Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

Trefferzonen

<< < (17/18) > >>

Turning Wheel:

--- Zitat von: Gummibär am 20.06.2012 | 18:23 ---Kann bei Trauma ein schlechter Kämpfer die Hand treffen (egal ob Zufall oder Absicht) ?

--- Ende Zitat ---

Wenn du bei Trauma einen Arm triffst, kannst du auf der TZ II für Arm weiterwürfeln. Da gibt es dann die Möglichkeiten Oberarm, Ellbogen, Unterarm, Hand (19-20). Also zufällig geht das immer.

Mit einem speziellen Erfolg kann man sich die Trefferzone auch gezielt aussuchen.

Zauberelefant:

--- Zitat von: Gummibär am 20.06.2012 | 18:23 ---Konsequenzen beim ersten Treffer möchte ich schon. Allerdings sollte der Kampf zwischen ausgeglichenen Gegnern nicht durch den ersten Treffer entschieden sein und er sollte auch keine bleibenden Schäden verursachen.
Wenn der Gegner deutlich besser ist als man selbst, dann darf er allerdings auch mit dem ersten Treffer solche Effekte erzielen.

--- Ende Zitat ---

Man sollte da halt zwischen Wirkungstreffern und den anderen unterscheiden. Auchmit Klingenwaffen sind oberflächliche Schnitte, Abschürfungen usw eher vernachlässigbar, weil man unter dem Adrenalin kaum was davon mitbekommt. Solange man keine große Arterie verletzt, kann man ganz schön lange aus ganz vielen Löchern bluten.
Und beim Treffen einer großen Arterie ist das ganze eine Frage von höchstens Minuten. Für Amputationen gilt das gleiche. Unter dem Realismusgesichtspunkt denke ich, daß man eher jedem Treffer eine situationsabhängige Chance für einen kritischen Treffer geben sollte. Und der ist dann normalerweise kampfentscheidend, das läßt sich aber leicht per Tabelle, Würfelwurfqualität, Skill oder sonstwas regeln.

Gummibär:
Wie gesagt, das entspricht nicht dem, was ich möchte und in diesem Punkt weiche ich daher vom Realismus ab.

Grubentroll:
Ich finde auch, Harnmaster hat das mit den Trefferzonen am besten geregelt.

Blos wird das ganze dann auch gleich wieder zu verkopft irgendwie, und man hat halt Tabellen.

xergazz:
Unter einer realistischen Abbildung durch die Regeln verstehe ich persönlich auch etwas Anderes als reine Lebenspunktezählerei. Zur Illustration mal folgendes Fallbeispiel:

Der Koch greift den Bäckersjungen mit einer Gabel an.
Zunächst ist anhand der erzielten Angriffsqualität und unter Hinzunahme der Waffengattungstabelle eine Einstufung des angerichteten Schadens (zwischen "Kratzer" und "lethal") nötig. Für eine Gabel ergeben sich daraus bestimmte Wahrscheinlichkeiten, mit einer Chance von 0,1% auf tödlichen Schaden. Ich würde daher mindestens einen W1000 verwenden, um die Ergebnisse realistisch abbilden zu können. Weiter empfiehlt sich noch die Hinzunahme einer Zufallstabelle zur Abbildung von eventuellen Vergiftungen durch Verunreinigung der Gabel und im Falle einer Fleischwunde ein Wurf auf den Blutungsverlust des Opfers anhand der Thoraxshockblutungsverlusttabelle.

Vielleicht arbeitet man noch mit Trefferzonen aber das wird eventuell dann was viel...

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln