Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

[PF] Kritikpunkte aber auch Lob

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Greifenklaue:
Der AP, bei dem 4 normal-erstellte SC bei durchschnittlich jeder 2. Begegnung sterben, wäre vermutlich kein sonderlich erfolgreicher ;)

Daher bin ich auch dankbar, wenn der SL ne Schippe drauflegt, wenn man selbst ne Gruppe mit halbwegs fähigen SC hat.

Ansonsten hat Wasum in seinem Erstbeitrag einen Punkt angesprochen, der durchaus stimmt, in Essenz: (PF-)unerfahrener SL gegen systemerfahrene SC.

Das führt natürlich zu gewissen Problemen, einfach weil es ein paar Tricks und NSC-Taktiken gibt, die durchaus die Herausforderung erhöhen.

Thandbar:

--- Zitat von: Wormys_Queue am 14.08.2013 | 20:15 ---
Aber ums mit einem Vergleich zu sagen: Ein Rollenspiel im Marvel-Universum macht für mich nur dann Sinn, wenn ich die Wahl hab, ob ich Spider-Man oder doch lieber Thor sein möchte UND wenn ich beides in einer Spielrunde zugleich sein kann. Ein Marvel-Setting, dass mir eine der beiden Optionen nimmt, nur weil bestimmte Spieler mit dieser Ungleichheit nicht klarkommen, interessiert mich nicht. Andere mögen das anders sehen, weil sie entweder Spider-Man oder eben Thor eh blöd finden. Aber ein System, dass aus Balanceängsten dafür sorgt, dass Thor und Spider-Man gleichstark sind? Da möcht ich den Aufschrei aber mal hören.

--- Ende Zitat ---

In Exalted gibt es verschiedene Splats, die unterschiedlich mächtig sind. Das wird aber auch vom Regelwerk kommuniziert, so dass jeder weiß, worauf er sich einlässt, wenn er einen Dragon-Blooded in einer Solar-Lunar-Runde spielen möchte.
Bei Pathfinder oder D&D scheint mir das nicht so sehr der Fall zu sein; da wird ja eher der Anschein erweckt, als ob jede Klasse gleichwertig sei und es nur auf den eigenen Geschmack ankäme, welchen SC man da bauen möchte.

Die Einteilung in Tiers ist ja Fan-Work und nichts Offizielles.

Übrigens finde ich den Spider-Man/Thor-Vergleich nicht so recht passend, weil in einem Crossover es doch eigentlich so ist, dass jeder Superheld die gleichen Möglichkeiten hat, auf die Story einzuwirken. Und Spider-Man je nachdem plötzlich stärker oder schwächer erscheint, je nachdem, für welche Geschichte der Autor ihn "missbrauchen" möchte.

Ein Dämon auf Abwegen:

--- Zitat ---Es bedeutet keine Einschränkung, nur weil man nicht optimiert bis zum geht nicht mehr. Es bedeutet auch keine Einschränkung, wenn man darauf verzichtet, den Optionsvorteil des Magiers voll auszureizen, nur weil man das kann.
--- Ende Zitat ---
Wobei es gerade bei Vollcastern ja eigendlich weniger auf die Optimirung (worunter ich jetzt primär die Auswahl von Feats, Magischen Gegenständen, Klassenfähigkeiten. Archetypen u.ä. verstehe) sondern den taktisch cleveren Einsatz von Zaubern, und absichtlich "dumm" zu spielen nur damit das Abenteuer nicht kippt ist irgendwie auch nicht so spaßig.

Talim:

--- Zitat von: Thandbar am 14.08.2013 | 22:28 ---... auf den eigenen Geschmack ankäme, welchen SC man da bauen möchte.

--- Ende Zitat ---
Prizipiell geht bei DnD alles, so lange einige wichtige Rollen verteilt sind.

Rhylthar:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 14.08.2013 | 23:42 ---Wobei es gerade bei Vollcastern ja eigendlich weniger auf die Optimirung (worunter ich jetzt primär die Auswahl von Feats, Magischen Gegenständen, Klassenfähigkeiten. Archetypen u.ä. verstehe) sondern den taktisch cleveren Einsatz von Zaubern, und absichtlich "dumm" zu spielen nur damit das Abenteuer nicht kippt ist irgendwie auch nicht so spaßig.

--- Ende Zitat ---
Bis auf wenige Ausnahmen ist es aber doch meist die Kombination aus Feat plus Zauber. Und als "Beschränkung" kann schon reichen, dass man sich als Vollcaster z. B. mit diversen Zaubern zufrieden gibt und nicht jedes Splatbook noch durchschaut, was es da so gibt. Auch einige PrC könnten gemieden werden.

Man muss ja nicht immer eine Incantatrix mit Shivering Touch auf der Spell-List spielen.  ;D

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