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Alternatives Würfelsystem (ähnlich Liquid, Dungeonslayers mehrere Würfel)

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Funktionalist:
Ich mag die Idee. Das System stellt weiter den Char in die Mitte, das er die Einsatzgrenze für die Waffe liefert... Jetzt wäre es noch interessant, wenn man mit dem Zielwert spielen kann. Ich weiß, dass du hierfür Manöver hast und deshalb möchte ich einmal den Tradeoff zwischen Zielwert und Schaden durchgehen.

Modifizieren Waffen oder Manöver noch den Zielwert, dann kann man seinen Char wie gewünscht verglockenkurven, oder nicht. Das ist dann natürlich nur sinnvoll, wenn es egal ist, wie groß die Schadenspakete sind, die ausgeteilt werden.

Braucht man nur sehr wenige Punkte, wie z.B. gegen Goblins oder Ratten, dann kann das Messer sinnvoller sein als das Schwert, da es beispielsweise durch das passende Manöver auf +2 Trefferwurf gäbe, aber nur W2 /w4 Schaden macht. Das hieße, dass man zwei sehr gute Trefferergebnisse hinzubekäme aber die Schlechten nicht aufwertet, die gegen bestimmte Gegner nutzlos sind.
Für einen Anfängercharakter mit Zielwert 4 hieße das, einen Erwartungswert von ca 2,225 und pro Treffer im Schnitt 3,07 Schaden.
Der ca Erwartungswergleiche W8 liegt hier bei einem Durchschnitt von 2,024 und einem durchschnittlichen Schaden je Treffer von 5 bei höherer Varianz, also größerer Chance auf noch größere Treffer.

-1/w8 entspricht nach der Tabelle ca. dem -0/w4, hat aber den Vorteil, dass die Schadenspakete wesentlich größer sind.
Erstelle doch einmal eine Tabelle mit durchschnittlichem Schaden pro Treffer, in dem du den Erwartungswert durch die Erfolgswahrscheinlickeit teilst.

Dann nimm beide Tabellen und färbe sie mit Excel ein, dass gleiche Werte gleiche Farbtöne haben haben.
Jetzt kannst Du überlegen, welche Skills/Boni du zulassen möchtest. Ich würde hier aus Flairgründen allerdings nur die Verschärfung der Waffenrichtung zulassen.

killedcat:
Fading Suns macht das ziemlich genau so mit einem W20. Der Schaden wird dann allerdings mit einem Würfel-Pool bestimmt. Funktioniert recht gut.

Funktionalist:
Nach erstem Excelschubsen: zu defensivlastig.
Zwei Verteidigungsinstanzen sind sehr viel.

Eine Rüstung kann zwei Wirkweisen haben: Das Leben bei den schweren Treffern retten (Kettenhemd) oder die kleinen ignorieren und die Schweren leicht dämpfen... Außerdem sollte sie als Schildersatz funktionieren können, mit Schild zusammen aber nicht übermächtig werden.

Galatea:
Jeder Rüstung dämpft. Unter einem Kettenhemd trägt man grundsätzlich einen Gambeson oder etwas ähnlich polsterndes, allein weil es einem sonst die Haut abschrubbt oder einem irgendwann die Schultern abbrechen. Bei Platte ist das sogar noch extremer (da muss das Gewicht gut verteilt werden und das schafft man nur durch gute Polsterung, die gleichzeitig auch zusätzliche Schutzfunktion hat).

Funktionalist:
ja, aber hier geht es nicht um die Wirklichkeit, sondern um ein System, das den Anreiz bieten soll verschiedene Taktiken zu fahren.

Heute Nachmittag gibts wahrs. ein paar Fortschritte.

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