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X-Com: Enemy Unknown (Neuauflage)

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Edorian:

--- Zitat --- Aftermath und seine Nachfolger waren nie auf dem Schirm - das Vorbild der Entwickler war das originale X-COM von 1994. Das ist mir auch lieber - ich hab aus der Reihe nur Aftermath gespielt, aber ich fand es nur mittelmässig. Schon spaßig, aber nichts was ich ein zweites mal durchspielen würde.

Der Reduzierung der Optionen ist auch nicht unbedingt etwas schlechtes. Ja, du kannst deinen Soldaten nur einen Ausrüstungsgegenstand geben, aber macht es das einfacher? Das Entscheidende ist, denke ich, das die Auswahl nicht trivial ist, das es keine "optimale" Option gibt - und nicht wieviele Ausrüstungsslots man zur Verfügung hat.
--- Ende Zitat ---
Dass man  sich am Erstling orientiert hat, ist mir klar, wurde ja auch oft genug betont. Allerdings ist die Bandbreite der Möglichkeiten auch im Vergleich zur Vorlage recht klein ausgefallen. Und die Hoffnung war wohl nicht nur bei mir, dass man es nicht zu sehr vereinfacht.
Ausrüstung ist schnell trivial:
- Medkits bekommen Unterstützer, die dann drei Anwendungen haben statt nur einer sowie potenziell bessere Heilung.
- Scopes nimmt man eigentlich nur zu Anfang mit und auch dann nur, wenn man Granaten nicht einsetzt.
- Granaten... Eine pro Soldat und Einsatz? Tja, Flächenwirkung ist schon gut und mit die einzige Möglichkeit für "indirektes" Feuer.
- Pulsbögen sind elend wichtig und zumindest in meinen Augen die klaren Gewinner. Betäuben ist zwar riskant ABER! Man kann Gefangene verhören, was unabdingbar für ein erfolgreiches Spiel ist, und man bekommt die Ausrüstung intakt "gerettet". Was dazu führt, dass ich schneller aufrüsten kann (Munition kann mir ja heuer egal sein). -> Ja, es gibt auch hier optimale Sets und es ist nicht besonders schwer, diese zu erkennen. Und dank der kleinen Auswahl wird es nur noch leichter. Wenn ich nicht groß wählen kann, habe ich umso eher einen No-Brainer.

Generell ist das, so scheint es, der größte Kritikpunkt. Denn auch im Gefecht hat man nur eine sehr überschaubare Liste an der Hand.
 
Okay, da gehen die Geschmäcker erwartungsgemäß auseinander. Mal schauen, wieviel Spielzeit das Ganze bietet, bei ~10 Stunden wäre das schon ziemlich überraschend.

Bluerps:
Ich denk, so einfach ist es nicht. Aber ist ja jetzt auch nicht so wichtig.

@Spielzeit: Ich denke ja, das hängt stark vom Schwierigkeitsgrad ab. Wenn man halbwegs gut mit Taktikspielen spielen ist, würd ichs auf jeden Fall auf "Classic" spielen.


Bluerps

Uebelator:
Also ich bin alles andere als ein großer Stratege und für mich ist das Spiel auf jeden Fall auch ohne "classic" knackig genug.
Sogar so knackig, dass ich stellenweise schon frustriert von vorn angefangen habe, weil ich das Gefühl habe, ich hätte mich "verforscht".

Kann das sein? Ich fänds echt ein bissl bekloppt, wenns im Grunde genau einen "richtigen" Weg gibt, um die richtige Ausrüstung zur richtigen Zeit zu erforschen. Dann könnte man sich das freie Auswählen der nächsten Forschungsprojekte auch sparen.

Hab jetzt zum zweiten Mal neu angefangen und wundere mich über den recht sprunghaft ansteigenden Schwierigkeitsgrad der Missionen. Erst spaziere ich meist ohne Kratzer durch die Alien-Horden, nur um eine Mission später absolut kein Land mehr zu sehen gegen neue Gegnertypen (bei denen ich je nach erforschtem Gebiet entweder kaum Schade mache und/oder selber nach einem einzigen Treffer sterbe), die in einer überwältigenden Übermacht auftreten.

Vielleicht hab ich das Spiel einfach noch nicht richtig durchschaut, aber bislang frustriert es mich ziemlich.

Oder ist es am Ende sogar "normal", dass der ganze Trupp mal ausgelöscht wird? Hab da bislang immer neu geladen. Aber vielleicht sind die Soldaten ja gar nicht so wichtig?

Chiungalla:

--- Zitat von: Uebelator am 23.10.2012 | 11:13 ---...weil ich das Gefühl habe, ich hätte mich "verforscht".

Kann das sein? Ich fänds echt ein bissl bekloppt, wenns im Grunde genau einen "richtigen" Weg gibt, um die richtige Ausrüstung zur richtigen Zeit zu erforschen.
--- Ende Zitat ---

Bei den Vorgängern gab es auf jeden Fall mehrere richtige Wege, aber auch die Option sich zu "verforschen".

Timo:
Naja, es gibt schon einen optimalen Forschungsweg, bzw. einen Weg der kürzesten Forschungszeit, aber eigentlich ist man recht frei was die Reihenfolge der Erforschungen betrifft, wenns super läuft hat man gegen Ende sowieso alles erforscht.

Tip:
möglichst schnell von den normalen Schusswaffen weggehen, am leichtesten ist es Laser zu erforschen, wenn man mehr auf Risiko steht gleich Plasma und dann per Betäubungswaffe den Gegnern die Waffen klauen.

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