Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Powerniveaus von Pathfinder und D&D - Gibt es Unterschiede?
Slayn:
Dichotomie zwischen "Ich will" und "ich brauche". Am besten belegt bei Zauberwirkern oder Attributen im Allgemeinen.
Wenn ich bei einer Zaubernden Klasse der einfachen Progression folgen will und das nutzen will was mir angeboten wird, werde ich bestimmte Attribute setzen müssen um überhaupt befähigt zu sein dieser Progression zu folgen. Bei Zauberwirkern eben Zauber-Attribut 11-14, 11-16 oder 11-19, abseits von jeder Optimierung.
Feuersänger:
Öhm ja, "man muss sein Primärattribut möglichst hoch setzen", das ist jetzt ne Überraschung. ;) Stimmt, man kann keinen brunzdummen Magier spielen und wird wenig Freude an einem schwächlichen Fighter haben. Das ist aber kein Flaw des Systems. Es ist überhaupt kein Flaw, sondern nur logisch.
Dass hingegen "optimieren" zwingend rücksichtsloses Minmaxen verlangen würde, dagegen wehre ich mich (wenn jemand sowas behaupten würde, rein hypothetisch). Ich verwende z.B. keine Dumpstats (d.h. <10); bei mir hat auch der Krieger mindestens Cha 10, auch wenn er mit Cha nichts anstellen kann und er deswegen nicht mit Str 18 ins Spiel starten kann.
Slayn:
@Feuersänger:
Du übertreibst. Es ist die schlichte Aussage dass die Wahl was du wirklichen Spielen willst vs. was du spielen kannst nicht ganz bei dir liegt. Es geht nicht um die Anti-These zum Archetyp, also den "Dummen Magier" sondern um das erreichen eines zweiten Archetypes, nämlich den "Charismatischen und redegewandten Magier".
Arldwulf:
Man muss sich dort aber auch keinen Illusionen hingeben, dies erreicht man nur wenn es auch tatsächlich mechanisch signifikanten Einfluss hat.
Feuersänger:
Nun gut. Kann sein, dass PF einen da stärker in ein Korsett zwängt. In 3.5 ist meiner Erfahrung nach so ziemlich jedes Konzept realisierbar. Charismatischer Magier ist da noch die leichteste Übung. Ich habe schon Kleriker gespielt, die leichte (oder keine) Rüstung trugen und Feinde unentdeckt aus dem Hinterhalt mit Pfeilsalven zupfefferten. Genau genommen macht mir gerade das bei D&D riesigen Spaß: "ungewöhnliche" bzw scheinbar widersinnige Charakterkonzepte zum Funktionieren zu bringen.
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