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Darf ich bitten? - Eine Alternative zu Konfliktsystemen
ArneBab:
--- Zitat von: Gummibär am 18.05.2012 | 19:21 ---Nicht jeder hat einen strikten Typ. Und wo der fehlt, geht das natürlich. Aber wo er da ist geht es nicht.
--- Ende Zitat ---
Naja, ich bin eigentlich so gar nicht „der Typ“ meiner Frau… :)
ArneBab:
--- Zitat von: Gummibär am 18.05.2012 | 19:21 ---Stimmt, aber das muss ja für mehrere Möglichkeiten, um Erfolg zu haben, gar nicht passieren. Verliebtheit muss ja nicht das Ziel einer Verführung sein und auch nicht Voraussetzung für das Ziel der Verführung.
--- Ende Zitat ---
Mit „der Funke springt über“ meinte ich nicht verliebtheit, sondern das (körperliche) Interesse.
Das ist nur dann nicht nötig, wenn es schon vorher da war. Ich bin sicher, wer auch immer Jack Sparrow gespielt hat muss nicht auf Verführung würfeln. Das hat dann aber nicht unbedingt mit dem Typ zu tun, sondern damit, dass sich die betreffenden Personen vorher bereits selbst verführt haben - vermutlich mit ausgedehnten, oft wiederholten Handlungen, um die Wirkung zu steigern :)
ArneBab:
--- Zitat von: Gummibär am 20.05.2012 | 04:23 ---Es handelt sich eben nicht um einen Konflikt, sondern um 1 oder 2 Aufgaben, bei denen man auch kooperieren kann. So können A&B daran arbeiten, dass A sich verliebt und auch daran, dass B sich verliebt. Also zwei Tasks mit unterstützenden Würfen.
Es kann natürlich auch sein, dass A möchte, dass A&B sich ineinander verlieben, während B nur möchte, dass A Drinks ausgibt/Geheimnisse ausplaudert/mit ihm ins Bett geht.
--- Ende Zitat ---
Ich glaube, das hatte ich in http://tanelorn.net/index.php/topic,73004.msg1480127.html#msg1480127 so entworfen - allerdings nur auf die Reaktion des einen Charakters bezogen.
→ Update: Die Proben/Wettstreite können für jeden Beteiligten gewürfelt werden. Es kann sehr wohl sein, dass sie sich gegenseitig zu verführen versuchen und der abgeblitzte sich dabei verliebt…
--- Zitat von: Gummibär am 20.05.2012 | 04:23 ---Ich arbeite nicht daran, dass der Funke zu mir überspringt, der springt nämlich einfach mal beim ersten Sehen über und DANACH geht das Flirten erst los
--- Ende Zitat ---
Warum springt der Funke über?
Und wie ist das beim anderen? Braucht es unterschiedliche Regeln für bewusste oder unbewusste Verführung?
Beim ersten Sehen passiert etwas auf sehr grundlegender Ebene. Die Regel kann das abbilden, wenn das gewünscht ist. Wenn nicht, dann entscheide einfach (→ du hast volle Kontrolle über das Gefühlsleben deines Charakters).
Dein Charakter mag darauf nicht würfeln, der Spieler aber schon (oder im Zweifel die SL, wenn du deinen Char nicht von Außen betrachten willst).
ArneBab:
Habe nochmal etwas weiter dazu geschrieben: http://1w6.org/forum/allgemeines/regeln-welten-ideen/2012-06-05-eskalieren-weitermachen-zu-einem-preis-546
Skiron:
--- Zitat von: Nørdmännchen am 13.02.2012 | 01:31 ---
GRUNDIDEE
Es ist inzwischen recht üblich, anstelle eines Satzes an Kampfregeln, ein vielseitiges Konfliktsystem in die Regelwerke einzubauen. Ich persönlich mag diese Entwicklung und würde aus meiner Wahrnehmung bestätigen, dass dies den Inhalt der Spielrunden beeinflusst und das RSP weniger "blutig" gestaltet. Allerdings beschleicht mich ein Hintergedanke mit schöner Regelmäßigkeit. Immer wenn ich ein typisches Beispiel für Konfliktsysteme im sozialen Einsatz lese: "Wenn Du versuchst einen anderen Charakter zu verführen, kann auch dies als Konflikt abgehandelt werden."
Nennt mich romantisch oder überheblich, aber meiner persönlichen Erfahrung nach, hat Flirten und Werben meistens nichts mit einem Konflikt zu tun. Zumindest nicht in dem engeren Sinne: ich versuche ein Ziel zu erreichen und mein Gegenüber hat ein entgegen gerichtetes Interesse. (Nebenfrage: Wäre es böse aus dem Prinzip "Verführen = Konflikt" Rückschlüsse auf die typische Psychologie eines Rollenspielers zu ziehen? >;D)
Flirten ist ein Spiel, ein Werben, meinetwegen ein Verkaufsgespräch - aber kein Überwinden um jeden Preis (und wenn ich es mal so gesehen habe, ist es noch immer schief gelaufen...)
TANZEN STATT KÄMPFEN
Um diesem Umstand zu begegnen, schlage ich vor, statt einem Konfliktsystem Regeln einzuführen, die auch Übereinstimmungen abbilden können.
PRIMÄR: Liegt in einem Tanzsystem Eurer Meinung nach ein Mehrwert gegenüber einem Konfliktsystem?
SEKUNDÄR: Haltet Ihr das unten stehende Beispiel für spielbar? Könnte es (für Euch) Spielspaß bieten?
--- Ende Zitat ---
Ein Tanzsystem finde ich eine sehr schöne Idee.
Das Regelbeispiel wirkt auf mich erstmal kompliziert, wobei ich die Idee Vorstöße zu sammeln ganz gut finde.
Auch den Ansatz Übereinstimmungen mit den Regeln abzubilden finde ich klasse, allerdings sollte es dann auch
die Möglichkeit geben A und B einigen sich nicht. D. h. A gewinnt, oder B gewinnt oder A und B einigen sich/beide gewinnen oder A und B einigen sich nicht/beide verlieren.
Allerdings finde ich das Verführungsbeispiel problematisch, da ich persönlich finde, das ist ein Bereich,
der nicht ausgewürfelt werden sollte, sondern in der Entscheidungsfreiheit des Spielers liegen.
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