Pen & Paper - Spielsysteme > Fate
Angst vor Compels
Toey:
--- Zitat von: Officer Blechpirat am 6.12.2012 | 15:27 ---FATE ist für Spieler, die kein Problem damit haben, der Cop auf der Bombe zu sein.
--- Ende Zitat ---
Das ist mal wirklich ein passender Vergleich! Ernsthaft, das trifft es wirklich genau. :d
Zu a) Was die anderen schon geschrieben haben. Bzw. und wenn der Spieler den Fatepunkt gleich wieder ausgibt, na und? Fatepunkte müssen fließen.
Zu b) Da hätte ich Chiborg jetzt eher so verstanden, dass er befürchtet die Folgen, die entstehen könnten lange nachhallen. Es geht weniger um den direkten Compel, sondern um die Konsequenzen, die der Spieler/Charakter durch sein Handeln aufgrund des Compels tragen muss. Auch da sag ich: na und? Der Spieler muss sich im Klaren darüber sein, dass das Compellen seiner Aspekte auch auf lange Sicht folgen haben kann. Im Idealfall will er das sogar. Das trägt, wenn's richtig von beiden Seiten gehandhabt wird, zum Storytelling und/oder Charakterspiel bei.
Ergo: keine Angst - deine Spieler sollten in Schwierigkeiten gebracht werden wollen.
Falls du aber das Gefühl hast, dass deine Spieler das anders sehen, solltet ihr vielleicht mal darüber reden . . .
Grubentroll:
--- Zitat von: 1of3 am 6.12.2012 | 15:46 ---Compels sind in gewisser Weise nichts anderes als eine Möglichkeit, Taschenlampenfallenlassen sozial akzeptabel zu machen.
--- Ende Zitat ---
Schöner Satz. ;D
Haukrinn:
Und meiner Meinung nach nicht ganz richtig. Es ist ja der SL der den Compel initiiert, nicht der Spieler. Also wenn dann Taschenlampenfallenlassenwerder. ;)
1of3:
Es gibt doch explizit einen Absatz zum selbst Compellen.
Dragon:
--- Zitat ---Da hätte ich Chiborg jetzt eher so verstanden, dass er befürchtet die Folgen, die entstehen könnten lange nachhallen. Es geht weniger um den direkten Compel, sondern um die Konsequenzen, die der Spieler/Charakter durch sein Handeln aufgrund des Compels tragen muss. Auch da sag ich: na und? Der Spieler muss sich im Klaren darüber sein, dass das Compellen seiner Aspekte auch auf lange Sicht folgen haben kann. Im Idealfall will er das sogar. Das trägt, wenn's richtig von beiden Seiten gehandhabt wird, zum Storytelling und/oder Charakterspiel bei.
--- Ende Zitat ---
Wir haben so einen Fall sogar gerade:
Der Char ist ein Draufgänger und schmeißt sich an jede Frau ran (und sieht natürlich auch entsprechend gut aus und hat Kohle). Bei der Letzten ging der Schuss etwas nach hinten los. Da er mit meinem Char (weiblich) gerade das Ehepaar mimen musste, dass sich in einem Hotel einquartiert und er das flirten an der Rezeption nicht lassen konnte (was mein Char entsprechend hat reagieren lassen), hat der SL beschlossen, dass die Frau hinter der Rezeption eine irre Stalkerin ist, die dermaßen auf sein geflirte anspringt, dass sie ihm später folgt.
Der Reizvorschlag erfolgte hier durch einen Zettel, den der Char später in seiner Tasche fand ("Triff mich da und da...") und dem Spieler war auch klar was passieren würde und nahm das an.
Das er die Frau aber nun an den Hacken hat, könnte sich auch in noch kommenden Szenen auswirken (sie hat seinen Wagen zerkratzt, er will sie verklagen usw.).
Wir haben das jetzt so gelöst, dass - sollte es durch diese Fall wieder nachteile geben - dann gilt das als neues reizen... da seh ich nicht das Problem Dinge auch längerfristig weiter laufen zu lassen.
Würde man als SL ja sonst auch machen, nur in anderen Systemen gäb es nix dafür^^
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