Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Was erwartet ihr von einem vorgefertigen Abenteuer?
Arkam:
Hallo zusammen,
unsere beiden Pathfinder Spielleiter klagen derzeit ihr Leid. Leider scheint es noch immer an der Basis zu scheitern.
Es wäre also nett wenn die folgenden Punkte nicht mehr auftauchen:
* Beschreibung von NPCs und Abbildungen stimmen nicht überein
* NPCs sind gegen die Regeln aufgebaut
* NPCs und Monster haben keine nachvollziehbare Taktik
Gruß Jochen
Wormys_Queue:
Hm, was für mich ein gutes Abenteuer ausmacht, hat größtenteils gar nichts mit den Regeln zu tun, deswegen finde ich es gar nicht so leicht, die Frage zu beantworten. Ich versuchs trotzdem:
- vollständige Statblocks: es nervt, wenn ich in anderen Quellen nachschlagen muss, um an die Werte eines Gegners zu kommen, insbesondere dann, wenn das Monster nicht im Bestiary1 vorkommt, oder wenn Fähigkeiten referenziert werden, die in einer Zusatzquelle (also nicht im GRW) erläutert werden
- neues Material: Im Allgemeinen ein neues Monster oder ein neuer Gegenstand, aber wenn es so etwas ist, wie der Anhang 1 im neuen PF-Abenteuer "The Dragon's Demand", nehm ich das auch.
- origineller Einsatz von Regeln: Dabei gehts um Fallen, Spukerscheinungen und dergleichen. Ich freu mich, wenn sich der Designer an der Stelle etwas einfallen lässt, was in der Form nicht schon hundertmal vorgekommen ist.
Was ich nicht brauche sind Megadungeons, die nicht sinnvoll in kleinere Einheiten unterteilbar sind, in der also etwa eine Ebene schon 100 Räume hat. Dafür fehlen mir die richtigen Spieler, die an so etwas Spass haben.
O ja, und den Scaling-Hinweisen aus den guten alten Dungeon-Zeiten trauere ich auch noch ein wenig hinterher.
Slayn:
Ein gutes "Abenteuer" hat für mich nichts mit Regeln oder einem spannenden Plot zu tun, dafür umso mehr mit Ideen, Örtlichkeiten, Konsequenzen, Beziehungen und Situationen.
Ich erwarte von einem guten Abenteuer eine anregende Startsituation für "das Ganze", Ideen wie es sich entwickeln wird, wie Örtlichkeiten und Persönlichkeiten verknüpft sein könnten und das wars dann auch.
Das erfordert auch nicht weniger Eigenarbeit als "normale" Kauf-ABs anpassen, nimmt mir aber den Teil der Arbeit ab, bei dem ich mies bin, nämlich die Futzelarbeit mit Karten, NSC und so. Daraus kreativ dann einen Plot zu zaubern, bei dem die Spieler auch mal wirklich hineinpassen und die Logic nicht mit Gaffer-Tape drangepappt ist, fällt mir damit leichter als eben einem Kauf-AB.
Feuersänger:
Ich könnte mir vorstellen, dass die Rahmenhandlung bzw Aktionen der NSCs anhand von Flowcharts gut dargestellt werden könnten.
Sehr wünschenswert wäre aber vor allem, dass das Modul den SL nicht in den Railroad-Modus zwingt.
Dann noch ein Wunsch bzgl der Mechanik: Encounter sollten komplett mit vorgefertigter Kampftaktik vorgestellt werden. Gerade bei 3.X auf höheren Stufen werden die Statblocks _so_ unübersichtlich, dass man als SL entweder jeden besseren Gegner stundenlang vorbereiten muss ("Was macht der Feat nochmal? Was kann der für Zauber?"), oder aber man sie nur sehr suboptimal kämpfen lassen kann und sie somit ihrem CR nicht gerecht werden.
Bei manchen Monstern in den MMs wurde das ja schon gemacht. Aber eben lang nicht bei allen. Und bei Modulen fehlt diese Ausarbeitung meistens für NSCs.
Darius:
Von einem guten PF Abenteuer erwarte ich mir tolle grafische Ausarbeitung mal ganz generell.
Dann wünsche ich mir eine schöne und schlüssige kleine Vorgeschichte und dann natürlich passend dazu eine schlüssige Weiterführung in das eigentliche Abenteuer.
Es wurde weiter oben schon vieles gesagt, aber übersichtliche Statblocks wären mir sehr wichtig, sowie eine gute und auch logische Beschreibung wie denn der Encounter selbst vorgeht. Ich mag mich im Vorfeld bei einem Kaufabenteuer nicht noch 1 Stunde hinsetzen müssen und die Encounter durcharbeiten.
Und mein wichtigster Punkt. Ordentliche, gut gebaute und bitte echt bedrohliche Endgegner/Zwischenbosse Das hatte ich nun schon oft, dass der ach so mächtige Endgegner so dermaßen schlecht gebaut war und so unlogisch angelegt, dass es mich ärgerte.
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