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Arldwulf:

--- Zitat von: kalgani am 10.07.2012 | 13:07 ---Wo existiert das?

Ich lass mich ja gern vom gegenteil überzeugen, aber das soziale interaktion XP technisch vom System aus gleichwertig hingestellt wird ist mir komplett neu.

Und warum soll man DnD nicht ohne metzeln spieln können?
Es ist eine Rollenspiel, das alle Spielstile abdecken können möchte, also muss es auch das können!

--- Ende Zitat ---

Die 4E Skillchallenges sind prinzipiell Encounter. Mit allen damit verbundenen Konsequenzen, sprich du erhältst XP, Items, Aktionspunkte usw.

Und natürlich gibt es dort dann auch SL Tipps bei denen der Ratschlag gegeben wird derartigen Situationen genausoviel Spannung und Sorgfalt zu gönnen wie dem nächstbestem Kampf.

Skillchallenges sind dort auch nicht das einzige - das Grundregelwerk enthält auch solche Dinge wie Quests (große und kleine) welche ebenfalls wie Encounter belohnt werden. Inklusive XP.

Derartige Dinge lassen sich (nicht problemlos, aber doch machbar) in andere Editionen natürlich auch übernehmen, und es ist ja sehr wahrscheinlich das auch die 5E hier das Rad nicht zurückdrehen wird.

kalgani:
Schau ich mir nochmal an, danke für den hinweis

Arldwulf:
Musst du ja nichtmal - wie gesagt, das ganze wird in der 5E sicher in irgendeiner Form kommen. Aber bestimmt auch überarbeitet, schon allein weil ja das Skillsystem anders ist.

Btw. hängt beides auch zusammen, also der 5Minutentag und die Eignung des Systems für z.B. Detektivabenteuer oder generell kampfarme Abenteuer.

Wie weiter oben schon von Mearls beschrieben wurde gibt es im Design der Systeme die Überlegung das die Ressourcen ungefähr für einen Tag reichen sollten, und möglichst gleichmäßig über diesen verteilt sein.

Dies setzt aber eine gleichbleibende Anzahl Begegnungen je Tag vorraus. Üblicherweise ca. 4.

In einem Abenteuer mit wenig Kämpfen ist dies aber nicht mehr gegeben, hier lohnt es sich für die Spieler umso mehr Novataktiken anzuwenden. Was in der Folge die Spielbalance versaut und dafür sorgt dass der Spielleiter eigentlich unpassende Gegner nutzen muss um diese Taktik auszugleichen.

In einem System in dem die Spieler nicht alle Ressourcen auf einmal nutzen können ist dieses Problem gemildert, die Abenteuer lassen sich viel besser auf verschiedene Abenteuertage einstellen und balancen.

La Cipolla:


--- Zitat ---Dies setzt aber eine gleichbleibende Anzahl Begegnungen je Tag vorraus. Üblicherweise ca. 4.
--- Ende Zitat ---
Äh, ne. Können auch zwei schwerere oder eine richtig heftige sein.

Ich meine, klar, wenn dann an einem Tag nur ein "kleiner" Kampf stattfindet, wird der natürlich nicht besonders herausfordernd -- das macht dann aber auch Sinn, in jederlei Hinsicht.

Arldwulf:
Es macht aus dem Kontext des Regelwerks Sinn (sprich, es wird keinen überraschen).

Aus dem Kontext der Spielsitzung heraus ist es aber eher problematisch. Wenn ich nur einen Kampf habe über einen längeren Zeitraum dann soll dieser doch eher besonders gut klappen. Dann ist es umso ärgerlicher wenn er zu leicht oder zu schwer ist.

Und natürlich muss man dies auch aus der Perspektive des SLs betrachten. Ein System welches eine bestimmte Anzahl von Begegnungen mehr oder weniger vorgibt schränkt auch die mögliche Anzahl an mit diesem System gut bespielbaren Abenteuer ein.

Das ist nicht nur bei der Erstellung des Abenteuers ein Problem, sondern auch während des Spiels. Letztlich muss der SL den Spielern Steine in den Weg legen muss wenn sie versuchen Kämpfe zu vermeiden, oder sein Abenteuer anpassen um zu vermeiden das die Spieler am Ende mit einem enttäuschendem Abschluss der Geschichte dastehen.

"Warum war der Typ jetzt so lahm?" - "Naja ihr habt einfach weniger Ressourcen verbraucht als gedacht" ist nur für einen sehr gamistischen Spielstil eine gute Erklärung. Ansonsten aber einfach ein Stimmungskiller.

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