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FC: Conceding the Conflict
Dragon:
Nur um das mal kurz klar zu stellen:
Meine Spieler haben eigentlich kein Problem damit, dass die NSC's mit mehr FP wieder kommen könnten - normalerweise!
Also diese FP-Diskussion ist für unsere Gruppe kein Grund eine Aufgabe nicht anzunehmen.
Normalerweise ziehen die aber auch nicht mordend durch die Gegend, weswegen mich diese Herangehensweise in dem Moment selbst doch ziemlich überrascht hat.
Es ging halt darum, dass die Regeln sagen ich darf ihren Erfolg nicht mindern, aber ihr Ziel ist ja ganz klar: die sterben! Ergo würde eine Aufgabe, die damit endet das die NSC's nicht sterben, automatisch den Erfolg mindern.
Hier haben die Regeln, die sonst eigentlich gut sind (und auch funktionieren), ganz klar eine Macke, denn eigentlich darf eine Aufgabe, wenn sie logisch ist, ja auch nicht abgelehnt werden, oder?
Also entsteht hier regeltechnisch eine Patt-Situation.
Das z.B. die Familie des NSC's Ärger macht wird - bei erfolgreichem Plan - nicht vorkommen, weil dann nämlich die Schuld erfolgreich jemand anderem in die Schuhe geschoben wird aber ich will euch jetzt nicht mit allen Details des Auftrags langweilen^^
nur so viel: wenn die SC's erfolgreich werden die betroffenen Gegner nie erfahren, dass sie hinter dem Mord stecken und auch auf den Auftraggeber der SC's fällt kein Verdacht.
Es ist ein Sci-Fi-Setting.
Die Variante mit: Euch hat Jemand/ein Kind beobachtet, fände ich ehrlich gesagt, ohne reizen ohne alles, schon sehr railrodig
Pyromancer:
--- Zitat von: Dragon am 9.09.2013 | 15:03 ---Nur um das mal kurz klar zu stellen:
Meine Spieler haben eigentlich kein Problem damit, dass die NSC's mit mehr FP wieder kommen könnten - normalerweise!
Also diese FP-Diskussion ist für unsere Gruppe kein Grund eine Aufgabe nicht anzunehmen.
Normalerweise ziehen die aber auch nicht mordend durch die Gegend, weswegen mich diese Herangehensweise in dem Moment selbst doch ziemlich überrascht hat.
Es ging halt darum, dass die Regeln sagen ich darf ihren Erfolg nicht mindern, aber ihr Ziel ist ja ganz klar: die sterben! Ergo würde eine Aufgabe, die damit endet das die NSC's nicht sterben, automatisch den Erfolg mindern.
Hier haben die Regeln, die sonst eigentlich gut sind (und auch funktionieren), ganz klar eine Macke, denn eigentlich darf eine Aufgabe, wenn sie logisch ist, ja auch nicht abgelehnt werden, oder?
Also entsteht hier regeltechnisch eine Patt-Situation.
--- Ende Zitat ---
In meinen Augen entsteht da kein Patt, die Concession "Die Gegner entkommen" ist schlicht keine passende, weil - wie du selbst ja schreibst - damit der Erfolg der SCs gemindert wird.
Wenn das Ziel der SCs ist: "Wir wollen die Gegner töten", dann muss man als SL wohl eine Concession anbieten, die das Ableben der Gegner mit einschließt. Aber in dem konkreten Fall würde ich aufpassen, dass die Spieler nicht zu viel wollen. Mir kommt das nämlich so vor, als wäre das Ziel: "Wir wollen die Gegner töten UND keiner soll es mitkriegen UND hinterher darf keine Spur zu uns zurückführen UND ..."
Und das ist dann doch zu viel des Guten, in meinen Augen.
"Concession: Ihr tötet die Gegner, aber im Getümmel überseht ihr, dass einer von ihnen das Einheiten-Abzeichen von deinem Ärmel gerissen hat und in seiner toten Hand umklammert..."
--- Zitat ---Die Variante mit: Euch hat Jemand/ein Kind beobachtet, fände ich ehrlich gesagt, ohne reizen ohne alles, schon sehr railrodig
--- Ende Zitat ---
Stimmt schon. Falls jemand einen passenden Aspekt hat: Reizen. Falls nicht: Eher darauf verzichten.
Und wo wir schon dabei sind: Vielleicht hat ja einer der Charaktere auch einen anderen Aspekt, den man in der Situation reizen könnte. "Schurke mit dem Herz aus Gold" oder so kommt ja öfter vor. ;)
Ich habe fast durchgehend sehr gute Erfahrungen damit gemacht, SCs in "menschlichen" Settings solche Gewaltorgien einfach durchgehen zu lassen. Meistens kam dann wenig später ein Erkenntnis-Moment der Form: "Scheiße, was haben wir da gerade eben eigentlich gemacht...?!?" mit schönem Charakterspiel.
Silent:
Ich würde auch in diesem Fall eher anbieten, dass sie ein Detail übersehen haben und so die Geschichte spannender gestalten können. Wenn der Mord nicht verhandelbar ist, dann aber die anderen Dinge, wie das Teflon, welches die Charaktere umgibt um die Scheiße abgleiten zu lassen ^^
Aber die Spielerseite ist ja auch mit einzuberechnen, wenn der erst Aufgibt, als er im Schachmatt steht, dann hat er halt zu lange gepokert und verliert jetzt das Spiel. Ein Remis würde ich jetzt im Leben nicht annehmen. Mitten im Spiel, wenn das Blatt sehr gut für mich aussieht, sich aber jederzeit ändern könnte, sieht die Geschichte aber natürlich anders aus.
Dragon:
Naja aber man gibt ja im normalfall auch nicht auf, wenn man auch gewinnen könnte. Aufgeben tut man ja immer erst dann, wenn man selbst keine Chance mehr sieht zu gewinnen, wohl aber noch glimpflich aus der Sache raus zu kommen.
--- Zitat ---"Concession: Ihr tötet die Gegner, aber im Getümmel überseht ihr, dass einer von ihnen das Einheiten-Abzeichen von deinem Ärmel gerissen hat und in seiner toten Hand umklammert..."
--- Ende Zitat ---
ok, das ist ein sehr guter Einwand, ich habe eine Aufgabe immer nur aus Charaktersicht gesehen. Die Leibwächter, bzw. der Geschäftsmann gibt auf, aber er würde ja nicht sagen: "Ok, bringt mich um, aber ich verstecke hier noch meine Uhr" ~;D deswegen.
condor:
Das Dilemma ist klar, aber eine Macke in den Regeln sehe ich da nicht, denn: Wie du es beschreibst, wollen die SCs ein Ergebnis, das einfach keine Concession zulässt.
Eine Concession ist von den Regeln aber so gedacht, dass der Gewinner zwar sein wesentliches Kampfziel erreicht, der Verlierer aber mit mehr als nichts nach Hause geht. D.h. das Kampfziel des Siegers muss eine Abstufung zulassen, was in dem Fall kaum möglich ist.
Ich bin aber immer noch der Meinung, dass die armen Mooks trotzdem versuchen können zu fliehen, nur halt nicht per Concession, sondern gegen aktiven Widerstand.
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