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[13th Age] Small Talk

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Korig:
Wie sind denn eure Erfahrungen damit die Icon Mechanik aussen vor zu lassen. Manchmal passen die Icons einfach nicht in meine Welt die ich gerne bespielen möchte und eigene Icons erstellen, macht mir persöhnlich wenig Spaß und ist mir auch zu viel Arbeit. Wenn ich z.B. das Nentir Vale mit 13th Age bespielen möchte, brauche ich für meinen Spielstill  keine Icons. Ich fühle mich da eher eingegrenzt und weniger frei in meinem tun.

Bis auf ein paar Powers und die Magic-Items die nun wieder anders verteilen müsste, sollte das ganze trotzdem flutschen.

Vigilluminatus:
Wir haben noch nicht gespielt, aber da wir von einem 4e-Spiel mit einer Bedrohung, die nichts direkt mit den Icons unserer Welt zu tun hat, umsteigen werden, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Icons großartig viel beizutragen haben werden. Ich find, es ist der schwächste Teil des 13A-Systems, weil's das freie Spiel einengen kann und einiges an Vorbereitungszeit in Anspruch nehmen kann. Wenn sich alle von Anfang an einig sind, dass die Icons mit der großen Story verwoben sein SOLLEN, dürften die ständigen Einmischungen durch Icon-Würfel ihren Sinn haben, aber wenn die Party gar nicht in die große Politik der Welt eingreifen will, dann kann ich mir vorstellen, dass sich die Icon-Mechanik gezwungen anfühlt.

Wie gesagt, ersetz sie doch ev. durch die persönlichere Bonds-Mechanik aus Dungeon World oder ignorier die Icon-Mechanik einfach völlig, wenn sie nicht passt. Sollte keine großen Schwierigkeiten machen.

Tudor the Traveller:
Die Icons sind eben die Mover und Shaker des 13A Settings. Insofern ist es imo ganz passend, dass die SC mehr oder weniger regelmäßig mit den Icons zu tun haben. Die SC sind ja vom Design her auch klar als Helden angesehen und keine Niemande. Daher finde ich es richtig für das Setting, zu einigen Icons eine Beziehung zu definieren.
Wobei auch meines Erachtens ganz klar ist, dass die Icon-Relationship-Würfe in ihrer - ich sag mal Tragweite - sehr unterschiedlich gehandhabt werden können bzw. sollen. Der Wurf generiert ja lediglich einen situativen Vorteil für den SC, der sich aus der Beziehung zu dem Icon ergibt. Das besagte Icon muss dafür gar nicht wirklich in Erscheinung treten.
Und das ist auch das Problem an der Sache: die Mechanik liefert alles und nichts. Es liegt zu 100% in der Hand der Gruppe, daraus etwas zu machen bzw. da etwas Sinnvolles und Interessantes heraus zu holen.
Eine irgendwie geartete Einengung kann ich da aber nicht erkennen. Von der Tatsache, dass die Icons eine gewisse Rolle in der Story spielen sollen, natürlich abgesehen. Das gehört ja zum Design. Aber wenn das eine Einengung ist, dann wäre die Tatsache, dass es in dem Setting Elfen oder Dämonen gibt, ebenfalls schon eine solche...

PS: wenn man das 13A Setting nicht verwendet, muss man sich natürlich auch überlegen, ob man den Design-Ansatz beibehält...

Kazekami:
Das Bestiary wird wahrscheinlich in der ersten Juniwoche in den Versand gehen. Das PDF sollte dann circa Mitte Juli bei Drivethru und im hauseigenen Shop auch separat erhältlich sein. Üblicherweise erscheinen die elektronischen Versionen immer einen Monat nach der Buchveröffentlichung.

Zu den Icons:
Ich finde nach wie vor, dass die Icons eine clevere und einfache Mechanik bieten, um die Spieler und den Spielleiter zu unterstützen. Ich würde 13th Age nie ohne leiten wollen, weil ich als Spielleiter durch die Relationships so viele Kniffe und Möglichkeiten habe. Durch das archetypische Design der Icons finde ich es auch recht einfach, sie für ein anderes Setting zu adaptieren. Oft genügt dafür ein einfaches „Reskinning“. Allerdings halte ich mich auch nicht sklavisch an die Würfelergebnisse. Bei mir ist eine 5 oder 6 eine Möglichkeit, kein Muss. Und ich verwende die Relationships auch eher weniger dazu, das Icon-Machtgefüge in jeder Session neu zu strukturieren.

NordCon:
Sind denn ein paar Ager vor Ort, mit denen man sich zum Plausch im Scorpions Inn auf ein Met treffen kann?

Lasercleric:

--- Zitat von: Kazekami am 13.05.2014 | 18:09 ---Zu den Icons:
Ich finde nach wie vor, dass die Icons eine clevere und einfache Mechanik bieten, um die Spieler und den Spielleiter zu unterstützen. Ich würde 13th Age nie ohne leiten wollen, weil ich als Spielleiter durch die Relationships so viele Kniffe und Möglichkeiten habe. Durch das archetypische Design der Icons finde ich es auch recht einfach, sie für ein anderes Setting zu adaptieren. Oft genügt dafür ein einfaches „Reskinning“. Allerdings halte ich mich auch nicht sklavisch an die Würfelergebnisse. Bei mir ist eine 5 oder 6 eine Möglichkeit, kein Muss. Und ich verwende die Relationships auch eher weniger dazu, das Icon-Machtgefüge in jeder Session neu zu strukturieren.

--- Ende Zitat ---

Sehe ich grundsätzlich auch so. Ich habe allerdings Spieler, die es nervt, auf diesem Wege Einfluss über die Handlung zu bekommen und keine Lust haben, sich auf diesem Wege mit einem Icon zu verbinden (im Guten wie im Schlechten). Vorschläge, was man mit solchen einzelnen Spielern machen könnte? Zufällig zuweisen?

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