Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Reiche des Guten bzw Bösen
Slayn:
Hallo Talim
Ich denke, du versucht da zu viel zu rechtfertigen/zu nivelieren.
Länder können eine Gesinnung haben, dadurch dargestellt wie ihr Rechtssystem funktioniert.
Nehmen wir doch mal den allseits beliebten "Mundraub".
Ein "Gutes" Land gewährt die Tatsache dass jemand, der am verhungern ist, Mundraub begeht und straft deswegen milde, wenn überhaupt.
Ein "Neutrales" Land sieht da keine Milde sondern behandelt jeden gleich, ergo Diebstahl ist Diebstahl, auch wenn es ums Überleben geht.
Ein "Böses" Land könnte wie das "Neutrale" Land handeln, nur mit Freikauf-Option, oder behandelt Bedürftige eh wie Dreck, etc.
1of3:
--- Zitat ---zentralistische Bürokratie handeln, vergleichbar mit z.B. mit Rom
--- Ende Zitat ---
ROFL.
Feuersänger:
Das mag schon sein. Aber es geht ja jetzt auch nicht darum, von heute auf morgen eine völlig neue Gesellschaftsordnung aus dem Boden zu stampfen. So wie ein Reich mit einer gegebenen Gesellschaftsordnung schon Jahrhunderte oder Jahrtausende bestehen kann, kann ebendiese Ordnung auch einer bestimmten Gesinnung folgen.
Und wie gesagt, selbst wenn man es mit rein weltlichen Maßstäben nicht plausibel hinbekommt, sobald man noch ein religiöses Element mit realen Göttern hinzufügt, ist es überhaupt kein Problem mehr.
Talim:
--- Zitat von: Talim am 19.05.2013 | 16:56 ---@Tudor/Feuersänger (zum Thema Einigkeit von Kirche und Gottheit)
Iron Kingdoms: die Gottheiten haben unterschiedliche Kirchen mit unterschiedlichen Meinungen zur Ausübung der Religion (Priester bekommen Ihre Zauber)
Greyhawk: Feindschaft zwischen den Kirchen Al'Akbar´s (LG) (Priester bekommen nach wie vor Ihre Zauber)
Zum Thema Kirche weiß nicht was Gott will:
Akzeptanz von Lolth und Vhaerraun von Verräter Priesterinnen, die beiden Göttern dienen, obwohl Anhänger des anderen Gottes laut Dogma getötet werden sollen.
Ernennung einer Nicht-Bösen Lolth Priesterin, die mit Elistraee sympathisiert, zur Auserwählten von Lolth. Jene Lolth Priestern steht später, obwohl sie die Entdeckung des geheimen Elistraee Tempels bei Skullport durch Lolth möglich macht, zeitweilig in der Gunst Elistraee´s. Die Kirche Elistraee stellt derweil diese Lolth-Priesterin unter Beobachtung mit Befehl sie zu eliminieren, sollte sie weiterhin Schaden anrichten.
Götter sind mysteriöse Wesen, deren Pläne nicht so einfach ersichtlich sind. Götter werden Ihre Pläne auch nicht so einfach Sterblichen mitteilen, da sonst die Gefahr besteht, dass durch Magie/Folter/Psi-Kräften dieses Wissen den Sterblichen entrissen wird.
Mag sein das dies einige Gottheiten nicht interessiert, die meisten dürften vorsichtig sein.
Zum One-Step-Rule:
Man muss Portfolio und Gesinnung der Gottheiten voneinander trennen. Das Portfolio ist das wofür eine Gottheit steht, die Gesinnung ist der bevorzugte Weg diesem Portfolio zu dienen. Es ist eine Ausprägung. Das Portfolio hat aber in der Regel Vorrang. Andere Wege sind unter Umständen möglich.
Bei einem Gott des Gesetzes (LG) ist für mich ein NG Priester nur schwer vorstellbar. Ein LN Priester passt jedoch sehr gut. Bei einem Gott des Guten wäre es genau umgekehrt.
Bei einem Gott des Krieges (N) sollten Abweichungen innerhalb der Gesinnung wenig Probleme bereiten.
Begründungen dafür gibt es genug.
Talim
--- Ende Zitat ---
http://tanelorn.net/index.php/topic,83943.0.html
Auch DnD muss nicht Schwarz-Weiß sein.
Kann man sicher so spielen, muss man aber nicht.
Feuersänger:
Das ist ja alles schön und gut, aber bringt uns in diesem Thread nicht weiter. Es geht hier nicht darum, Gesinnungen wegzudiskutieren oder Gegenbeispiele bzw Ausnahmen zu finden, sondern zu eruieren, wie eine "Aligned Entity" funktionieren kann und welche Konsequenzen sich daraus z.B. fürs tägliche Leben ergeben.
Also nochmal:
es geht in diesem Thread um Reiche, in denen die Gesetze etc. sich an Guten bzw Bösen Doktrinen orientieren und messen lassen müssen.
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