Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Ist Pathfinder 'Das Böse'(tm)?
Infernal Teddy:
--- Zitat von: Gorilla am 29.01.2013 | 04:24 ---Aber stundenlanges langweiliges Würfel und die Verwaltung von zig unterschiedlichen Ressourcen... oh man, boring bullshit at its best.
--- Ende Zitat ---
Das klingt für mich eher als würdest du DSA spielen, nicht Pathfinder.
Luxferre:
Du willst High-Adventure (nicht unbedingt = high magic!), aber PF ist Dir zu kompliziert? Dir ist der W20 nicht wirklich wichtig? Du magst mehr Übersicht und weniger Verwaltung? Differenzierte Charaktere ohne die Übersicht zu verlieren?
Spiel HARP. Das meine ich ernst. Schau mal im Rolemaster-Board. Da steht einiges zu dem System, dem ich mich von PF aus zugekehrt habe. Ich hatte nämlich recht ähnliche Sorgen, wie Du.
Samael:
Wenn du keine Böcke auf Battlemat und taktische Kämpfe hast, ist das nicht die Schuld des Systems, das sie anbietet. Und ja: Vermutlich wäre es gut, das System (bzw. die Gruppe, falls sie die Dinge nich ähnlich sieht) zu wechseln.
K!aus:
--- Zitat von: Gorilla am 29.01.2013 | 04:24 ---Stimmt mir zu.
--- Ende Zitat ---
Da dein Post nach 'Frust-von-der-Seele-schreiben' aussieht, stimme ich dir einfach zu. :)
Bei mir war es am Ende ziemlich die gleiche Situation, die mich von DnD3.5 und Pathfinder und damit auch meiner alten Stammrunde hat abkehren lassen.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich zu meiner Hochzeit von DnD3.5 genau das cool fand - also das Herz von DnD: Ewig am Charakter und an Monstern basteln und dann auf der Battlemap kewl Powerztm raushauen.
Aber die Zeiten ändern sich eben und damit auch die persönlichen Vorlieben und der Spielstil.
Gruß,
-- Klaus.
Arldwulf:
Von dem Anspruch D&D 3.5 besser zu machen zu wollen hatte sich Pathfinder RPG und Paizo eigentlich recht schnell verabschiedet, insofern kommt die Kritik natürlich relativ spät.
Das ganze hat in erster Linie doch den Zweck das noch Bücher zu erwerben sind welche 3.5 ähneln und eine Fortführung des Systems ermöglichen. Erst in zweiter Linie ging es wohl darum etwas wirklich anzupassen. Und ob dabei immer Verbesserungen herauskamen ist natürlich fragwürdig. Eher nein.
Genau der von dir angesprochene Punkt das Rollenspiel mit dem Würfeln der Initiative endet hat mich letztlich an 3.5 immer am meisten gestört. Ich will Kämpfe wie in einem Roman, die Höhepunkte der Geschichte sind, an denen die Spannung hochgehalten wird. Bei denen man mehr vom Charakter sieht als zuvor.
Doch stattdessen waren die meisten 3.5 Spieler froh "mit dem Abenteuer weitermachen zu können" oder "wieder ihren Charakter spielen zu können" wenn ein Kampf vorbei war. Das ganze wurde als Minispiel im Spiel empfunden welches nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat, und daran hat auch Pathfinder nichts geändert.
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