Pen & Paper - Spielsysteme > Cypher System
Numenera
Achamanian:
--- Zitat von: Murder-of-Crows am 7.04.2014 | 12:25 ---Missverständnis. Du willst eigentlich ein funktionierendes System, das beim Spielen kein großes Denken auf Systemebene erfordert? Ich hatte es so gelesen, dass Du ein System willst, dass selbsttätig Komplikationen ausspuckt, die du dann ausgestalten kannst.
Dann nimm Storyteller/Storytelling von WW/OOP (oder eben die Systeme, die Dir sowieso schon gefallen).
--- Ende Zitat ---
Sorry, dann habe ich mich vielleicht unnötig angegriffen gefühlt.
Ich mag eigentlich beides: Ein System, das rund läuft und mir nicht allzuviel denken auf Systemebene abfordert, und eines, das schon im normalen Ablauf Ergebnisse produziert, die den SC zumindest potenziell gefährlich werden.
Ich bin jetzt auch gar nicht so schrecklich doll auf Systemsuche - ich habe ja meine Lieblingssysteme. Der Punkt ist mehr, dass Numenera für mich nach einem System aussah, dass genau meinen Wünschen entsprechen könnte, und sich im Test dann als nahezu das Gegenteil erwiesen hat. Ich habe das Konzept Schlankes-D&D-meets-Indie offenbar diametral entgegengesetzt zur Intention des Autors verstanden. Deshalb ärgere ich mich schlicht und einfach.
La Cipolla:
Aus demselben Grund hat mich das System beim Lesen überhaupt gar nicht erst gereizt (ich könnte es nur nicht so treffend ausdrücken :D), und da das Setting auch noch einen Mittelweg zwischen abgefahren/einfallsreich und allgemeingültig/standard geht, den ich so gar nicht fühle, gewürzt mit größtenteils lahmen und stilistisch konfusen Illustrationen (speziell nach dem großartigen Cover und der Bebilderung der Kampagne *knirsch*), war es für mich eine vollständige Enttäuschung auf allen Ebenen. Es kommt mir so ein bisschen vor, als wäre die Zielgruppe der klassische Spieler, der zwar mal ein bisschen was anderes in seinem Mainstream, aber bloß nicht weg von seinen klassischen Spielen will. Und okay, es scheint ja aufzugehen. Well played, Monte.
Cooks streckenweise sehr selbstverliebter Stil hat auch nicht geholfen, aber das hatten wir hier ja schon mal. ^^'' Wenn ich etwas frustriert klinge: Ja, ich habe mir etwas anderes erhofft. Immerhin hab ich auf den KS verzichtet, sonst würde der Rant noch rantiger ausfallen.
Korig:
--- Zitat von: Rumspielstilziel am 7.04.2014 | 12:33 ---Ich habe das Konzept Schlankes-D&D-meets-Indie offenbar diametral entgegengesetzt zur Intention des Autors verstanden.
--- Ende Zitat ---
In diesem Fall hört sich das für mich ziemlich nach 13th Age an.
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Korig am 7.04.2014 | 18:22 ---In diesem Fall hört sich das für mich ziemlich nach 13th Age an.
--- Ende Zitat ---
Nicht umsonst bezeichnet Rob Donoghue in einem Blogeintrag Numenera, 13th Age und Dungeon World als "Abfahrten" von D&D/Pathfinder. Also Abfahrt im Sinne von logischen Folgesystemen, wenn man mit D&D angefangen hat.
Achamanian:
--- Zitat von: Korig am 7.04.2014 | 18:22 ---In diesem Fall hört sich das für mich ziemlich nach 13th Age an.
--- Ende Zitat ---
Schon als Spieler probiert - gefiel mir tatsächlich deutlich besser. Gerade zieht auch ein SL in meinem Umfeld eine Gruppe auf, und ich habe keine Zeit, mitzumachen ... :(
EDIT: Wobei 13th Age halt kein Science-Fantasy-Setting ist, was ich so gerne mal in gut ausgearbeitet hätte ... und Setting mit anderen Regeln bespielen ist halt immer Extraarbeit. Ich habe lieber alles aus einem Guss.
Mal sehen, wie sich die Neuausgabe von Sarah Newtons Chronicles of Future Earth macht, die Ende des Jahres erscheinen soll. Das basiert auf RuneQuest, kein System, das mich vom Hocker reißt, aber eins, mit dem ich umgehen kann.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln