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Transhuman Swashbuckling....

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Waldviech:
Letzteres definitiv! Allerdings würde ich den interstellaren Verkehr durchaus "einschränken" wollen - also kein wirklich galaktischer Maßstab und auch kein richtiges FTL. Die "Eisenbahn" könnte eine Art stationäres "Laser-Antriebssystem" sein, dass speziell gebaute Schiffe auf 99% der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Nach Alpha Centauri braucht ein Schiff dann tatsächlich 4 Jahre, wovon die Besatzung dank Zeitdilitation allerdings nicht so viel mitbekommt. (Was auch dafür sorgt, dass nichts von der Erde gebautes weiter als sagen wir mal 9000 Lichtjahre weit weg sein kann).
Das Ergebnis wäre praktisch das selbe. Man weiß dann z.b. das Menschheitsnachfahren im Gliese-System ein riesiges Imperium aufgebaut haben, das das Solsystem an Pracht, Wissenschaft und Kusntfertigkeit weit übertrifft, ist aber weiter entfernt davon als Deutschland um 1400 von China. Einige der Superintelligenzen in anderen Sonnensystemen sind natürlich irdischen Ursprungs, einige aber tatsächlich auch außerirdisch - wobei beide Arten gleichermaßen weit weg sind.
Interstellare Raumfahrer sind in so einem Setting natürlich nochmal eine ganz andere "Brut" als in anderer Space-Opera. Sie sind dank der ständigen Zeitverschiebungen alt, ohne tatsächlich alt zu sein und haben praktisch nur untereinander einen engen Zusammenhalt, denn wenn sie das nächste Mal in ihren Heimathafen zurückkehren, wird dort ohnehin alles anders sein, weil enorm viel zeit vergangen ist. Daher lohnen sich enge persönliche Kontakte zu Nichtraumfahrern nicht (außer zu wenigen Unsterblichen vielleicht). Man beschränkt sich aufs Geschäftliche.

blut_und_glas:

--- Zitat von: Waldviech am 11.08.2012 | 11:02 ---Dune ist ja letztlich auch transhumanistisch

--- Ende Zitat ---

Danke, genau darauf wollte ich hinaus.

Ich finde es hier in diesem Zusammenhang dann um ehrlich zu sein einfacher auf das "Transhumanismus"-Label zu verzichten (ohne am Setting etwas zu ändern). Das ist vermutlich nur (Spitz)befindlichkeit von meiner Seite, aber ich finde das als Genrebezeichnung, so wie du das eigentliche Setting skizzierst, wenig treffend - das kommt mir so vor, als würde jemand Star Wars als Cyberpunk bezeichnen, weil Implantate vorkommen...

Soll das Setting eigentlich auf einem Entwicklungsplateau angekommen sein, oder läuft die Entwicklung weiter?

Wenn letzteres, hebt sich dann nur die Spitze der Gesellschaft immer weiter von der Basis ab, die ihrerseits "künstlich" technologisch arretiert wird?

Hebt sich alles weiter in die Höhe? So dass es also (ab irgendwann) gar keine "normalen" Menschen mehr gibt - obwohl der Abstand zu den Wesen an der Spitze gewahrt bleibt?

Oder wächst die gesamte Pyramide? Dann müssten quasi unten "neue" "niedere Wesen" "nachwachsen", wenn die bisherigen aufsteigen.

Das historische Element und die Vorlagen legen für mich erst einmal eine weitgehende Stasis oder wenn überhaupt die erste der angezählten "nicht-statischen" Möglichkeiten nahe. Ist das so gewollt?

mfG
jdw

Waldviech:

--- Zitat ---Ich finde es hier in diesem Zusammenhang dann um ehrlich zu sein einfacher auf das "Transhumanismus"-Label zu verzichten
--- Ende Zitat ---
Würde ich, wenn denn jemals was "Fertiges" dabei herauskommen sollte, wahrscheinlich auch machen. Für den "Arbeitstitel" ist es nur erstmal einfacher, weil dann schon eine bestimmte Vorstellung da ist, worauf es im Bereich der Technologie hinaus soll. Sprich: Anders als bei Fading Suns, wo man mit der Laserpistole auf dem Hottehüh reitet und Bauern für den Besitz von Taschenrechnern verbrannt werden, gibt es hier durchaus virtuelle Netzwerke, Bewusstseinstransfers und hoch entwickelte Robotik. Im Übrigen würde ich tatsächlich von einem Entwicklungsplateau ausgehen. Neue Technologie ist zwar nicht per se "verboten", aber generell hat sich das Entwicklungstempo, zumindest im Sol-System, stark verlangsamt, da die "Verantwortlichen" sich recht selbstzufrieden anderen Dingen widmen als technologischer Weiterentwicklung.

blut_und_glas:
Was soll eigentlich die Interaktion (Konflikte) zwischen den verschiedenen "Blöcken" (Adelskonzernen, Solarkönigen, Raumgilden, ...) antreiben?

Bleibt die Begründung ganz offen/ungeklärt (es geht nur darum, dass das Setting da ist/wie es aussieht, und nicht um das warum)?

Ist das ganze ein Spiel der "Unsterblichen" aus Langeweile, Vergnügungssucht, Wahnsinn, ...?

Geht es tatächlich um Ressourcen (egal ob in Form von Untertanen, Rohstoffen oder anderem)? (Wenn ja, wofür werden die benötigt?)

mfG
jdw

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Waldviech am 11.08.2012 | 11:55 ---- die unterste Schicht stellen Wesenheiten dar, die fast unmodifiziert sind. Auf der Erde und den umgebenden Habitaten sind es normale Menschen, auf Planeten die Mars und Venus genetisch Angepasste oder Roboter "ohne Extras". Praktisch die "Gemeinen". Gemeine haben oft einen "telepathischen" Internetzugang zu diversen AR-Systemen, sind wesentlich gesünder (und erbkrankheitsfrei) als moderne Menschen und schon recht langlebig, können sich aber i.R. keine Unsterblichkeit leisten.
--- Ende Zitat ---
Ich würde hier sogar vorschlagen, so etwas ähnliches wie Bioroids/Replikanten einzuführen: Es wurden extra Menschen zu einer "Dienerrasse" herangezüchtet: Gute körperliche Werte, aber eine extrem niedrige Willenskraft. (Disclaimer: Ja, ich weiß, wären keine echten Bioroids, würden imho aber gut ins Setting passen.)

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