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[Taktischer Kampf] Qualitätskriterien eines taktischen Kampfsystems

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rettet den wald:

--- Zitat von: Gummibär am  1.11.2012 | 20:41 ---Ist nicht egal. Wenn die Gegner überlegen sind, sollte man alles auf eine Karte setzen, wenn die Gegner unterlegen sind, sollte man möglichst gleichmäßig streuen.
--- Ende Zitat ---

Das mag sein. Ich bin jetzt halt von einer Optimierung auf maximalen Schaden ausgegangen, ohne Berüchsichtigung der Hitpoints des Gegners. Wenn man die ebenfalls miteinbezieht, wirds natürlich wieder komplizierter... Aber nicht signifikant.




--- Zitat von: Gummibär am  1.11.2012 | 20:41 ---Wenn du einfach die ganze Zeit dein „jeder nimmt eine andere Farbe“ durchziehst, dann werd ich als Spielleiter mit 8 Kreuz einfach alle NSCs auf Kreuz setzen und dich trotz deutlich unterlegener Charakterwerte besiegen.
--- Ende Zitat ---

Der einzige Zeitpunkt, zu dem "jeder nimmt eine andere Farbe" eine valide Optimalstrategie (optimiert auf Schaden) ist, ist die erste Runde. Ein Muster "konsequent durchzuziehen" ist in dem von dir beschriebenen System suboptimal.

Gummibär:
Zu 1:
Gilt auch bei gleichen Hitpoints und gleicher Anzahl Charaktere, wenn z.B. die NSCs doppelt soviel Schaden verursachen. In dem Fall ist der Erwartungswert "die SCs verlieren" und man sollte auf große Varianz setzen. Damit liegen die Chancen zu gewinnen zwar immer noch unter 50%, aber höher als bei gleichmäßiger Verteilung.


Zu 2:
Selbst wenn du in deine Strategie mit einberechnest, welche Karten schon weg sind und entsprechend gewichtest, stimmt meine Aussage noch.

rettet den wald:

--- Zitat von: Gummibär am  1.11.2012 | 21:58 ---Gilt auch bei gleichen Hitpoints und gleicher Anzahl Charaktere, wenn z.B. die NSCs doppelt soviel Schaden verursachen. In dem Fall ist der Erwartungswert "die SCs verlieren" und man sollte auf große Varianz setzen. Damit liegen die Chancen zu gewinnen zwar immer noch unter 50%, aber höher als bei gleichmäßiger Verteilung.
--- Ende Zitat ---

Prinzipiell hast du Recht. Kann aber Situationen geben, wo du besser damit aussteigst, einfach deinen Erwartungswert hochzuschrauben, statt mit der Varianz herumzuspielen.



--- Zitat von: Gummibär am  1.11.2012 | 21:58 ---Selbst wenn du in deine Strategie mit einberechnest, welche Karten schon weg sind und entsprechend gewichtest, stimmt meine Aussage noch.

--- Ende Zitat ---

Der SL hat in dem von dir beschriebenen System natürlich den Vorteil, dass er genau weiß wie viele Karten welcher Farbe noch im Stapel sind. Meiner Ansicht nach keine wünschenswerte Eigenschaft... Aber prinzipiell ja, du hast Recht. Ich halte allerdings an meiner Aussage fest, dass die Optimalstrategie aus Sicht der Spieler sehr leicht berechenbar ist. Dass dich der SL trotzdem fertig macht weil er mehr Informationen hat ist davon unabhängig.

Gummibär:
@ rettet den wald

Die Optimalstrategie der Spieler muss aber mit einbeziehen, wie der SL handelt. Wenn der SL in Runde 1 alle NSCs auf Kreuz setzt, dann macht es für die Spieler fast immer in Runde 2 Sinn, mehrheitlich Kreuz zu wählen. (Unter der Vorraussetzung, dass der SL nicht einfach schlecht spielt.)

Klar hat der SL einen Vorteil. Aber man kann diesen Vorteil minimieren.

rettet den wald:

--- Zitat von: Gummibär am  3.11.2012 | 01:34 ---Die Optimalstrategie der Spieler muss aber mit einbeziehen, wie der SL handelt. Wenn der SL in Runde 1 alle NSCs auf Kreuz setzt, dann macht es für die Spieler fast immer in Runde 2 Sinn, mehrheitlich Kreuz zu wählen. (Unter der Vorraussetzung, dass der SL nicht einfach schlecht spielt.)
--- Ende Zitat ---

Nein, eben nicht. Was der SL macht kann immer eine Irreführung sein, daher sind seine Entscheidungen für die Optimierung unbrauchbar.

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