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Dragons Dogma (PS3/Xbox360)

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Uebelator:
40 Stunden hab ich noch nicht auf der Uhr (mehr so 10 schätze ich) und vielleicht ändert sich mein Eindruck bis dahin noch.

Das Spiel ist in der Tat nicht perfekt und es gibt viele Dinge, die verbesserungswürdig sind (besonders das Menü ist tatsächlich sehr frickelig, die Vasallen KI seh ich jetzt bislang noch nicht so kritisch), aber nichtsdestotrotz hab ich soviel Spaß damit, wie schon lange nicht mehr bei einem Computerspiel. Da ist das Spiel (zumindest für mich) irgendwie mehr, als die Summe seiner Teile. Hier hab ich - im Vergleich zu z.B. DragonAge - irgendwie das Gefühl, meine Geschichte selbst zu schreiben und nicht allzusehr einem vorgegebenen Pfad folgen zu müssen. Sicher gibts ne Story, die man verfolgen kann und die vermutlich immer gleich läuft, aber alles was ich abseits des Hauptpfades erleben kann fühlt sich für mich weit abenteuerlicher an, als alles was Skyrim zu bieten hat. Woran das jetzt genau liegt, kann ich allerdings nicht wirklich sagen, denn Skyrim bietet ansich ja auch eine offene Welt zum erforschen.

JS:
Stimmt, trotz der oben geschilderten Mißstände und Nervereien zieht es mich immer wieder ins Spiel hinein. Skyrim legte ich nach knapp 50 Stunden ermüdet zur Seite, aber das mag auch daran liegen, daß Skyrim ein grottenmieses Magiesystem hat (und ich einen reinen Magier gesteigert hatte).

Dragon´s Dogma mit dem Vasallensystem und der ausreichend großen Welt hat etwas sehr Motivierendes, auch wenn es für mich in puncto Atmosphäre, Geschichte und "Rollenspiel" kein Vergleich zu Mass Effect, Dragon Age Origins und Amalur ist. Die Geschichte fesselt mich nicht in bemerkenswertem Maße, denn nach dem anfänglichen Drachenknaller ist es doch eher das typische Massenquesten von nebenan, das den Inhalt ausmacht (Töte 50 Wildschweine, Sammele 10 Kräuter usw.). Das Gefühl, etwas selbst entwickeln und großartig verändern zu können, habe ich (bisher) in keiner Weise.

JS:
Ich muß übrigens eine meiner Anmerkungen nach neuen Erfahrungen präzisieren: Die aggressive KI ist in Ordnung, aber die Unterstützer-KI ist einen feuchten Kehricht wert. Heilung funktioniert, aber viele der Buff-Zauber werden nicht oder zu spät gewirkt; das macht meine spezialisierte Vasallmagierin frustrierend schwach. Die Vasallen mit dem Attribut "Beschützend" tun genau das nicht vernünftig. Usw. usf.
:(

Edit: Meine Erzmagierin hat mittlerweile übrigens eine höchst erfreuliche Offensivkraft. Chimäre in 30 Sekunden platt, Zyklop in 50... bin zufrieden.
:)

JS:
Schöne Rezi zum Spiel: http://www.youtube.com/embed/bGlgpncvNps

Je länger ich spiele, desto mehr nervt mich aber die de facto fehlende Unterstützer/Beschützer-KI. Dafür sind Magier gemacht, und dadurch werden sie stark in ihrem Nutzen beschnitten. Gerade die fetten Bosse - Golems, Drachen, Greifen - werden durch gute Magierunterstützung einfacher besiegt, aber woher nehmen und nicht stehlen?

Kodiak:
Heißt also, wenn ichs mir in nicht all zu ferner Zukunft anschaffe: Keinen Unterstützer als Hauptvasall machen, sondern nur ne Kampfmaschine?

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