressourcenmanagement möchte, hat er dazu in beiden Systemen die gleichen Möglichkeiten, wenn er die Pausezeiten berücksichtigt und entsprechend selten und kostbar macht.
Tim Finnegan:
--- Zitat von: chad vader am 28.01.2012 | 22:47 ---In wie fern sind Spellslots denn als Ressource begrenzter als Spellslots? 6-8 Stunden Bubu machen und all deine gripsfordernden Spellslots sind wieder da.
Merk ich gerade in Kingmaker ganz gut. 1-2 Encounter pro Tag und es gibt quasi kein Unterschied, ob Powers oder Sprüche verwendet werden. Einzig der Fluff ist etwas anders, also ob die Gruppe 5 min oder 24 h Pause macht. Am Spieltisch ist das meistens die gleiche Zeiteinheit, die entweder mit einem Satz weggebügelt oder vom SL mit einer Überraschungsbegegnung unterbrochen wird.
Wenn der SL eisenhartes Ressourcenmanagement möchte, hat er dazu in beiden Systemen die gleichen Möglichkeiten, wenn er die Pausezeiten berücksichtigt und entsprechend selten und kostbar macht.
--- Ende Zitat ---
Hatte ich bei Kingmaker auch gemerkt. Dann ist mir eingefallen: Zauberkomponenten.
Sashael:
--- Zitat von: Coldwyn am 28.01.2012 | 21:32 ---Daran ist nichts falsch, es entspricht aber eher einer simplen Anfolge von Tanzschritten, die man am besten gemeinsam einübt, anstatt einer wirklichen taktischen Entscheidung bei dem der Einsatz einer Ressource eine Rolle spielt. Macht das Spaß? Sicherlich. Ist es eine individuelle Leistung? Überhaupt nicht. Muss man sein Hirn anstrengen? Absolut nicht.
--- Ende Zitat ---
Komisch, in unseren 3E Runden waren die Optionen gerade für Nichtcaster so dermaßen beschränkt, dass man dort sein Hirn komplett abschalten konnte. Und die Caster hatten ihre No-Brain-Combos, die sie in nahezu jedem Kampf einsetzten, es sei denn, der SL spielte mal ein Monster aus, das gegen Taktik-08/15 resistent war.
In der 4E hat jeder SC schon mit seinen 2 at-will Angriffen zwei Optionen, die mehr oft als selten gut gegeneinander abgewogen werden wollen und die in den allermeisten Fällen signifikant unterschiedliche Ergebnisse erbringen (Ausnahme: Der Char wurde extrem schlecht gebaut).
Man kann über die 4E meckern was man will, aber dem Kampfsystem abzusprechen, dass man individuelle Leistungen bringen und Entscheidungen treffen muss und dazu auch seinen Grips anstrengen sollte, ist schon hart an der Grenze der Lächerlichkeit.
Selganor [n/a]:
Nur zur Erinnerung: Ging es hier nicht um "D&D Next"?
"Editionskriege" (z.B. bei welcher Edition wer mehr denken muss) koennen gerne in anderen Threads durchgefuehrt werden.
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