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Tim Finnegan:
Oh, ich denke mal dass Barbiespiel in D&D (3E, 4E) eine ganz andere Form angenommen hat als du es von DSA her kennst.
ErikErikson:
Barbiespiel ist Barbiespiel. Ob ich frisiere oder memoriere.
Tim Finnegan:
--- Zitat von: Alter Giftmischer am 31.01.2012 | 12:15 ---Barbiespiel ist Barbiespiel. Ob ich frisiere oder memoriere.
--- Ende Zitat ---
Memorisieren ist kein Barbiespiel. Wenn du so willst ist es Proto-PvP. Sich hinsetzen, seine Spruchliste zusammenstellen und dann freuen wenn man "schlauer als der SL war".
ErikErikson:
Juhu, begriffsdefi, na endlich.
barbiespiel ist alles, was man ausserhalb der Spielzeit treibt. Am Charakter rumbasteln, sich Hintergrundstorys ausdenken, am Build basteln, sich die perfekte memorierliste zusammenbasteln, sich ausrechnen, wieviel Tüten trockenfleisch der Charakter tragen kann usw.
Der kerngedanke ist, das man beschäftigung durch das Spiel hat, auch wenn man nicht mit den anderen Spielern spielt. man "spielt" ausserhalb der klassischen Spielzeit, indem man regeln durchdenkt oder sich geschichten überlegt. Abgrenzen würde ichs vom Hintergrundbände lesen, das es aktives Spielen ist, und kein reines lesen. man produziert was. Und abgrenzen vom Vorbereiten würde ich es insofern, das Vorbereiten nötig ist um das Spiel später spielen zu können, und Barbiespiel ist Beschäftigung darüber hinaus. Das heisst nicht, das barbiespiel das Spiel nicht zusätzlich bereichern kann, aber es ist nicht nötig.
Wenn ich mir also eine memorierliste baue, dann ist es Vorbereiten. Wenn ich mir zig memorierlisten baue, wieder verwerfe, und dann irgendwann nach Stunden die "perfekte" memorierliste habe (die kann gern objektiv unnützer sein als die erste), dann ist es barbiespiel.
Arldwulf:
@windjammer: den Magier, als grösstes Vance Relikt hast du noch vergessen.
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