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Regeln für Taktische Bewegung - wie gestalten?
ArneBab:
--- Zitat von: blut_und_glas am 25.10.2012 | 23:49 ---Kernwerte von Charakteren sind ihre Bewegungsweite (wie weit sie ziehen können), ihre Manövrierfähigkeit (wie gut sie manche Hindernisse umgehen/sich durch sie hindurch bewegen können - damit auch was für Bewegungen ihnen überhaupt erlaubt sind), ihre Kraft (wie gut sie sich gegen Widerstand bewegen können/Hindernisse umpflügen können), und die klassische Initiative. Die Werte können durch die Ausrüstung des Charakters (und andere Effekte) beeinflußt werden.
Angriffe sind Teil der Bewegung.
Um anzugreifen bewegt sich ein Charakter in den Feind hinein.
Verteidigung ist Teil der Bewegung.
Um einem Angriff zu entgehen bewegt sich ein Charakter aus der Angriffslinie heraus.
Wenn keine Ausweichbewegung/Zurückweichen erfolgt, dann ist der Angriff erfolgreich.
--- Ende Zitat ---
Sehr coole Idee! (und definitiv on-topic, finde ich)
Eine spannende Umkehr des üblichen Systems.
xergazz:
--- Zitat von: Arldwulf am 26.10.2012 | 09:35 ---Mhh, warum genau? Schliesslich reduzierst du damit ja nur deine Möglichkeiten. Ich kann da nur für mich sprechen, für mich werden Entscheidungen interessanter wenn man sie kombinieren und mehrere davon treffen kann.
Vor allem reduziert dies die Chance das es eine offensichtlich bessere Wahl gibt die dann stupide immer wieder gewählt wird.
--- Ende Zitat ---
Zunächst einmal ist es mMn schlechtes Design, wenn es immer eine offensichtlich beste Option gibt. Vor allem wenn es jedes mal die gleiche ist. Dann zu deiner Frage: Ich kann nur für mich sprechen aber ich denke eine Entscheidung wird interessanter dadurch, dass die Wahl schwierig war. Das kann man einerseits durch viele möglichst gleichwertige Möglichkeiten erreichen, andererseit dadurch, dass man den Spieler in seiner Auswahl begrenzt. Nimm ein aktuelles PC-Rollenspiel. Da gibt es oft sehr viele Fertigkeiten aber nur eine begrenzte Anzahl Skillslots.
Kombinieren kann ich meine Entscheidungen immernoch. Nur weil ich eine Handlung pro Runde habe, heißt das ja nicht, dass sie nicht mehr zusammenhängen.
Arldwulf:
--- Zitat von: xergazz am 26.10.2012 | 16:30 ---aber ich denke eine Entscheidung wird interessanter dadurch, dass die Wahl schwierig war. Das kann man einerseits durch viele möglichst gleichwertige Möglichkeiten erreichen, andererseit dadurch, dass man den Spieler in seiner Auswahl begrenzt
--- Ende Zitat ---
Letzteres verstehe ich eben nicht. Wie genau wird die Entscheidung schwieriger wenn ich weniger zu entscheiden habe? Es handelt sich schließlich immer noch um prinzipiell die gleichen Entscheidungen. Nur das ich in gleicher Zeit weniger davon treffe.
--- Zitat von: xergazz am 26.10.2012 | 16:30 ---Kombinieren kann ich meine Entscheidungen immernoch. Nur weil ich eine Handlung pro Runde habe, heißt das ja nicht, dass sie nicht mehr zusammenhängen.
--- Ende Zitat ---
Letztlich heißt es genau dies. Denn anschließend wird der Gegner "dran" sein. Er unterbricht deine Aktionen mit seinen. Der Zusammenhang existiert dann nur noch darin dass deine nächste Aktion eben deiner jetzigen nachfolgt. Dies ist bei mehreren Aktionen je Runde anders.
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Arldwulf am 26.10.2012 | 16:36 ---Letzteres verstehe ich eben nicht. Wie genau wird die Entscheidung schwieriger wenn ich weniger zu entscheiden habe? Es handelt sich schließlich immer noch um prinzipiell die gleichen Entscheidungen. Nur das ich in gleicher Zeit weniger davon treffe.
--- Ende Zitat ---
Wenn du die Entscheidung "Haue ich oder bewege ich mich?" treffen musst, dann fällt die Entscheidung sehr einfach. Fast immer lautet die Entscheidung: "Ich haue."
Die einzig relevante Entscheidung ist: "Wie haue ich?"
Wenn du jedoch hauen und bewegen kannst, bleibt immer die Entscheidung: "Wie haue ich?" und vor allem "Wo bewege ich mich hin?"
Du hast also immer zwei Entscheidungen.
xergazz:
--- Zitat von: Arldwulf am 26.10.2012 | 16:36 ---Letzteres verstehe ich eben nicht. Wie genau wird die Entscheidung schwieriger wenn ich weniger zu entscheiden habe? Es handelt sich schließlich immer noch um prinzipiell die gleichen Entscheidungen. Nur das ich in gleicher Zeit weniger davon treffe.
--- Ende Zitat ---
Ich glaub jetzt werfen wir etwas durcheinander. Nochmal deutlicher: Wähle aus X Elementen insgesamt Y aus. Die Wahl wird umso schwerer je größer X und je kleiner Y ist.
Sagen wir du gehst Sushi essen
a) es gibt 5 verschiedene Sushi und du hast das Geld um dir 4 davon zu kaufen
b) es gibt 1000 verschiedene Sushi und du hast nur Geld für 2 Makis
Die Entscheidung wird dir bei B schwerer fallen.
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