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Kampfregeln abwechslungsreich gestalten
Edvard Elch:
Nehmen wir mal an, wir erwürfeln für die aktuelle Kampfrunde die Umgebungsbedingungen (1) "starker Wind aus Südost", (2) "Schlampfütze im Westen" und (3) "wütender Bienenschwarm von Norden".
Wie sähen die Auswirkungen aus?
Für (1) scheint das recht einfach: -2* auf alle Fernkampfattacken, die nicht in Windrichtung ausgeführt werden.
Bei (2) ist das schon schwieriger. Da müsste man versuchen, den Gegner reinzutreiben, um ihn ausrutschen zu lassen. Gibt es für das "Ausrutschen lassen" dann entsrpechende Modifikatoren?
Bei (3) wird es dann noch schwieriger. -1 für alle auf alles wegen ablenkung? Wer rein gerät, wird für XwX Schadenspunkte gestochen? Sichterschwernis?
Hast du entsprechende Tabellen vor, in denen solche Umgebungsfaktoren in dieser Art vermerkt sind? Dann ergäbe sich Abwechslungsreichtum auch allein schon daraus, wenn mehrere Möglichkeiten pro Runde erwürfelt würden, bei denen man sich entscheiden müsste, wie man sie nutzt.
Wie sieht es mit längerfristiten Strategien (die über eine Kampfrunde [wie lang dauert sowas überhaupt?] hinausgehen) aus?
*Alle Zahlen sind vollkommen aus der Luftgegriffen und dienen nur der Veranschaulichung.
scrandy:
@root hog or die
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--- Zitat von: root hog or die am 3.06.2012 | 11:47 ---Insofern finde ich das von Dir beschriebene Kampfsystem (von Mystix) weitaus überzeugender und für mich spielfreundlicher als einen weiteren Wust aus festgelegten Spezialbedingungen für Spezialfälle die alle 800+ Jahre mal auftreten. Bloß das Wort Storyteller stört mich bei der Beschreibung... ;)
--- Ende Zitat ---
Also begriffe wie Storyteller sind schwer zu fassen. Ich hatte für mich mal den Begriff Storyplayer herausgesucht, weil ich persönlich gerne Storyintensiv spiele aber dennoch den Spielern ordentliche spielerische Herausforderungen an die Hand geben möchte. Dabei ist es mir aber wichtig, dass die Herausforderungen inhaltlich selbst bespielt werden können und nicht deren Regeläquivalente. Insofern ist da für mich Immersion schon verdammt wichtig, jedoch nicht Immersion im Sinne von Tavernenspiel und Lagerfeuerromantik sondern Immersion beim Bespielen von Herausforderungen.
So etwas in einen Begriff zu packen ist nicht ganz einfach.
Holothuroid:
--- Zitat von: Callisto am 3.06.2012 | 01:15 ---Der SL muss immer eine Einschätzung bezogen auf die Sache vornehmen. Deinen Grundsatz halte ich für illusorisch.
--- Ende Zitat ---
Nein. Das ist absolut falsch. Es gibt massig Spiele, wo der Spielleiter keinerlei Entscheidungsbefugnis hinsichtlich irgendwelcher Schwierigkeiten hat. Es gibt zudem Spiele ganz ohne Spielleiter, die ebenfalls funktionieren.
Praion:
Oder Spiele die keine "Schwierigkeiten" in dem Sinne haben.
Callisto:
--- Zitat von: 1of3 am 3.06.2012 | 17:01 ---Nein. Das ist absolut falsch. Es gibt massig Spiele, wo der Spielleiter keinerlei Entscheidungsbefugnis hinsichtlich irgendwelcher Schwierigkeiten hat. Es gibt zudem Spiele ganz ohne Spielleiter, die ebenfalls funktionieren.
--- Ende Zitat ---
In dem Moment wo ichs geschrieben hab, dachte ich mir schon "Naja, es muss nicht immer der SL machen" ;D Irgendjemand muss sich aber aus dem Popo ziehen welche Werte ein Gegner nun hat. Oder welcher Gegner überhaupt auftaucht. HIer zu sagen, dass die Regeln Improvisation unmöglich machen sollen, halte ich für illusorisch. Um was anderes geht es mir garnicht.
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