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Die Tribute von Panem
Boni:
Gegenstimme: Das Buch ist der Hammer!
Einen größeren Pageturner habe ich in langer Zeit nicht gelesen. Es ist spannend, spritzig, hält die Handlung konstant am Laufen. Ich konnte es nicht weglegen, habe es in drei Tagen durchgezogen (oder eher Nächten - Arbeiten war nicht wirklich toll diese Woche ;)) und bin jetzt bei Band zwei, der sich ebenfalls super anlässt.
Vergleiche mit Twilight sind Unfug. Wer da Parallelen sieht... ::)
Ich freue mich riesig auf den Film, der von diversen meiner Bekannten als gelungene Umsetzung des Buchs gefeiert wird.
So, ihr dürft mich zerreißen ;D
--- Zitat von: Bombshell am 29.03.2012 | 18:34 ---Orginalität um jeden Preis kann auch recht krampfhaft wirken. Ich erhoffe mir vom Buch ein gute Kombination schmackhafter Zutaten.
--- Ende Zitat ---
Das ist es auf jeden Fall. Sicher hat es das Rad nicht neu erfunden, aber das passiert eben auch nur selten.
--- Zitat von: Bombshell am 29.03.2012 | 18:34 ---Aber lasst uns von etwas anderem reden, wie könnte man so etwas in einem Rollenspiel umsetzen?
--- Ende Zitat ---
Band 1 nur schwer. Die Arena-Situation ist zu spezifisch, das ausgeliefert sein und der Kampf ums Überleben mit den anderen Tributen ist mir auch zu wenig Spielanreiz. Das klappt vielleicht mit Spielen wie Slasher Flick, bei denen der Verschleiß von Charakteren vorgesehen ist. Potential sehe ich aber in den nachfolgenden Bänden bzw. dem allgemeinen Auflehnen gegen das Capitol in den Distrikten.
Jiba:
Interessante Analyse, Boni. Bedenkt man, dass die meiste Erwachsenenfantasy genauso uninspirierter Müll ist. Ich freue mich auch schon auf den Film. :)
Sol Invictus:
--- Zitat von: Boni am 29.03.2012 | 18:50 ---Gegenstimme: Das Buch ist der Hammer!
Einen größeren Pageturner habe ich in langer Zeit nicht gelesen. Es ist spannend, spritzig, hält die Handlung konstant am Laufen.
--- Ende Zitat ---
Kannst du denn ausführen, warum es so spannend und spritzig ist? Würde mich mal interessieren, wenn man überall hört, dass der Film sich so nah' am Buch hält.
Boni:
So, ich habe den Film gerade in der OV gesehen. Und ich bin ebenso restlos begeistert, wie ich es von den Büchern bin.
Vor allem in der Beurteilung als Umsetzung der Vorlage gewinnt der Film. Ich kann nahezu jede Änderung und Auslassung nachvollziehen. Es sind viele Szenen dabei, die im Buch nicht vorkommen, aber helfen, die Handlung zu verstehen - besonders, da im Buch ein Ich-Erzähler die Hintergründe vermittelt. Hier zeigt sich, was möglich ist, wenn die Autorin am Drehbuch mitarbeitet.
Jennifer Lawrence trägt den Film überzeugend. Da der Film mit Katniss steht und fällt, ist sie die perfekte Besetzung. Peeta und Gale hätten mir etwas "kantiger" gefallen. Aber auch diverse Nebenrollen waren klasse besetzt: Stanley Tucci als Caesar Flickerman, das Mädchen Rue, Effie Trinket. Nur Woody Harrelson als Haymitch hat mir nicht so gefallen, den Charakter habe ich mir ganz anders vorgestellt.
Von mir gibt es trotz kleinerer Nitpicks (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)(z.B. fehlte mir das Brot aus Dstrict 11, oder die Szene mit Peeta und Katniss am Bahnsteig, bevor sie wieder in District 12 ankommen) fünf von fünf Punkten! Überzeugend auf ganzer Linie.
Jahleesu:
Ich hab die Bücher auch gerade erst fertig gelesen, und muss auch sagen, ich finde sie genial! Interessanterweise hat mir jeder gesagt 'Band 1 ist gut, die anderen Bände sind doof', während ich jetzt finde, dass Band 1 gut ist und Band 2 und 3 umwerfend... liegt bei mir vermutlich daran, dass für mich die Hunger Games an sich, also die Beschreibung der Spiele, schon im Band 1 nicht so wichtig war, mir ging es viel eher um das ganze drumherum, die fürchterlichen Zustände in diesem Land, das leise aufbegehren, das 'erwachsenwerden' des Hauptcharakters.
Ich finde ausserdem Katniss Everdeen einen sehr gelungenen 'Mädchencharakter' sie hat Ecken und Kanten und wirkt sehr 'echt'. Sie hat natrlich Dinge die sie aussergewöhnlich gut kann, aber sie hat auch viele viele Dinge in denen sie schlecht ist, manchmal sogar unsympathisch, sie ist nicht immer der große Retter in allen Situationen und kann oft auch einfach nicht mehr weiter aufgrund des Grauens um sie herum. Das alles hat sie für mich so realistisch anfühlen lassen, dass ich mitgefiebert habe ohne Ende.
Vergleiche mit Twilight kann ich gar nicht nachvollziehen... es geht um ne sehr ernste Thematik, die auch voll und manchmal sehr grausam ausgeschöpft wird, und das Ende... naja... ich will ja nicht Spoilern, aber so ein Ende bei Twilight würde die Fans glaub ich nicht sonderlich glücklich machen...
(Und die weiblichen Charaktere miteinander zu verlgeichen wäre total sinnlos, denn die sind so unterschiedlich wie Feuer und Eis....)
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