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World of Warcraft verlor 1 Million Spieler in 3 Monaten

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Selganor [n/a]:
GW2 ist noch nicht draussen (Release Date ist 28.8.), aber was ich in den Betatests und Stress Tests sehen konnte ist die Welt schon recht gross und da IMMER irgendwas los ist dauert es schon eine gute Weile bis man da durch ist (und selbst dann kann man ja mit einem neuen Charakter eine neue Personal Story durchspielen).

Vollvertonte Quests kann GW2 nicht liefern, dazu gibt's zu viele "Quests". Man wird aber immer mal wieder (vertont) von NPCs angesprochen die irgendwelche Probleme haben und die Hintergrundgespraeche in grossen Staedten sind derart umfangreich dass mir noch keine zwei gleichen Gespraeche aufgefallen sind (ich hatte in Staedten aber auch was anderes zu tun als laenger an einer Stelle rumzustehen und nur auf den Hintergrund zu achten).

Dafuer sind alle Cut-Scenes der Personal Story vollvertont mit (zumindest was man in der Beta sehen konnte - da war aber noch ein "work in progress" Hinweis dran) groesser animierten Figuren dass man auch irgendwelche Gesten und Mimik besser sehen konnte.
(Wobei man bei den Cut-Scenes bisher keine Auswahlmoeglichkeiten hatte, saemtliche Entscheidungen laufen im aktiven Spiel)

Wenn dir "Miniatures" (nicht nur Tiere sondern auch NPCs/Monster/...) als Haustiere langen... Oder meintest du sowas wie den Tiergefaehrten des Ranger? (Den hat die Klasse natuerlich auch dabei)

8t88:
1 Millionen Sieler verloren.
Wie viel haben Sie noch? Keine Ahnung, ich schätze mal 5 Millionen
Das Sind 75.000.000 Euro Pro Monat...
Ich glaub die können sich das bisschen Maintenance noch leisten!

McCoy:
Es sind glaub ich eher so 8-9 Millionen, also Zahlen wo andere Firmen das große Sabbern kriegen würden, wenn sie die vorweisen könnten.
Ich denke wenn MoP rauskommt wird es noch mal leicht anziehen und wenn sich da die große Ernüchterung einschleicht, wird es nach und nach weniger werden. Aber ich denke das es noch einige Jahre dauern wird, eh sich die Kuh nicht mehr zu melken lohnt.

Lord Verminaard:
Es ist nicht das Ende, aber der Anfang vom Ende.

Eine Weile konnten die Devs bei WoW einfach nichts falsch machen. Im Moment können sie irgendwie nichts richtig machen. Sie liefern immer noch eine hohe Qualität und Menge. Aber konzeptionell stimmt es nicht mehr. Und sie haben für Pandaria einfach wieder zu lange gebraucht. Zwei Jahre Abstand zwischen den Erweiterungen ist zu lang. Zumal jetzt auch eine sehr lange Durststrecke ohne neuen Endgame-Content war.

Ich persönlich sehe ja den größten Fehler darin, dass sie durch Dungeonfinder und Raidfinder das soziale Leben auf den Realms zerstört haben. Kein Mensch braucht mehr eine Freundesliste. Das Gilden-Erfahrungssystem war auch ein Schuss in den Ofen, jetzt gibt es halt Gilden, wo zwar 70 Leute online sind, aber keiner kommuniziert oder irgendwas zusammen unternimmt, egal, Hauptsache die Gilde sammelt schnell Erfahrung und die Mitglieder kriegen die Perks. Jeder Versuch, einem unerwünschten Trend gegenzusteuern, geht in die Hose. Das Spiel hat einfach seine Halbwertzeit überschritten.

Trotzdem wird es noch lange, lange weiter existieren und von Blizzard auf Sparflamme am Köcheln gehalten werden. Zumal, wie andere bereits angesprochen haben, die Konkurrenz es halt auch nicht so richtig gebacken kriegt.

hexe:
Das Abo-Model für MMOs wird sich auf jeden Fall im Laufe der Zeit verabschieden. Dafür gibt es den ganz einfachen Grund: kaum einer bezahlt für zwei Spiele ein Abo. Da aber fast alle WoW spielen und bezahlen, müssen andere Spiele, wenn sie auch Erfolg haben wollen zu F2P wechseln. Davon hat der Endkunde halten was er will, aber von irgendwas muss der Spiele-Programmierer seine Kinder ernähren. So lange Dir das Spiel auch nicht dauernd unter die Nase reibt: DU MUSST HIER GELD AUSGEBEN JETZT!!!!!1 macht F2P auch Spaß und dann kauft sich hin und wieder vielleicht doch einen tollen Hut. Sicher man muss halt darauf achten, wo man sein Geld ausgibt, aber das muss man im wirklichen Leben auch.

Zu Guild Wars I & II.
Ich spiele seit über 7 Jahren immer noch GW1, weil ich das Gameplay wundervoll finde. Durch die völlig freie Fertigkeitswahl findet man auch immer wieder etwas neues. Durch das niedrige Level Cap gibt es auch fast nur End-Content, so dass man vor allem immer wieder abwechseln kann, wenn man von einem Gebiet genug gesehen hat. Ich kenne auch nur sehr wenige Leute, die wirklich alle Questen durchgespielt haben. Nein, die sind nicht vertont, das Spiel ist über 7 Jahre alt, aber sieht wunderschön aus.
GW2 hat ein anderes Gameplay und mehr normale MMO-Elemente, weshalb es mir nicht ganz so gut gefällt - wie Home-Server und andere Unannehmlichkeiten *kotz*. Aber im Ingame-Shop für den man auch echtes Geld ausgeben kann, gibt es nichts zu kaufen was play2win bedeutet. Hauptsächlich gibt es hübsche Sachen zum Anziehen in der Stadt (ohne Werte). Man kann zwar auch Erfahrungspunkte-Boosts kaufen (so was verkauft sich nun mal am besten), aber dein Level wird eh das Gebiet angepasst, in welchem Du gerade herumläufst, so dass Deine Stufe nicht so sonderlich wichtig ist. Im PvP werden alle Charaktere auf Max-Level gesetzt. Meist ist ein echter Max-Level wahrscheinlich besser, weil der Spieler den Charakter einfach länger gespielt hat und sich besser damit auskennt.


@Lord Verminaard
Die wenigsten Leute wollen auch mit anderen Zusammenspielen oder gar Kommunikation betreiben. Sie wollen ein Singleplayer-RPG mit einem Multiplayerpart, damit sie zeigen können wie toll ihr Legendary-Super-Equip ist... in diese Richtung geht auch GW2 - Du musst nicht mit anderen reden und sie reden auch nicht mit Dir.

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