Pen & Paper - Spielsysteme > Fate

Einschüchtern - Meine Probleme

<< < (2/6) > >>

Nocturama:
Ich denke, bei Spielen wie Fate muss man das umgekehrt sehen und vom Ergebnis her interpretieren - wenn eben so supergut gewürfelt wird, dann hat der Bandit eben Angst, egal wie die Umstände sind. Der Adlige hat dann wohl einen Nerv getroffen. Und mit einer kurzen geistigen Stressleiste lässt er sich in der Richtung wohl leicht beeinflussen.
Wenn er zig Aspekte genutzt hat, die mit der Situation zu tun hatten, war das ja Teil seiner Verteidigung innerhalb der Erzählung, nur hat das halt leider nicht gereicht, um die Wirkung der Worte des Adligen abzuschütteln.

In der Regel ist der ja auch nach einer kurzen Rede des Adligen nicht hilflos, sondern bekommt halt seine Konsequenz. Dann kann er ja immer noch versuchen, die Laberbacke mit dem Schwert umzuhauen.

Ansonsten: Gar nicht erst würfeln und den Räuber nicht als NSC, sondern als Szenenaspekt nehmen und den reizen ("Vor den rennt jeder weg!"), dann bekommen die Spieler immerhin noch Fatepunkte dafür.
Finde ich in der Situation allerdings nicht so glücklich.

Naldantis:

--- Zitat von: Sonnenpirat am 22.10.2012 | 20:11 ---Warum hast du das jetzt gemacht? Das wird daraus nicht klar? Er kommt auf freaking 10 shifts und du blockst das einfach? Was war jetzt der Grund dafür?

--- Ende Zitat ---

Naja, kann ich schon nachfühlen - in einem realistischen Setting ist die Szene absurd: der Räuber hat die Situation im Sack, selbst ein akuten Anfall von Panik würde durch die Spießgesellen kompensiert und nicht zu Schwierigkeiten für seine Seite führen.
Und ein blasses 'ich bin ein Baronssohn' würde nur die Antwort "schmeckt den Würmern auch nicht anders" bzw. "fein, dann kriegen wir auch noch Lösegeld" bewirken.

(Hätte er sich glaubwürdig als Dämon verkauft, dessen niedere Schergen gerade verschwendet wurden, hätte ich das als gutes Argument angesehen.)
 

Blechpirat im Urlaub:

--- Zitat von: winterknight am 22.10.2012 | 20:07 ---Der holt tief Luft und läßt eine Triade von Beschimpfungen los. (gut gespielt)
Würfelt 5 (+3 Kunst) und zieht noch einen Aspekt (Sohn des Barons von Sylandor) = 10

--- Ende Zitat ---

Ich muss sagen, dass ich es immer noch nicht so recht verstehe. Wenn er Kunst würfelt, wieso sollte das in der Situation helfen? Und: Sohn des Baron ist ein wohl eigentlich passender Aspekt - aber nur dann, wenn der Baron in einer Lage ist, dem Räuber zu drohen. Steht fest, dass der Räuber vor dem Baron keine Angst haben muss, dann würde ich das verwenden des Aspektes schon nicht zulassen.

Mir scheint, dass du dem Spieler wenig strenge Regeln vorgegeben hast, als es darum ging, seinen Wurf zu boosten - und dann inkonsequent warst, als es um das Ergebnis ging.

Ansonsten: Wenn der Räuber Angst vor dem Baron hat, dann erscheint es mir auch denkbar, dass er eingeschüchtert werden kann. Dann müsstest du das Ergebnis (die Konsequenz) auch zulassen. Aber der Spieler muss die Konsequenz noch REIZEN, damit der Räuber auch nach der Konsequenz handelt.

Praion:
Er kann Kunst aufgrund des Stunts würfeln. Kann sein, das der Stunt trotzdem nicht wirklich passend ist. Kann mich nicht mehr 100% dran erinnern.

Eulenspiegel:
Eine andere Sache ist der Aspekt: "Ich bin der Sohn des Barons".
Ihr habt das jetzt so gehandhabt, dass dieser Aspekt ein Vorteil für den SC ist. Ich hätte diesen Aspekt eher als Nachteil für den SC bzw. Vorteil für den Banditen gesehen:
1) Wenn ich den Sohn des Barons angreife und mich dann ergebe, wird mich sein Vater hängen.
2) Wenn ich den Sohn des Barons dagegen gefangen nehme, gibt es ein hübsches Lösegeld.

Zwei Gründe für den Banditen, sich nicht zu ergeben, sondern jetzt erst recht weiterzukämpfen. Daher hätte ich als Schurke den Aspekt des Baronssohn getriggert und ihn zu meinem Vorteil genutzt.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln