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Star Wars EpVII Spoilerparty

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Callisto:
Disney Princess Leia - the Musical

Yerho:

--- Zitat von: Eulenspiegel am  5.11.2012 | 21:58 ---@Fantomas
Sorry, dass die Horde Ewoks Guerilla-Taktiken einsetzt, macht das ganze nicht einen Deut plausibler.
--- Ende Zitat ---

Stimmt. Weil es ja bekanntlich kein einziges historisches Beispiel dafür gibt, wie Guerillas/Partisanen/Was-auch-immer in einer ihnen vertrauten Umgebung technologisch und zahlenmäßig überlegene Gegner deklassiert haben ... ::)


--- Zitat ---Und die Sturmtruppen auf dem Mond sind genau so dumm wie die Roger-Roger-Droiden.
--- Ende Zitat ---

Aber sie sahen nicht aus wie Kinderspielzeug. Und sie faselten nicht mit Kinderstimmen ("Roger, roger!") Und machten keine Cartoon-Geräusche, wenn sie umkippten. Und, und, und ...


--- Zitat ---Dass man die Droiden zentral ausschalten kann, finde ich persönlich sogar wesentlich plausibler, als dass Ewoks mit Baumstämmen "Panzer" zerlegen. (Eigentlich sollte so ein AT-AT Walker wesentlich robuster als ein heutiger Panzer sein.)
--- Ende Zitat ---

1.) Es geht nicht darum, dass man Droiden nicht durch Zerstörung einer zentralen Steuerung ausschalten könnte (Obwohl ich da für Irrsinn halte, denn eine Kampfeinheit sollte zumindest rudimentär autark funktionieren, selbst wenn meinetwegen überlegene Taktiken und Strategien zentral gelenkt werden.), sondern darum, dass das von einen nervigen Balg bewerkstelligt wird, welches einen Kampfjäger fliegt, bei dem es eigentlich noch nicht alle Kontrollen erreichen, geschweige denn dass es damit vertraut sein dürfte - Intuition durch die Macht hin oder her.

2.) Heutige Kampfpanzer fahren auf Raupenketten; deshalb ist ein hohes Gewicht möglich und man sie mit Mehrkomponenten-Panzerung vollpacken. Aber wenn ein 3-Tonnen-Baumstamm mit ordentlich Pendel-Schwung gegen einen 60-Tonnen-Kamppanzer prallt, würde ich trotzdem für nichts garantieren. Und wir reden hier nicht von AT-AT, sondern von AT-ST, also von "kleinen" Scoutläufer, die bipedal unterwegs sind. Da ist die Panzerung bestenfalls mit einem leichten Schützenpanzer oder Mannschaftstransporter (geschützt gegen Splitterflug und die meisten Handfeuerwaffen) vergleichbar. Und was mit dem passiert, wenn ihn ein Baumstamm trifft ... Nun ja, sagen wir mal, dass es für die Besatzung nicht gesund und der weiteren Einsetzbarkeit des Vehikels nicht zuträglich wäre.

Nein, Episode I strapaziert die SOB und SOD an allen Ecken und Enden. Episode II und III haben nachgebessert, kommen aber auch nicht ganz ohne kindischen Unfug aus.

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Fantomas am  6.11.2012 | 10:27 ---Stimmt. Weil es ja bekanntlich kein einziges historisches Beispiel dafür gibt, wie Guerillas/Partisanen/Was-auch-immer in einer ihnen vertrauten Umgebung technologisch und zahlenmäßig überlegene Gegner deklassiert haben ... ::)
--- Ende Zitat ---
Natürlich kann man technologisch überlegene Gegner besiegen, wenn man wenigstens halbwegs die Technologiestufe erreicht hat.

Ich würde den Ewoks zutrauen, gegen spanische Konquistadoren mit Musketen zu gewinnen. Ich würde den Ewoks zutrauen, gegen Leute mit Repetiergewehren zu gewinnen.
Auch wenn Leute mit der Technologie des 1. Weltkrieges auftauchen und die Ewoks eine überlegene Taktik haben, könnte ich mir noch halbwegs vorstellen, dass diese gewinnen.

Wenn die Ewoks jetzt jedoch gegen Panzer aus dem 2. Weltkrieg kämpfen, ist der Technologievorsrpung zu groß. Wenn die Ewoks gegen heutige US-Einheiten kämpfen, dann ist der Vorsprung nochmal eine Nummer größer. Und wenn die Ewoks gegen das galaktische Imperium kämpfen, dann ist ein Sieg einfach nur lächerlich.

Schau dir doch mal an, in welchen Kriegen technologisch Unterlegene gesiegt haben: In all diesen Kriegen war der technologische Rückstand nur relativ gering. (Spanien vs. Frankreich, Nord-Vietnam vs. USA) sobald der Vorsprung aber zu groß wird (Azteken vs. Spanier), gewinnt die technologisch überlegene Macht.

Und während die Ewoks technisch ungefähr so weit wie die Azteken sind, ist das galaktische Imperium den Spaniern haushoch überlegen. Das heißt, der Technologie unterschied "Ewoks <-> Imperium" ist zigmal größer als der Technologieunterschied "Azteken <-> Spanier"


--- Zitat ---Aber sie sahen nicht aus wie Kinderspielzeug. Und sie faselten nicht mit Kinderstimmen ("Roger, roger!") Und machten keine Cartoon-Geräusche, wenn sie umkippten. Und, und, und ...
--- Ende Zitat ---
Also die Droiden sahen imho auch nicht aus wie Kinderspielzeug. Ich fand ihr Design sogar richtig cool. Ihre Stimmen klangen nicht wie Kinderspielzeug und die Cartoon-Geräusche fand ich stylisch.


--- Zitat ---1.) Es geht nicht darum, dass man Droiden nicht durch Zerstörung einer zentralen Steuerung ausschalten könnte (Obwohl ich da für Irrsinn halte, denn eine Kampfeinheit sollte zumindest rudimentär autark funktionieren, selbst wenn meinetwegen überlegene Taktiken und Strategien zentral gelenkt werden.), sondern darum, dass das von einen nervigen Balg bewerkstelligt wird, welches einen Kampfjäger fliegt, bei dem es eigentlich noch nicht alle Kontrollen erreichen, geschweige denn dass es damit vertraut sein dürfte - Intuition durch die Macht hin oder her.
--- Ende Zitat ---
Das ist doch in Episode IV nicht anders:
Luke fliegt zum ersten mal einen X-Wing und ist allen Piloten, die das jahrelang machen, haushoch überlegen.

Von daher unterscheiden sich Daddy und Sohnemann nicht wirklich: Beide sind Profis darin, Bodengleiter zu fliegen. (Anakin nimmt sogar an PodRacer-Rennen teil.) Beide übernehmen zum Ende des Films das erste Mal die Kontrolle eines Raumgleiters. Und beide sind den jahrelangen Piloten überlegen.

Als ich das Ende des ersten Teils gesehen habe, musste ich denken: "Wie der Vater, so der Sohn."
Das einzige, was man George Lucas hier vorwerfen könnte, wäre Einfallslosigkeit. (Machtneuling setzt sich das erste Mal in einen Raumgleiter und gewinnt die Schlacht, indem er an einem neuralgischen Punkt die Waffen abfeuert.)

bzgl. AT-AT und AT-ST
AT-AT sollten eine Weiterentwicklung von heutigen Panzern sein. Für Scout-Aufgaben hat das Imperium die Bikes.

Und man sollte sich denken, dass Kampffahrzeuge, die das Imperium einsetzt, den heutigen Kampffahrzeugen meilenweit überlegen sind. (Klar, outtime hat sich George Lucas für Beine entschieden, weil die cooler aussehen als Kettenfahrzeuge. Ingame sollten die Militärtechniker aber einen anderen Grund haben, auf Ketten zu verzichten.)

Ich denke, im Imperium ist mittlerweile die "Hovercraft" die Standardtechnologie und hat Räder sowie Ketten abgelöst. Und ich könnte mir vorstellen, dass Hover-Technologie auch in AT-AT und AT-ST seine Anwendung findet. Die beiden Läufer haben also ZUSÄTZLICH Beine, um den Hover-Antrieb zu unterstützen und damit das Fahrzeug auch bei einem Energieuasfall nicht runterstürzt.

Oder hast du irgendeine vernünftige Erklärung, wieso das Imperium auf Kettenfahrzeuge (mit Hover-Unterstützung) verzichtet?

Bluerps:
Ihr diskutiert jetzt hier nicht ernsthaft über technologischen Realismus in Star Wars, oder? Ein Setting in dem Städte einen ganzen Planeten überziehen, in dem eine mondgroße Raumstation durch einen einzelnen Torpedo zerstört werden kann, in dem blitzeschleudernde Zauberer in fliegenden Städten gegen Ritter mit magischen Schwertern kämpfen, in dem ein Raumschiff super schnell ist, wenn es den Kessel Run in unter 12 Parsec schafft* .


Bluerps
* (jaja, ich weiß, wenn man unbedingt will findet man auch eine Erklärung dafür)

Skele-Surtur:

--- Zitat von: Bluerps am  6.11.2012 | 17:34 ---Ihr diskutiert jetzt hier nicht ernsthaft über technologischen Realismus in Star Wars, oder? Ein Setting in dem Städte einen ganzen Planeten überziehen, in dem eine mondgroße Raumstation durch einen einzelnen Torpedo zerstört werden kann, in dem blitzeschleudernde Zauberer in fliegenden Städten gegen Ritter mit magischen Schwertern kämpfen, in dem ein Raumschiff super schnell ist, wenn es den Kessel Run in unter 12 Parsec schafft* .

--- Ende Zitat ---
Danke.

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