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[13th Age] Small Talk

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Kazekami:

--- Zitat von: Vigilluminatus am 28.05.2014 | 12:43 ---Sie überlegt grade, den dauerhaften Companion vom Ranger zu nehmen, der halt zwei Talente kostet, und dann noch Wild Healer. Ich seh nicht, was dagegen spricht, auch wenn's die Vielseitigkeit des 13A-Druiden einschränkt. Im Gegenzug überleg ich grade, ob das Ranger-Talent Animal Companion nicht ein bisschen teuer ist mit zwei Talenten (vor allem im Vergleich mit den sehr schlagkräftigen Doppelattacken und Crit-Boostern) - ich glaube, es würde wenig dagegen sprechen, wenn der Ranger einen Animal Companion Spell des Druiden pro Tag kriegen würde.

--- Ende Zitat ---

Ich würde dem Druiden das Ranger-Talent für einen Punkt verkaufen (ohne Companion Spells). Der Druide definiert sich einfach zu stark über seine Talente. Mit nur einem „echten“ Druiden-Talent ist er vielleicht zu unflexibel. Den Druid Animal Companion müsste man dann ersatzlos streichen. Die Idee, dem Ranger Companion einen Spell aufzudrücken, finde ich gut. Heinsoo sagt selbst: „The ranger’s Animal Companion eats up two talents. (That may not have been the best approach. Someday we expect to do better by the ranger.)“ Da ändert sich also auch noch etwas.

In meinen Runden habe ich den Ranger auch etwas dicker gemacht. Bei mir hat er Double Melee Attack plus Two-Weapon Mastery oder Double Ranged Attack plus Archery als Class Feature sowie drei Talentpunkte. Paladin und Barbar habe ich ähnlich angepasst. Auch starten meine Spieler mit einem festgelegten Attribut-Array – ähnlich der 4th Edition –, das zwei Punkte höher ist (30 statt 28).


--- Zitat von: Vigilluminatus am 28.05.2014 | 12:43 ---Auf Multiklassen bin ich auch gespannt - es gibt ja keinen offiziellen Swordmage (immerhin halt die Dilettante-Fanklasse), also mal schauen, ob man damit einen vernünftigen mit offiziellem Material zusammenstückeln kann. In 4e war Multiclassing ja... bemüht.
--- Ende Zitat ---

In gewisser Weise gibt es den schon: Sorcerer mit Talent Spell Fist und Feat Heritage of the Sword, wenn man Langschwert statt Kurzschwert benutzen möchte. Ich finde, mit den Grundklassen ist schon indirekt so vieles möglich, das durch Reskinning einfach in einem ganz neuen Licht leuchtet.

Achamanian:

--- Zitat von: Lasercleric am 28.05.2014 | 14:18 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)cheap shot: ...welches gerade ein massiges Character-Options-Splat-Book rausgebracht hat.  8)
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(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Das ist aber kein Splat-Book in diesem Sinne; es bleibt bei drei Charakterklassen (Glaive, Nano, Jack), es gibt halt nur mehr Descriptors/Foci. Das ist schon was anderes als Charakterklassenoverkill ...

Lasercleric:

--- Zitat von: Rumspielstilziel am 28.05.2014 | 14:29 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Das ist aber kein Splat-Book in diesem Sinne; es bleibt bei drei Charakterklassen (Glaive, Nano, Jack), es gibt halt nur mehr Descriptors/Foci. Das ist schon was anderes als Charakterklassenoverkill ...
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(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Da machst Du es Dir meine ich etwas einfach: Deskriptoren und Foki nimmst Du doch auch über die gesamte Karriere mit, wie eben Deine Klasse oder Rasse in einem anderen d20-Spiel. Sie gewähren Dir mit Erfahrungsfortschritt neue Vorteile (ja, ich weiß, eins von den beiden nicht). Und für die drei "Charakterklassen" gibt es ja auch einige neue Optionen.

Kazekami:

--- Zitat von: Kriegsklinge am 28.05.2014 | 14:13 ---Ach je, ich spüre schon wieder die leichte Langeweile, die mich angesichts dieser Facette von D&D-Likes ankommt ;). Klassenoptionen und so ... meh.

--- Ende Zitat ---

Das schöne an 13th Age ist ja, dass die Klassen alle so unterschiedlich funktionieren und die Unterhaltung über die Verbindung verschiedener Merkmale weniger dem Powerplay dient, sondern eher der freiförmigen Charaktergestaltung. Gerade die neuen Klassen aus 13 True Ways bringen so abgefahrene neue Mechaniken mit, die sie einfach unterhaltsam machen.

@Rumpel
Charakterklassenoverkill kann man vielleicht Pathfinder oder D&D4 vorwerfen, 13 True Ways reicht aber nur die fehlenden Klassen nach, bzw. erweitert das Repertoire um abgefahrene neue Facetten. Jede Klasse hat einfach so coole Sahnehäubchen zu bieten, statt nur einer Neuverteilung bereits vorhandener Fähigkeiten.

Die Klassen in Numenera und 13th Age würde ich nicht grundsätzlich in denselben Topf werfen. Numenera hat zwar nur drei Grundklassen, dafür sind die Optionen und Verknüpfungen innerhalb komplexer. Wohl aber würde ich 13 True Ways (zumindest den Klassenteil) und die Character Options vergleichen, denn sie laufen beide unter dem Motto: „Hey, wir haben noch so viele Ideen, die nicht mehr in das Grundregelwerk passen. Wir brauchen dafür ein Zusatzbuch“. Ich gehe auch nicht davon aus, dass es von offizieller Seite regelmäßig neue Charakteroptionen geben wird – weder bei Numenera, noch bei 13th Age. Denn – und das macht die beiden doch wieder zu Topfnachbarn: Beide Spiele bedienen mit vielen Mechaniken das Geschichtenerzählen, statt Püppchenschubsen auf Quadratlaken.

Achamanian:

--- Zitat von: Lasercleric am 28.05.2014 | 15:01 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Da machst Du es Dir meine ich etwas einfach: Deskriptoren und Foki nimmst Du doch auch über die gesamte Karriere mit, wie eben Deine Klasse oder Rasse in einem anderen d20-Spiel. Sie gewähren Dir mit Erfahrungsfortschritt neue Vorteile (ja, ich weiß, eins von den beiden nicht). Und für die drei "Charakterklassen" gibt es ja auch einige neue Optionen.
--- Ende Zitat ---

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ja, aber es ist halt nicht 96 Seiten "Alles über Psi-Meister", sondern 96 Seiten "alles, was wir noch an SC-Optionen anzubieten haben", samt zusätzlicher Fähigkeiten für alle Klassen und High-Level Optionen. Das ist jetzt nicht gerade das, was man unter endlosen Folgen von Splatbooks versteht, wie man das von D&D und WoD kennt.

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