Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[PF] Kritikpunkte aber auch Lob
Greifenklaue:
--- Zitat von: Arldwulf am 13.09.2013 | 11:26 ---Ja, so meinte ich das weiter oben. Gerade bei so spezifischen Dingen (wie beim Barden ein "Todeslied") wäre das sinnvoll gewesen. Zwar kann man über die Archetypen dann viel wieder austauschen, aber diese bringen selbst natürlich auch wieder eigenes Flair mit - das nicht zwingend zum Charakter passen muss. Alles in einen Topf und die Archetypen nur als Flairbeschreibung und Charakterbeispiele für Leute die gern schnell etwas zusammengestellt bekommen wäre der bessere Weg gewesen
--- Ende Zitat ---
Ich halte es da mit dem Dude: Das ist Deine Meinung, Mann!
Also ernsthaft, ich halte die Variante Archetypen für wesentlich besser, da diese eben ein eigenes Flair erzeugen und ein Komplettpaket darstellen. Habe ich nur die Komponenten, wird das denen gefallen, die gerne bauen und basteln (und/oder optimieren), aber das war es dann auch.
Arldwulf:
Die Komplettpakete könnte man ja weiter haben. Nur dann auch explizit als solche gekennzeichnet. Nach dem Motto: Schaut mal hier - wer sich für einen Falkner interessiert findet hier unser Falkner Komplettpaket. Wenn euch daran etwas nicht gefällt, tauscht das doch ruhig, vielleicht findet ihr ja eine Fähigkeit aus einem anderem Komplettpaket für euren Charakter stimmiger?
Aber wie oben schon gesagt: Das ist dann auch Kritik auf hohem Niveau. Natürlich geht das ganze noch etwas flexibler, aber das ändert ja nichts daran dass es prinzipiell etwas gutes ist.
Es gibt eine Menge Archetypen die mir wirklich gut gefallen. Und bei denen die ich kritisieren würde ist es auch oft eher die Umsetzung einzelner Fähigkeiten, also etwas das von einem flexiblerem Ansatz gar nicht betroffen wäre.
Und oft ist da auch viel gut gemeint, man sieht dass es toll sein könnte und es wird nur durch andere Dinge dann kaputt gemacht. Nimm z.B. mal Bladethirst vom Arcane Duelist (Barden Archetyp). Das ist im ganzem Ansatz völlig richtig gedacht, eine magische Waffenverstärkung wie sie wunderbar zum Archetypen passt. Geht aber natürlich daran kaputt dass ich sie nicht zusammen mit Inspire Courage nutzen kann. Und man somit eigentlich einen Bonus auf die eigene Waffe gegen einen vergleichbaren Bonus für sich selbst + die Verbündeten tauscht. (Ist immer noch nicht nutzlos dadurch, das nicht. Nur halt sehr eingeschränkt)
Solche Inkonsistenzen gibt es durchaus häufiger mal, und ich denke auch die gäbe es seltener wenn die Archetypen weniger abgeschlossen designed wären. Aber trotzdem - die generelle Idee der Archetypen und der flexibleren Klasseneigenschaften ist schon nicht verkehrt.
Greifenklaue:
Das ganze birgt dann allerdings die Gefahr, noch anfälliger für Optimierer zu sein, sprich: man hat eine noch größere Spanne. DAS aber war ja ein Großteil der Ausgangskritik (von Darius).
Arldwulf:
Klar, aber das ist ja kein Problem der Flexibilität sondern eines der imbalance der Optionen. Gibt ja keinen Grund warum bei einem Archetyp die alternative Klassenfähigkeit für irgendetwas die der anderen Archetypen in den Schatten stellen sollte. Sie soll anders sein, das reicht schon.
Und ich sehe schon einen Unterschied ob man eine Regelung einführt von der alle Klassen gleichermaßen profitieren können (Archetypen gibts ja nicht nur bei einer Klasse) oder etwas von dem nur wenige profitieren.
Feuersänger:
Ich denke, Greifenklaue befürchtet da unerwartete Synergien, die durch das Mischen verschiedener Fähigkeiten entstehen können. Also mal ganz banal gesagt: Archetyp 1 gibt dir +X Schaden auf deine Angriffe; Archetyp 2 gibt dir +2 Angriffe. Normalerweise musst du dich entscheiden, was davon du haben willst. Durch freies Mix-and-Match kannst du +2 Angriffe mit +X Schaden auf alle bekommen. Das ist in 3.5 gang und gäbe, aber PF ist da ein wenig paranoid.
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